Dying Light: The Following bei uns im TestDying Light: The Following bei uns im Test
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Dying Light: The Following bei uns im Test

Endlich warten neue Herausforderungen auf uns, Zombies wollen gemetzelt, Buggys gefahren, Missionen erledigt werden. Wieder stecken wir in der Haut von unserem Helden Kyle Crane. Wir dürfen ein neues Gebiet, das Umland von Harran, besuchen und bekommen es dort mit einem einzigartigen Kult zu tun dessen Oberhaupt eine Frau ist und mit dem Namen Mutter angesprochen wird. Los geht unsere Testreise durch das blutige Land von Dying Light: The Following.

Um The Following genießen zu können wählt ihr im Hauptmenü von Dying Light (ihr benötigt das Hauptspiel) Neues Spiel, Kampagne The Following und übernehmt dann euren alten Charakter. Ihr könnt zwar auch mit einem neuen Charakter in die Erweiterung starten aber das ist erstens nicht empfehlenswert, da ihr zu schwach seid und zweitens wollen wir doch die guten Belohnungen abgreifen und diese wird nur mittels Charakterlevel besser.

Die Mutter – Problem oder Lösung?

Die Story von The Following setzt nach den Ereignissen des Hauptspiels Dying Light ein. Wir reisen in das Umland von Harran und erkunden dort ein äußerst großes Gebiet mit weitläufigen Flächen. In einem kleinen Dorf angekommen hören wir von einem möglichen Heilmittel. Eine Sekte soll auf wundersame Art und Weise immun gegen den Virus und die Zombies sein. Genau diese sollen wir finden und das Heilmitten zu unseren Freunden in Harran bringen. Den Rest der Story erlebt ihr am besten selbst auch das Ende ist dieses Mal wesentlich besser gemacht als beim Hauptspiel. Die Erweiterung wird euch je nach Spielart und Genauigkeit zwischen 10 und 20 Spielstunden beschäftigen.

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Wir sind mobil

Die größte Änderung am Gameplay wird durch den Buggy erreicht, diesen bekommt ihr Recht bald zur Verfügung gestellt. Dann öffnet sich die Spielwelt von Dying Light: The Following. Der Buggy selbst hat einen eigenen Skilltree. Durch das (über)fahren von Zombies generiert ihr Erfahrungspunkte und levelt euer Gefährt immer weiter hoch. Dadurch werden neue Skills und Verbesserungen zugänglich. Ihr könnt das Vehikel mit einem Rammbock verstärken, den Käfig unter Strom setzen oder einen Flammenwerfer einbauen.

Um all das bewerkstelligen zu können benötigt ihr Ressourcen. Diese neuen Ressourcen (Schmierstoffe, Schrauben und Co.) plündert ihr aus Autos, Bussen und LKWs. Besonders wertvolles Zeug könnt ihr bei Polizeiautos und Transportern finden. Mit den Kleinteilen könnt ihr dann euren Buggy mit besseren Teilen ausstatten. Ihr benötigt mehr Speed? Baut einfach einen neuen Turbo ein. Zudem lässt sich das Handling, das Fahrwerk und die Bremsen verbessern.

Durch unsere neu gewonnene Mobilität ist die neue Karte natürlich komplett anders gestaltet als Harran selbst und die Altstadt. Wir durchfahren üppige Landstriche die nur so vor Zombies wimmeln, besuchen wunderschöne Küstengebiete, ein altes Kraftwerk und etliche Höhlen. Eine etwas größere Stadt darf im Umland natürlich auch nicht fehlen, dort kommt das alt bekannte Gameplay-Feeling auf.

Einparken will gelernt sein ;)

Einparken will gelernt sein 😉

 

Unser Buggy möchte aber auch gehegt und gepflegt werden. Jede blutige Aktion, jeder Unfall verursacht Schaden. Wie bei den Waffen könnt ihr die verbauten Teile öfters reparieren aber irgendwann ist das Teil einfach Schrott. Die Reparatur und der Neubau verschlingen ebenfalls die neuen Ressourcen. Und natürlich müsst ihr eurem neuen Liebling regelmäßig Oktan (Benzin) einfüllen, ist der Tank leer bedeutet dass Stillstand. Am besten besorgt ihr euch Benzin an den Zapfsäulen bei Tankstellen und natürlich aus liegen gebliebenen Autos die überall in der Spielwelt zu finden sind.

Neben all diesen Spielereien könnt ihr euren Buggy sogar optisch anpassen. Dazu verfügt ihr über ein paar Standard-Lackierungen, es lassen sich aber auch seltene Blaupausen finden die eurem Buggy optisch weiter aufbrezeln. Selbst in den Innenraum könnt ihr Firlefanz wie einen Schlusselanhänger oder eine Wackelkopfpuppe stellen.

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Da bleibt was hängen

Wir haben Dying Light: The Following in einer 3er-Gruppe gleich drei Mal komplett durchgezockt, wenn das mal kein Qualitätsbeweis ist. Neben der tollen Hauptstory die mit einem grandiosen, bewegenden Ende aufwartet bleiben auch etliche Neben- und Sidequests in unserem Gedächtnis. Ihr müsst nicht alle absolvieren aber viele denn nur so steigert ihr euren Ruf und bekommt Zugriff auf neue Hauptquests. Es ufert aber zu keiner Zeit in sinnloses Farming aus, es macht schlicht Spaß die Aufgaben zu erledigen da sie abwechslungsreich und immer mit einer kleinen Story versehen sind.

Im Gedächtnis ist uns zum Beispiel die Quest mit dem „Raketenauto“ geblieben. Die zwei wahnsinnigen Technik-Freaks die uns schon im Hauptspiel durchgehend beleidigt haben sind wieder mit dabei, wie haben wir sie vermisst! Oder als uns eine Kinderbande in einen Hinterhalt lockt. Als Rettung reisten wir los und stehen dann vor einem gigantischen Monster als „Belohnung“.

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Einzig und allein die noch immer fehlende Schnellreisefunktion sorgt hin und wieder für nervige Stellen das ist schlicht der Kartengröße geschuldet. Der Vorteil ist natürlich das ihr dadurch euren Buggy schneller leveln könnt. Zudem kann sich ein zweiter Spieler in den Buggy setzen und so als Navi und Verteidigungsturm missbraucht werden.

Werde zur Legende

High-Level-Spieler bekommen eine ganz besondere Herausforderung mit Dying Light: The Following. Ein neuer Skilltree der sich an Legenden richtet. Diesen schaltet ihr frei sobald ihr einen anderen Skillbaum auf dem maximalen Level habt. Hier könnt ihr euch weitere Boni frei schalten beispielweise mehr Schaden mit Ein-Handwaffen (Sichel, Schwert, Machete) oder mehr Schaden für Schusswaffen, mehr Gesundheit und so weiter und so fort.

mEssE
Rock You

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Mitglied der Chefredaktion, Ansprechpartner Leseranfragen
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Unsere Wertung
85%


Fazit
Techland will 20€ haben für ein DLC, ist das nicht etwas frech? Mitnichten diese Erweiterung ist jeden Cent wert! Das Hauptspiel wird sinnvoll ergänzt, bietet genug Neues und in der Partnerschaft mit den alten Stärken ergibt das ein genial, brutales Add-On. Liebe (andere) Entwickler auf der Welt so muss ein DLC aussehen und nicht anders. The Following ist ein Pflichtkauf für alle Fans von Dying Light.