Race.a.bit bei uns im TestcheckRace.a.bit bei uns im Testcheck
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Race.a.bit bei uns im Testcheck

Wir haben uns die Steam-Version des sozialen Rennspiels Race.a.bit angesehen. Was euch dort erwartet und ob das Ding überhaupt Spaß macht lest ihr in unserem Testcheck.

Die volle Ladung Retro

Um Race.a.bit steuern zu können benötigt ihr lediglich die vier Pfeiltasten auf eurer Tastatur, alternativ könnt ihr auch ein Gamepad verwenden. Die Steuerung auf der Tastatur wirkt aber viel direkter und geht leichter von der Hand. Gesteuert wird aus der Iso-Ansicht (von oben), wie früher halt. Selbst die musikalische Untermalung und die Tonauswahl erinnern an die längst vergessene 8- und 16-Bit-Zeit. Passend zu dem Thema sieht das Rennspiel auch optisch so aus. Wenn selbst gezeichnete Paint-Bilder fahren könnten dann wäre das die spielerische Umsetzung davon.

Auf den Strecken selbst ist Abwechslung angesagt. Diverse scharfe Kurven und lange gerade Teilstücke warten auf euch. Damit Race.a.bit nicht zu einfach wird gibt es etliche Hindernisse auf die ihr achten müsst. Zum Beispiel gibt es Lava als Untergrund (tot, Respawn beim nächstgelegenen Checkpoint) , oder Wasserpfützen (verlangsamen euch), diverse Sprungschanzen, unüberwindbare Hindernisse, explodierende TNT-Ladungen und ähnlich ungutes Zeug welches euch das Leben schwer machen möchte.

raceabit (7)

So spektakulär sieht ein explodierendes Auto aus.

 

Die Besonderheit

Der mitgelieferte Level-Editor ist der eigentliche Clou an Race.a.bit, im Prinzip könnten wir dazu Trackmania Light sagen. Im Editor stehen euch etliche Möglichkeiten offen fiese und schwierige Strecken anzulegen. In wenigen Minuten ist so eine Rennstrecke im Editor gebaut. Ihr packt also eine Oberfläche hin, stellt ein paar Bäume auf, baut Sprungschanzen ein, platziert fiese Hindernisse und speichert euer Kunstwerk. Direkt im Anschluss könnt ihr den Kurs Probe fahren und wenn euch das Ergebnis gefällt könnt ihr es direkt danach veröffentlichen.

So steht der gesamten Community eure Strecke zur Verfügung und ihr profitiert aus dem enormen „Baugeist“ der Community und bekommt so gratis Nachschub. Zudem könnt ihr eure Werke öffentlich zugänglich abspeichern und die anderen Spieler von Race.a.bit können weiter an eurer Strecke herum feilen und diese verbessern. So sieht das dann aus:

Fazit:

Wer von euch auf Retro steht kann einen Blick riskieren. Das Gameplay ist simpel aber trotzdem werdet ihr dezent gefordert. Das eigentliche Highlight ist der Strecken-Editor. Ob ihr dafür 10€ ausgeben möchtet müsst ihr selbst entscheiden, ich persönlich finde den Preis zu hoch und empfehle auf einen Sale zu warten.

mEssE
Rock You

mEssE

Mitglied der Chefredaktion, Ansprechpartner Leseranfragen
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