Mario & Luigi: Paper Jam Bros. bei uns im TestMario & Luigi: Paper Jam Bros. bei uns im Test
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Mario & Luigi: Paper Jam Bros. bei uns im Test

Manche Dinge ändern sich wohl nie. Die stete Entführung des Staatsoberhaupts im Pilzkönigreich muss seit Jahrzehnten für ein Story-Gerüst um das Klempnertrio und dessen heißgeliebte Prinzessin Peach herhalten. Ob da nicht langsam das Kartenhaus in sich zusammenfällt und die monotone Monarchie einfach so unter sich begräbt? Flache Story, platte Witze und Charaktere mit pappigem Beigeschmack müssen in Mario & Luigi: Paper Jam Bros. für den Nintendo 3DS aber nicht zwangsläufig etwas Schlechtes bedeuten. 

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God Save the Queen

Die obligatorische Ruhepause vor Fiesling Bowser und seinen Schergen, während der immer kürzer andauernden Aufenthalte der Prinzessin im Pilz-Schloss, hat auch so ihre Schattenseiten. Statt Heldentaten und prestigeträchtigen Aktionen, kehrt oftmals auch der Alltag in die Hallen der naiven Hoheit ein. Verstaubt sind aber nicht nur die faulen Gemüter der Bewohner, sondern vor allem die dunklen Kellerverliese. Ausgerechnet Angsthase und Tollpatsch Luigi wird also dazu verdammt, in den weniger anschaulichen Bereichen des sonst prunkvollen Palastes für Ordnung zu sorgen. So soll es, fast schon völlig automatisiert, passieren, dass aus der Putzaktion ein wildes Chaos hervorgeht. Unser grüner Freund lässt in seiner Panik vor kleinen Mäusen doch glatt ein mysteriöses Buch aus einem Regal fallen und entfacht damit die bisher größte Bedrohung des Pilzkönigreichs. Hätte er sich doch bloß wieder auf sein Traum-Kissen gelegt.

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Das geheime Buch befördert kurzerhand alle Bewohner der Papier-Welt in das dreidimensionale Königreich. Über ihre ungewollte Reise in die Parallel-Dimension sind die flachen Ebenbilder, die ihren runden Modellen in nichts nachzustehen scheinen, natürlich wenig begeistert und zudem völlig verstört. Die Toads können sich, angesichts ihrer pappigen, neuen Freunde gar nicht mehr beruhigen und die Prinzessin ist zuerst ebenfalls not so amused über eine zweite Schönheit im Schloss. Tseh. Die Doppelgänger gibt es aber nicht nur auf der guten Seite, auch Bowser nebst Anhängern haben Verstärkung aus Papier bekommen, weshalb fortan Zusammenhalt angesagt ist. Denn, oh Wunder, nun ebenfalls mit zweifacher Böswilligkeit, schaffen es Bowser und Papier-Bowser beide Prinzessinnen (erneut) zu entführen. Einfach zu viel für die beiden Klempner, also braucht es Verstärkung. Diesmal nicht in Form von Babys oder Kissen, sondern Papier-Mario. Der ist genauso flach wie die Welt, aus der er entsprungen ist und bietet ein paar neue Möglichkeiten, den Gumbas und Shy-Guys das Fürchten zu lehren. Im Trio geht es also auf zur Festung der stacheligen Riesenschildkröte, um dem adeligen Doppelpack zur Hilfe zu eilen.

Alle Drei zusammen

Das allgemeine Gameplay hat in Mario & Luigi: Paper Jam Bros. keine allzu großen Veränderungen gegenüber dem Vorgänger erfahren. Immer noch bewegen wir uns in thematisch unterschiedlichen, schicken 3D-Gebieten umher und lösen dabei einige Plattform-Rätsel, die, frei nach dem Metroidvania-Prinzip, nicht alle sofort machbar sind und bestimmte Fähigkeiten voraussetzen. Um eine höher gelegene Ebene zu erreichen, benötigt es zuerst den Sprint, mit dem wir Druckplatten hinauf laufen und uns danach auf besagtes Plateau schleudern lassen können. All diese Fertigkeiten erlernen wir dabei im Verlauf der Story, ein Verpassen ist also nicht möglich, ein späterer Besuch bereits durchlaufener Gebiete lohnt sich dagegen schon, um beispielsweise zusätzliche Münzen oder versteckte Items, dessen Zugang uns zuvor verwehrt blieb, einzusacken.

