Dustforce (PS Vita) bei uns im TestDustforce (PS Vita) bei uns im Test
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Dustforce (PS Vita) bei uns im Test

Capcom hat es gerne sauber und hat Dustforce nun auch für die PS3 und Playstation Vita veröffentlicht. Wir haben uns die Vita-Version angeschaut und für euch getestet. Ausgerüstet mit Besen und Kehrschaufel schreiten wir zur Tat. Übrigens haben wir damals schon die PC-Version getestet, die sauber abgeschnitten hat.

Nehmt es uns nicht für übel, dass wir in diesem Test ein paar Wortspiele benutzen. Aber bei Dustforce passt es einfach so schön. Wann hat man als Spieler auch mal die Möglichkeit mit einem Besen durch Jump´n Run Level zu flitzen. Eigentlich erschien Dustforce ja vom Entwickler Headup Games und konnte als Indie-Game große Erfolge feiern. Capcom hat sich nun die Rechte für die Konsolen-Version geschnappt und will an diese anknüpfen.

dust2Der Schmutz der uns in Dustforce begegnen wird ist allerdings kein normaler Staub oder Dreck, sondern ein ziemlich böser. Nur wir als Ninja-Hausmeister können dagegen ankämpfen. Ein kleines Tutorial zu Anfang des Spiels lässt uns dann erstmal die Steuerung kennen lernen. Man hüpft von A nach B und bleibt an manchen Kanten hängen.

Das nervt manchmal ein wenig, nach einer Weile gewöhnt ihr euch aber an die Steuerung. Diese wurde auf der Playstation Vita übrigens sehr gut umgesetzt. Die Analog-Sticks und auch die Touch-Steuerung sind gelungen – nach einer gewissen Vorarbeit. Aber Schmutz sollte ja auch immer vorbehandelt werden. Oder waren es Flecken? Ach, egal – Dreck ist Dreck.

Und Schmutz kann auch anspruchsvoll sein. In Dustforce sind die Level wirklich herausfordernd. Es dauert schon eine Weile, bis ihr den ganzen Schmutz endlich richtig beseitig habt. Dafür werdet ihr aber auch mit einem höheren Rang am Ende belohnt. Unglaublich viele Level wollen gesäubert werden und bieten euch keine herausragenden, aber dennoch schön anzusehende Grafiken an. Es ist halt immer noch ein Indie-Spiel und der Spaß steht im Vordergrund.

dust1Dustforce ist ein kurzweiliges Spiel geworden, was immer wieder für ein paar Minuten oder mehr Spaß macht. Man will einfach seinen Rang erhöhen oder das nächste Level erreichen. Dank der Playstation Vita könnt ihr das ja auch unterwegs machen. Für 9,99 € ist es wirklich ein nettes Spiel für zwischendurch geworden, was auch auf den Konsolen seinen Reiz nicht verloren hat.

Auch Online geht es zur Sache, da Dustforce über einen Cross-Play Online und einem Ad-Hoc Multiplayermodus verfügt. Das ist ein weiterer Vorteil zur PC-Version, der diese Spielmodis nicht dabei hatte. Entweder versucht ihr euch in King of the Hill oder Survival. Beide Spielmodis bieten Abwechslung und Spaß für bis zu fünf Mitspieler. Und immer zählt nur eins: Putzen, Putzen, Putzen.

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag


 
Unsere Wertung
77%


Fazit
Dustforce ist ein netter Zeitvertreib und sorgt besonders bei der Playstation Vita für mobilen Spielspaß. Die Level voller Staub und Müll sind abwechslungsreich, herausfordernd und nicht mal eben schnell durchgespielt. Und für knapp 10 Euro kann man echt nicht meckern. Wer ein kurzweiliges Jump´n Run Game sucht, macht mit Dustforce nicht viel verkehrt.