HITMAN Beta auf der PS4 angespieltHITMAN Beta auf der PS4 angespielt
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HITMAN Beta auf der PS4 angespielt

Wir haben uns die HITMAN Beta auf der PS4 angeschaut und verraten Euch, was Agent 47 so alles drauf hat.

In der Beta mit dem Namen Prolog, steigen wir direkt in die Vorgeschichte des Spiels ein, zwanzig Jahre vor der ersten großen Mission in Paris. Der Prolog enthüllt, wie Agent 47 von der ICA rekrutiert wurde und erstmals auf seine Kontaktperson Diana Burnwood traf. In zwei offen gestalten Trainings-Missionen werden wir in die Features und Mechaniken des Spiels geführt. Der Prolog ist auch Teil der ersten Episode von HITMAN, die am 11. März erscheint. HITMAN wird nicht als Vollwertspiel, sondern als Episodentitel wie zum Beispiel Telltales The Walking Dead oder Game of Thrones erscheinen. Zum Start der Serie erscheinen zwei Tutorial-Missionen und eine Hauptmission in Paris, im April dann weitere Missionen in Italien und im Mai in Marokko.

HITMAN- Beta

Let’s Party!

Die erste Mission verschlägt uns auf eine Yacht, auf der sich unser Attentatsziel gerade auf einer Party so richtig gut gehen lässt. Das Schiff ist vollgestopft mit Partygästen, Crewmitgliedern, Security und Bodyguards. Also, genau die richtige Herausforderung für uns, unentdeckt an unser Ziel zu gelangen und dieses ohne viel Aufsehen zu eliminieren. Der neueste Teil aus dem Hitman-Universum bleibt seinen alten Tugenden treu – Agent 47 ist ein lautloser Killer, der seine Aufgaben stets taktisch angeht und keine Spuren hinterläßt.

HITMAN- Beta

Ob doch jemand was bemerkt hat?

Bereits zu Beginn bemerken wir eines der Hauptfeatures von HITMAN. Jede Mission hat stets mehrere Wege und Möglichkeiten um unser Ziel zu erreichen. Wir können nicht einfach über die Gangway spazieren, uns unter die Partygäste mischen und einen passenden Moment für den finalen Schuss abwarten – wir stehen schließlich nicht auf der Gästeliste. Es gilt also erstmal die Umgebung zu inspizieren und zu überlegen, wie wir unentdeckt aufs Schiff gelangen. Wir entscheiden uns kurzerhand einen Wachmann an den Docks zu überwältigen und seinen Platz einzunehmen. Nachdem wir seine Uniform angezogen haben, müssen wir noch dafür sorgen, seinen bewusstlosen Körper irgendwo zu verstecken. Als Wachmann verkleidet können wir jetzt ohne Probleme auf das Schiff gelangen. Jedoch verschafft uns die beste Verkleidung nicht immer Zugang zu allen Bereichen. Weiterhin gibt es bestimmte Personen, mit einem Kreis über ihren Köpfen, die uns gegenüber misstrauisch agieren und uns sogar verfolgen. Verkleiden wir uns zum Beispiel als Mechaniker sollten wir dem Vorarbeiter nicht direkt in die Arme laufen, da er scheinbar alle seine Mitarbeiter kennt.

Haben wir es nun endlich auf das Schiff geschafft, können wir mittels gedrückter R1-Taste Agent 47’s Instinkt aktivieren. Ist dieser aktiviert, erkennen wir die Silhouetten aller Personen, wichtiger Gegenstände und unsere Zielperson. So vielseitig die Möglichkeiten der Infiltration sind, so unterschiedlich können wir auch unsere Zielperson liquidieren. Per gezieltem Kopfschuss, mittels vergiftetem Cocktail oder durch einen gut platzierten Wurf eines Feuerlöschers – unserer Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt, wir müssen nur stets daran denken, auch wieder unentdeckt von der Bildfläche zu verschwinden.

HITMAN- Beta

Das tut bestimmt weh…

Schachmatt

Die zweite Mission ist auf dem ersten Blick eine ziemlich harte Nuss. Unser Auftrag lautet, einen russischen Schachmeister in einer schwer bewachten Militärbasis mitten im Nirgendwo von Kuba zu erledigen. Hier wimmelt es nur so von Wachposten und Soldaten, die sofort der kleinsten Unregelmäßigkeit auf den Grund gehen und Alarm auslösen. Mit der richtigen Taktik haben wir die Mission jedoch in knapp fünf Minuten abgeschlossen – einem KGB-Offizier werden halt nicht viele Fragen gestellt…

HITMAN- Beta

Irgendwo auf Kuba

Je besser wir unsere Missionen abschliessen, desto mehr Erfahrungspunkte erhalten wir am Ende. Wildes Herumgeballere ist nicht erwünscht. Die richtig fetten Punkte gibt es für den perfekten Schleicheinsatz. Mit diesen Punkten können wir dann weitere Ausrüstungsgegenstände oder Waffen erwerben, die wir für neue oder schon absolvierte Missionen verwenden können.

Performance

Bis zum fertigen Release sollten aber definitiv noch einige Fehler beseitigt werden. Grafisch macht das Spiel schon eine sehr gute Figur. Gerade die Mission auf Kuba zeigt uns sehr schöne Beleuchtungs- und Wassereffekte. Ein wenig hat uns jedoch die Detailtiefe der Level gefehlt. Da es sich um „echte“ Trainingsmissionen handelt, sind diese auch so aufgebaut. Wir befinden uns in irgendeinem geheimen Hanger und unsere Umgebung sind lediglich Kulissen. Weiterhin muss Square Enix perfomancetechnisch noch nachbessern. Als wir uns auf dem Partyboot zwischen die zahlreichen KI-Gäste gemischt hatten, gab es erhebliche Einbrüche in der Framerate. Die PS4 hatte recht viel zu arbeiten, was man am plötzlich aufheulendem Lüfter bemerkte. Auch die Bewegungen der Personen wirken sehr hölzern. Generell macht die KI, bis auf ein paar Schnitzer, einen soliden Eindruck.

HITMAN - Beta

It’s Party Time

Marc

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Mitglied der Chefredaktion, Ansprechpartner Publisher
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Unsere Wertung
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Fazit
HITMAN hat uns wirklich eine Menge Spaß bereitet. Unser erster Eindruck wurde nur durch ein paar kleinere KI-Schnitzer und Performance-Problemen geschmälert. Jedoch hätten wir uns etwas mehr Detailtiefe der Level gewünscht. Leider konnte die Beta hier nicht das komplette Potential des fertigen Spiels zeigen. Wir lassen uns überraschen, wie die großen Hauptmissionen im fertigen Spiel wohl aussehen werden. Es scheint aber so, dass wir mit HITMAN wieder einen hervorragenden Stealth-Shooter kredenzt bekommen.