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Die Rätsel gilt es meist mit den bereits erlernten Fähigkeiten zu lösen. Ein Fels versperrt uns den Weg, ist aber zu massiv, als dass ihn ein einziger Klempner zerstören könnte. Also stapeln wir unsere Hammer-Schläge, die nun von Anfang an dabei sind, um mit vereinter Kraft das Weiterkommen zu garantieren.

Das Trio läuft dabei brav hintereinander her. Mario springt mit dem A-Knopf, Luigi durch das Drücken auf B und Papier-Mario gehört für Aktionen jeglicher Art die Y-Taste. Das war zwar auch schon in den Vorgängern so, mit einem weiteren Charakter im Schlepptau kann es während der Plattform-Einlagen aber gerne mal chaotisch werden. Wenn wir einen größeren Abgrund überwinden müssen, sollte die rhythmische Betätigung aller drei Tasten für den Sprung sitzen, sonst stürzen wir unbeholfen ab und müssen es nochmal versuchen. Für Mario und Luigi, respektive A und B auf dem Nintendo 3DS mag das noch gut funktioniert haben, als Trio fühlt sich die Steuerung manchmal etwas unkoordiniert und wuselig an, ist grundsätzlich aber eine Sache der Übung und Gewohnheit.

Der untere Bildschirm wird meist dazu genutzt eine Karte der Umgebung darzustellen, ein Zielort ist zur einfachen Orientierung stets markiert. Besonders gelungen ist hier die Integration des C-Stick, der Nutzern des New 3DS vorbehalten wird. Der ist nämlich verantwortlich für die Navigation auf der Karte, was unnötiges Rumgewische auf dem Touchscreen erspart. Apropos 3DS. Der dreidimensionale Effekt ist wieder mal ein Beispiel allererster Güte für eine angenehm, interessante Darstellung und zeigt das Geschehen in wunderhübschen, optischen Tiefen und Höhen. Ganz ohne brennende Augen.

3D-Panzer und Trio-Squash

Mario & Luigi Paper Jam Bros.

In den Leveln, die wir aus einer schräg-seitlichen Draufsicht bestaunen, gibt es aber nicht nur Rätsel, Münzen und versteckte Gänge, sondern auch Gegner. Denn Mario & Luigi: Paper Jam Bros. ist, wie schon seine Vorgänger, ein waschechtes Rollenspiel. Berühren wir mit dem Trio einen Gegner in einer Umgebung, wechselt das Geschehen zum Kampfbildschirm, das uns in rundenbasierten, aber sehr aktiven Scharmützeln gegen Gumbas, Shy-Guys, Stachelpanzer und weitere, altbekannte Konsorten des Franchise antreten lässt. Über den Köpfen der drei Helden erscheinen nun Blöcke, aus denen sich eine Aktion auswählen lässt. Da wäre der ganz normale Sprung, der uns auf den Kopf des Widersachers springen lässt, der Hammerschlag und weitere Angriffe, die vorwiegend auf den Fähigkeiten der kleinen Italiener basieren.

Nicht zu vergessen, die mächtigen Paar-Attacken. Das sind besondere Aktionen, die sogenannte Bro.-Punkte verbrauchen und beide Brüder gleichzeitig angreifen lassen. Der bekannte 3D-Panzer ist ebenfalls wieder mit von der Partie und lässt Mario & Luigi mehrmals einen roten Schildkrötenpanzer gegen die Gegner-Horde treten und immer wieder abprallen, bis sich der ohnehin schon gestapelte Schaden in einem fatalen, letzten Schuss entlädt.

