Kite bei uns im Preview

Mit Kite haben die Lab Cat Games einen optischen Old-School-Twin-Stick-Shooter erschaffen. Aber auch moderne Gameplay-Elemente haben ihren Weg ins Spiel gefunden wie beispielsweise die Item-Jagd und Ausrüstungselemente wie in einem Rollenspiel und sogar sehr einfaches Crafting. Im Preview klären wir ob der Early-Access-Titel jetzt schon Spaß macht.

Böse Roboter

In Kite steuern wir ein blondes Weib welches direkt aus einem Action-Film der 80iger Jahre stammen könnte. Sie erinnert uns an eine Mischung aus Terminator und der Dschungelkönigin von 2006 – Brigitte Nielsen. Die Story dient als Fassade für das Gameplay selbst. Böse Roboter, drehen durch, wir vernichten sie, fertig.

In klassischer Twin-Stick-Manier steuern wir unsere Dschungelkönigin durch die einzelnen Level. Jedes Level hat zumindest eine Hauptquest und meist ein paar Nebenquests. Desto mehr und desto schneller ihr das Level erfolgreich beendet desto mehr Punkte bekommt ihr gut geschrieben. Dadurch schaltet ihr neue Waffen und Ausrüstungen frei und könnt euch dann frische Meinungsverstärker craften. Hier bauen wir uns ein neues Rüstungsteil für die Brust:

kite-9

Egal ob wir uns eine neue Waffe oder ein neues Rüstungsteil überstülpen, die Charakterwerte unserer Protagonistin ändern sich dementsprechend. Natürlich gibt es das Vergleichsfenster, so seht ihr auf einem Blick ob euch das neue Teil weiterbringen würde.

Zusätzlich bietet Kite vier Skillbäume an mit denen ihr an den Fertigkeiten eurer Heldin herumschrauben dürft. Im Skilltree Energizer erhöht ihr vor allem eure Angriffskraft, mit dem Capacitor-Skills stärkt ihr eure Ausdauer, unter Proxy Max verändert ihr eure Bullet Time und beim Skilltree Defragment erhöhen wir unsere Lebensleiste und den Armor.

Zwei Waffen mit zwei Modi

Eure Spielfigur verfügt über insgesamt drei Waffenslots. Die ersten beiden Slots sind gekoppelt dort könnt ihr beispielsweise zwei Messer für den Nahkampf reinpacken oder zwei durchschlagskräftige Pistolen. Der zweite Waffenslot ist für die dicken Meinungsverstärker wie Raketenwerfer reserviert. In Kite verfügt jede Waffe über zwei verschiedene Angriffsmodi und passend dazu zwei Munitionsanzeigen. Habt ihr Munition eins verballert, startet ihr einfach den alternativen Angriff und bombt fröhlich weiter. Die Munition selbst lädt sich selbstständig wieder auf, dauert dafür halt einen kurzen Moment.

Unsere Lady im Kampf.

Unsere Lady im Kampf.

Fazit:

Kite ist ein tolles Kleinod für all jene die Old-School-Spiele gern haben. Der Titel läuft problemlos, wir konnten keine Bugs entdecken und mussten keine Abstürze miterleben. Wer an die richtig guten Ausrüstungsgegenstände kommen möchte muss die einzelnen Level perfekt beherrschen um an die Bestnote A zu kommen. Die Pixelgrafik ist wie immer reine Geschmackssache.

Kite findet ihr für 9,99€ bei Steam.

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Mitglied der Chefredaktion, Ansprechpartner Leseranfragen
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