Maize bei uns im TestMaize bei uns im Test
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Maize bei uns im Test

Maize ist ein Spiel mit mutiertem Mais und einem russischen Teddybären… Hört sich absurd an? Ist es auch. Aber was das Spiel drauf hat erfahrt ihr gleich hier im Test.
Was ist Maize?

Maize, vom Publisher Finish Line Games, ist eins dieser First-Person-Adventure-Games bei dem ihr per Mausklick Sachen aufnehmt um diese dann später zur Lösung von Rätseln zu verwenden. Das Spiel erfindet das Rad zwar nicht neu, aber das muss es ja auch nicht.

Die nicht ganz so herkömmliche Story

Das Herzstück von Maize ist mit Sicherheit die komplett verrückte und alles andere als banale Geschichte.Was passiert wenn zwei Wissenschaftler eine Memo der US-Regierung falsch interpretieren und Mais zum Leben erwecken?

Zu Beginn des Spiels wacht ihr auf einer Farm auf die von sprechendem Mais bewohnt wird. Ihr wisst weder warum ihr auf dieser Farm seid, noch wisst ihr warum der Mais reden kann und macht es euch natürlich zur Aufgabe diese Fragen für euch zu beantworten. Das Spiel versorgt euch immer wieder mit sehr dezenten Tipps, was ihr als nächstes machen solltet. Durch die geringe Anzahl an Informationen wirkt das Spiel, besonders zu Beginn, noch komischer. Manchmal weiß man nicht warum man das macht, was man eben gerade macht.

Absurd? Sehr Absurd!

Wenn ich sage das Spielt ist verrückt, dann meine ich auch verrückt. Aber gerade diese Unkonventionalität man den Charme des Spiels aus. Getragen wird die Geschichte des Spiels durch mutierten Mais (Da bekommt der Begriff Gen-manipuliertes Gemüse eine ganz neue Bedeutung), Zwei irre Wissenschaftler und einen russischen Teddybären namens Vladdy. Die Cutscenes sind super und motivieren nach den Puzzles zum weiterspielen, aber dennoch fühlen sich die Cutscenes irgendwann erzwungen an. Dazu sind die Dialoge zwar witzig, aber die vorhanden Witze oftmals extremst flach. Wichtig zu beachten ist, dass die erste Hälfte des Spiels im Vergleich zur zweiten eher mau ist, also ist Durchhaltevermögen gefragt.

Repetitives Gameplay?

Das Spiel besteht größtenteils daraus auf der Farm oder in Forschungslaboren nach Objekten zu suchen um mit diesen dann Aufgaben zu lösen. Die Rätsel sind keine große Herausforderung, da alle nützlichen Objekte markiert werden. Ihr solltet wirklich jedes Objekt mitnehmen und dann wenn es passt verwenden, auch wenn oftmals noch nicht klar/sinnlos ist warum ihr dies tut. Oftmals erklärt das Spiel euch nicht warum ihr etwas macht, wie beispielsweise einen Stöpsel ins Becken zu stecken. Ganz getreu dem Motto „Weil ich es kann“, ist die Willkür der Rätsel nicht unbedingt ein Vorteil des Spiels.

Sound und Grafik – Wahre Helden des Spiels

Maize kann mit seiner Grafik wirklich auftrumpfen, die Unreal Engine 4 macht es möglich. Die Lichteffekte sowie die generelle Grafik ist ein wahrer Augenschmaus und zu Beginn wussten die Kornfelder auch wirklich zu begeistern. Des weiteren ist die Umgebung liebevoll und detailliert gestaltet.

Beim Sound sieht es ähnlich aus: Die Musik ähnelt zwar der eines guten B-Movies, aber (oder vielleicht gerade deswegen) sie passt sehr gut zum Spiel und baut Atmosphäre auf. Voice-Acting mag nicht jedermanns Sache sein, aber ich für meinen Teil fand es gut und angebracht.

FAZIT:

Maize konnte mich überzeugen. Es ist zwar nicht das Spiele-Highlight 2016, aber dennoch ein Spiel das eine Erfahrung wert ist. Mit einer eher kurzen Spieldauer von 4-6 Stunden ist das Spiel zwar nicht sonderlich lang, es kostet aber auch nur rund 20 Euro. EIns muss man Maize sicher lassen: Es war eins der einzigartigsten Spiele, welches ich seit langem gespielt habe. Falls ihr also auf der Suche nach einem etwas ausgefallenerem Spiel seid, so kann ich euch Maize bedenkenlos ans Herz legen.

Unsere Wertung
76%

 
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