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Vorausgesetzt das Timing stimmt. Denn das ist auch in Paper Jam Bros. wieder mal der Schlüssel zum Erfolg. Jede Attacke will zeitlich korrekt abgestimmt sein, um den vollen Schaden und mögliche Doppelangriffe zu garantieren. Beim herkömmlichen Sprung auf den Kopf des Gegners, gelingt das durch die erneute Betätigung der jeweiligen Taste kurz vorm Zusammenstoß mit dem Fiesling. Dann teilen wir den maximalen Schaden aus und springen nochmal gekonnt in die Luft, um wiederholt zu treffen. Wenn wir dann hier auch hier wieder perfektes Timing beweisen, ist der Gegner auch schon fast besiegt. Gleiches gilt für alle Angriffe und übrigens auch für die der Bösewichte. Sind die nämlich an der Reihe, haben wir je nach Art der Offensive, die Chance auf geschicktes Ausweichen oder einen fiesen Konter. Auch bereits vor einer Auseinandersetzung können wir mit bedachtem Handeln einen nicht zu verachtenden Vorteil erhaschen. Springen wir schon in der Oberwelt auf einen Gegner oder geben ihm mit dem Hammer eins über die Rübe, beginnt der folgende Kampf mit einem Angriff unsererseits.

Konzentration und Reaktionsvermögen sind in den aktiven Auseinandersetzungen wie immer höchst gefragt, wobei das Angriffs- und Bewegungsmuster der Gegner genau studiert werden will, damit das Trio möglichst wenig Schaden einsteckt und sich schon während der Kontrahenten-Phase zur Wehr setzt. Das richtige Timing wird natürlich auch belohnt. Mit Herausforderungen, die wir unter anderem durch das Ausführen einer exzellenten, fehlerfreien Aktion abschließen, erhalten wir Punkte, die in bestimmten Shops gegen exklusive Items eingetauscht werden dürfen.

Da in den Vorgängern nicht immer ganz ersichtlich war, welcher unserer Freunde Ziel einer gegnerischen Attacke ist und sich auf Konter oder Ausweichen vorbereiten muss, wurde den Kämpfen ein Assistent hinzugefügt, der nun genau anzeigt, ob Mario & Luigi oder Papier-Mario anvisiert werden. Ganz gemütliche Naturen erfreuen sich an der Möglichkeit eine automatische Verteidigungshaltung einnehmen zu können, was zwar garantierte Treffer, jedoch weniger Schaden zur Folge hat. Das Auffüllen von Kraftpunkten, Bro.-Punkten und sogar das Wiederbeleben eines gefallenen Helden, erfolgt in Mario & Luigi: Paper Jam Bros. wie gewohnt über Items wie Pilze, Nüsse oder Sirup. Die finden wir unterwegs oder kaufen sie in Läden. So auch die Ausrüstung, die uns, neben dem Erreichen höherer Statuswerte durch das Aufsteigen im Level, immer besser in Angriff, Verteidigung und Co. werden lässt.

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Alle wie gewohnt also, wäre da nicht Papier-Mario, der zum Glück ein paar frische Ideen in das mittlerweile etwas angegraute Kampfsystem bringt. Für den flachen Retter im Exil gesellt sich während der Kämpfe nämlich ein neuer Befehl zwischen die übliche Anzahl von Blöcken: Das Stapeln. Hiermit erschafft der Held mehrere Ebenbilder, die sich darauf an ihn haften und noch widerstandsfähiger und schlagkräftiger machen. Die Pappschicht schützt uns vor Angriffen, sodass bei eingesteckten Treffern nicht sofort die eigenen KP angegangen, sondern lediglich die Doppelgänger in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem teilen wir mit der Verstärkung auch zusätzlich aus. Sechs Papier-Marios greifen schlichtweg öfter an, weshalb pro Angriffs-Befehl ein größerer Gesamtschaden entstehen kann.

Ferner führt der Dritte im Bunde nun die Trio-Attacken ein. Ähnlich den Paar-Attacken, schließen diese das komplette Team ein und fügen Gegnern entsprechenden Schaden zu. Da auch hier zeitliche Koordinierung gefragt ist, lohnt sich das Üben ohne Konsequenzen durchaus. Das bereits zu Anfang verfügbare Trio-Squash wird mit korrektem Timing zu einer extrem starken Attacke und sollte gerade bei größeren Brocken, wie Zwischenbossen, zum Einsatz kommen.

Es kommt nicht auf die Größe an? 

