Game of Thrones – The Lost Lords bei uns im TestGame of Thrones – The Lost Lords bei uns im Test
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Game of Thrones – The Lost Lords bei uns im Test

Die erste Episode „Iron from Ice“ erschien bereits vor zwei Monaten im Dezember. Entwickler Telltale hat sich also viel Zeit genommen für „The Lost Lords“. Dann wollen wir uns mal in die Macht- und Intrigenspiele von Game of Thrones wagen.

Schneller Start

Wie üblich startet Episode 2 „The Lost Lords“ mit einer Zusammenfassung der Ereignisse aus Iron From Ice„. Das ist nach zwei Monaten Entwicklungszeit auch bitter notwendig. Die Spielzeit der zweiten Episode liegt wieder bei 90 Minuten.

The Lost Lords“ startet wie Episode 1 fulminant und äußerst chaotisch. In den ersten Spielminuten stehen Blut und Morde an der Tagesordnung. Tot geglaubte Charaktere kehren zurück und viele werden auch in Episode 2 von uns gehen. Bereits hier wird klar: Game of Thrones ist kein Kindergeburtstag. Wir haben das Versagen natürlich vollkommen geplant für euch getestet. Falls euch in den Quicktime-Events der Tod ereilt ist das nicht besonders schlimm. Den die Speicherpunkte sind äußerst fair verteilt und bereits nach wenigen Sekunden seid ihr wieder dort wo ihr gestorben seid.

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Es wird ruhiger

Nach den dramatischen Ereignissen wird das Tempo etwas heruntergefahren. Es steht die Story-Weiterentwicklung im Vordergrund. Ihr versucht nun Intrigen und Allianzen zu schmieden um das Haus Forrester doch noch irgendwie zu retten. In „The Lost Lords“ gibt es sehr viele Perspektivenwechsel. Will heißen alle paar Minuten befindet ihr euch in der Haut eines anderen Charakters. Ihr müsst also hellwach sein um der Story und deren Wendungen folgen zu können.

Wie schon bei „Iron From Ice“ ist die Sprachausgabe englisch, selbst die Untertitel gibt es nur in englischer Sprache. Falls ihr also in der englischen Sprache nicht besonders bewandert seid solltet ihr auf die Box-Version warten, dort wird es wieder deutsche Untertitel geben.

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Etwas Humor gefällig?

Telltale Games spielt wieder gekonnt mit der gesamten Palette der menschlichen Gefühle. Von Wut über Hass, Entsetzen, Überraschung werdet ihr alle Gefühlsregungen erleben selbst für etwas Humor ist dieses mal Platz. Den absolut besten Satz will ich euch als Zitat zeigen:

You fuck potatoes? You are a potatoe fucker?

Mein Gott hab ich gelacht, es kullerten sogar Tränen vor lauter Freude. Das Ende von „The Lost Lords“ ist hingegen sehr traurig und feuert unsere Ungeduld zusätzlich an. Wir wollen Rache!

Neue Schauplätze

The Lost Lords“ schickt euch an neue Schauplätze und das ist gut so. So seid ihr im orientalisch wirkenden Yunkai unterwegs, auch Castle Black und seine legendäre Mauer werdet ihr aus allernächste Nähe begutachten. Ihr lernt neue Gegenden kennen und die Geschichte wird zunehmend komplexer. Es gibt kleine Lichtblicke im Haus Forrester aber die Probleme und das düstere Setting haben klar die Oberhand.

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Warum keine Wertung?

Ganz einfach: Wir bewerten keine kleinen Auszüge von Spielen. Game of Thrones wird nach dem Abschluss der kompletten ersten Staffel seine Wertung erhalten. Natürlich gibt es ein Fazit und zu diesem kommen wir jetzt.

Fazit:

Ganz routiniert spielt Telltale Games ihre Stärken aus. Die Geschichte ist fabelhaft und zieht euch noch weiter in das Universum. Es gilt wieder unzählige Entscheidungen zu treffen und mit den Konsequenzen zu leben. Langsam aber sicher wirkt sich euer handeln also auf die Story aus. Die vielen Perspektivenwechsel, welche alle paar Minuten stattfinden, könnten den einen oder anderen dezent stören ich finde sie allerdings gelungen. Wir brauchen Episode 3 und das nicht erst in zwei Monaten, gebt Gas Telltale!

Screenshots zu „The Lost Lords“ – ACHTUNG könnten Spoiler enthalten:

Test zu Episode 1 „Iron From Ice“ findet ihr hier.

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