Zu den sprichwörtlich größten Neuerungen bei Mario & Luigi: Paper Jam Bros. zählen wohl die Koloss-Kämpfe, die uns Platz auf einem riesigen Mario, Luigi oder weiteren Charakteren aus Pappe nehmen lassen und gegen ebenfalls nicht gerade kleine Nachbauten der Gegner antreten lassen. In einer abgegrenzten Arena geht es denen entweder mit Schub- oder Sprung-Angriff an den faltigen Kragen, was sich im Gesamtkonzept zwar recht erfrischend anfühlt, spielerisch allerdings ziemlich abfällt. Naja, zumindest sehen die Sequenzen mit Koloss-Mario und seinen Freunden mächtiger und spaßiger aus, als sie es tatsächlich sind. Die Riesen steuern sich etwas undynamisch, außerdem streikt die Kamera dabei gerne mal und lässt das Geschehen zur Geduldsprobe werden. Ganz lustig anzusehen ist aber das Aufladen der Attacken, die wir nur begrenzt einsetzen dürfen. Denn das erfolgt über ein bestimmtes Feld in der Arena und erfordert den Einsatz der Aktions-Tasten zum Rhythmus der dort tanzenden Toads. Eine direkte Anspielung wird es nicht sein, aber an Patapon musste ich trotzdem denken. Auch die regelmäßigen Kämpfe gegen Zwischenbosse wie Hexe Kamek, während der Koloss-Abschnitte, stechen positiv hervor.

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Besonders nervig gestaltet sich die immer wieder aufgezwungene Suche nach den verschollenen Papier-Toads. Anfangs bereitet uns das Versteckspiel noch Laune, während wir zum Beispiel jeden Winkel eines Gebiets nach den Pilzköpfen absuchen oder sie im Sprint versuchen einzufangen. Mit fortschreitendem Spielstand wird dieses Element allerdings zur nervigen Farce. Man kommt nicht drumherum, zudem ist es verdammt repetitiv und hat kaum spielerischen Wert oder gar Anspruch. Am ohnehin ziemlich bekannten Spielablauf kann auch der Einsatz von Amiibos, die neben den neuen Kampfkarten, mächtige Charaktere auf Sammelbildern ins Spiel zaubern, nicht viel ändern. Für Kenner der Vorgänger vielleicht noch ganz wichtig: Im neuesten Abenteuer fällt das Verteilen zusätzlicher Attribut-Punkte nach einem Level Up komplett weg. Einfluss auf die Werte haben wir somit nicht mehr direkt und wir müssen uns mit den automatisch verteilten Punkten zufrieden geben. Einzig und allein der Aufstieg im Rang lässt den Spieler aus einer Reihe von Extras wählen, die ihn bei jedem Aufleveln mit zusätzlichen Werten in KP, Angriff oder Verteidigung versorgen.

„Zuckersüß und bunt

wie Esspapier“

Papier-Mario peppt die gewohnten Kämpfe, die hauptsächlich gegen die tollen Bosse so richtig Spaß machen, zwar etwas auf, aber auch dieser frische Wind verkommt nach ein paar Stunden zu einem lauen Lüftchen. Trotz kreativer Ideen und spaßigem Gameplay stellt sich langsam ein Abnutzungseffekt bei den rundenbasierten Kämpfen mit aktiven Elementen ein. Für Paper Jam Bros. lasse ich das nochmal durchgehen, in der nächsten Fortsetzung darf es gerne mal was komplett anderes sein. Die Mario & Luigi-RPGs können mittlerweile auf eine recht lange Tradition zurückblicken, missen will ich sie daher gewiss nicht. Aber es hat schon seine Gründe, warum ich nicht einmal das grandiose Bowsers Inside Story für den Nintendo DS durchgespielt habe und der direkte Vorgänger Dream Team Bros. fast unberührt im Regal verstaubt. Das Spielprinzip lockt jedes Mal mit zauberhafter Atmosphäre, Charme und eingängigem Kampf-System, bleibt über die komplette Spielzeit aber meist gleichförmig.

Der Sound ist ebenfalls stark vom eigenen Geschmack abhängig. Hier erwarten uns vorwiegend bekannte Melodien und Töne aus dem Mario-Universum, die zwar allesamt recht abwechslungsreich und der jeweiligen Situation gut angepasst wirken, nach einer gewissen Spielzeit aber zu nervigem Gedudel verkommen. Charaktere fallen wieder stumm aus und untermalen ihre Worte in den Textboxen mit undefinierbarem Gebrabbel. Lediglich die beiden Klempner geben ab und an ein wenig hörbares Italienisch zum Besten und tragen so zum wesentlichen Witz der Dialoge bei.

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Nichtsdestotrotz ist Mario & Luigi: Paper Jam Bros. wieder ein lohnenswerter RPG-Plattformer geworden, der vor allem durch seine eingängige Spielbarkeit und die grandiose Präsentation punkten kann. Die ist zuckersüß und bunt wie Esspapier. In die gewohnten 3D-Umgebungen schleichen sich, dank Crossover-Mechanik, immer wieder platte Objekte aus Papier, die entweder der Umgebung angehören oder Teil eines Spielelements sind, was richtig hübsch aussieht und der Kreuzung aus Mario & Luigi und Paper Mario seinen unverkennbaren, optischen Anstrich verpasst. Sogar der serientypische Humor ist wieder mit dabei und überzeugt vorwiegend während der verbalen Schlagabtausche zwischen Gut und Böse. Aber auch das unfreiwillige Erscheinen der Papier-Doppelgänger auf beiden Seiten birgt genügend Potential für Wortwitz und Slapstick-Momente. Oberbösewicht Bowser scheint ,trotz doppelter Kampfkraft, mit der Ablösung seiner alleinigen Herrschaft nicht so ganz zufrieden und der zweite Mario im Bunde sorgt natürlich für ausreichend Verwirrung unter den Bewohnern im Pilzkönigreich. Aber das erlebt ihr am besten alles selbst, es lohnt sich. Das Kampfsystem ist gewohnt zugänglich und Kenner der Vorgänger werden sich sofort zurechtfinden. Aber auch für Neueinsteiger gibt es wieder genügend Tipps und Tutorials, die liebevoll von Begleiter Glitzerstern vorgetragen werden.

Mario & Luigi: Paper Jam Bros. ist ein gelungenes Spiel, aber eine fragwürdige Fortsetzung, die ähnlich der im Pilzkönigreich vorherrschenden Monarchie, in naher Zukunft von größeren Änderungen wohl weiterhin absehen wird. Aber über die Queen hat sich ja auch noch niemand beschwert. I’m still amused! 


Der Test, sowie alle Screenshots basieren auf unserer Test-Version von Mario & Luigi: Paper Jam Bros. für den Nintendo 3DS. 

Dennis

Dennis

Games-Magger Dennis findet gerne mal die Nadel im Heuhaufen und legt sie dann auf die Goldwaage. Wahre Liebe darf auch kritisieren.
Heimisch auf Xbox One und Nintendo 3DS.
Dennis

Games-Magger Dennis findet gerne mal die Nadel im Heuhaufen und legt sie dann auf die Goldwaage. Wahre Liebe darf auch kritisieren. Heimisch auf Xbox One und Nintendo 3DS.


 
Unsere Wertung
86%


Fazit
Trotz sich ständig wiederholender Gameplay-Elemente und einer Story, die seit mittlerweile über 20 Jahren keinerlei Änderung erfahren hat, schafft Entwickler Alpha Dream es, mit dem aktuellen Ableger der Mario & Luigi-RPGs, erneut ein Abenteuer auf die beiden Bildschirme des Nintendo 3DS zu zaubern, das so schnell nicht loslässt und Spieler jeden Alters begeistern wird. Das Kampf-System ist eingängig, erfordert aber genügend Geschick und Können, um selbst Veteranen bei Laune zu halten. Die Story präsentiert sich charmant wie eh und je, der Humor könnte dagegen wieder etwas bissiger werden, ist aber immer noch gelungen. Wie bereits angedeutet, Paper Jam Bros. macht nicht viel anders als seine Vorgänger und das ist wohl das größte Problem. Bei der nächsten Fortsetzung darf es gerne mal grundverschieden zugehen, ansonsten könnte sich die Serie tatsächlich bald abnutzen. In genau dieser Form brauche ich das ein weiteres mal wirklich nicht. Für Neueinsteiger dennoch empfehlenswert. Die erhalten den spielerisch und technisch bisher besten Ableger der Reihe. Eingefleischte Fans dagegen sollten nicht allzu viel Neues erwarten, können sich aber über altbewährte und verbesserte Elemente nach wie vor freuen.