Dungeon Twister bei uns im TestDungeon Twister bei uns im Test
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Dungeon Twister bei uns im Test

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Aus dem Hause Asmodee haben wir das Kartenspiel Dungeon Twister bekommen. Das wollen wir euch in unserem Testbericht ein wenig näher vorstellen. Das Zwei-Personen Kartenspiel fordert von euch die richtige Strategie und Taktik. Auch wenn das Spiel auf den ersten Blick nicht viel vermuten lässt, steckt dort unheimlich viel Inhalt drin.

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Dungeon Twister in schon ein alter Hase im Spielegeschäft. Das erste Mal wurde der Titel im Jahre 2004 in Frankreich veröffentlicht und erschien 2005 erstmals in Deutschland. Dungeon Twister spielt in der Fantasy-Welt Targanum. Dort gehen seltsame Dinge vor sich. Die Steampunk-Welt wird von einem unsterblichen allmächtigen Erzmagier beherrscht.

Dieser hat riesige Labyrinthe erbauen lassen und dort Trolle und andere Geschöpfe einsperren lassen. Allerdings nicht aus irgendeinen besonderen Grund sondern nur zur seiner Belustigung. In unserem Test haben wir uns mit dem Grundspiel beschäftigt, mittlerweile gibt es auch schon weitere Editionen.

Nun müsst ihr versuchen aus den Labyrinth zu entkommen. Dungeon Twister ist kein gewöhnliches Kartenspiel, sondern bietet schon einen ziemlich komplexen Inhalt und Ablauf. Mit dem beigefügten 5-Szenarien-Tutorial könnt ihr aber Schritt für Schritt die Regeln lernen und werdet gut ins Spielgeschehen eingeführt. Zum Start des Spiels wählt jeder Spieler acht Figuren uns sechs Ausrüstungsgegenstände aus. Von den Figuren werden dann vier in der Startzone aufgestellt, die anderen werden verdeckt.

Das Spielfeld wird ebenfalls durch die Spielkarten gebildet. Das Spiel verfügt über ein dickes Handbuch und 128 Spielkarten. Wie schon oben kurz angeschnitten verfügt das Spiel über fünf verschiedene Szenarien. Und ihr solltet neben großes Interesse für Fantasy dabei auch noch eine Menge Zeit mitbringen. Es gibt verschiedene Figuren auf den Karten. Darunter sind Krieger, Trolle und auch Goblins. Und wie es in einer Fantasy-Welt so ist gibt es dort auch Rüstungen, Schwerter und Zaubertränke.

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Zu Beginn jeder Runde bekommt jeder Spieler neun Kampfkarten, drei Sprungkarten und vier Aktionskarten. Nun solltet ihr wieder das Handbuch herausholen und die Anleitungen genau befolgen. Das macht ihr allerdings nur beim ersten Mal, um die Regeln besser zu verstehen.

Der Spieler der an der Reihe ist schaut auf seine Aktionskarte und nutzt die Aktionspunkte die auf der Karte angegeben sind. Damit kann er nun verschiedene Handlungen durchführen. Er kann einen angrenzenden Raum aufdecken, einen Raum um 90 Grad drehen, kämpfen, bewegen, einen Gegenstand bewegen oder ein Sprung über eine Falle wagen. Das Spiel ist vorbei wenn ein Spieler fünf Siegpunkte erreicht hat. Diese gibt es für die Befreiung von eigenen Figuren aus dem Labyrinth, für einen gefundenen Schatz oder für das Erledigen von Feinden.

Habt ihr das Spiel mehrmals gespielt, wisst ihr was ihr zu tun habt. Ein Angriff wird durch eine Kampfkarte ausgeführt. Dafür addieren beide Spieler die Zahl der Kampfkarte mit der Kampfkraft ihrer Figur. Die niedrige Zahl hat dabei logischerweise verloren.

Was sich so leicht und locker anhört, ist allerdings alles andere als einfach. Ohne die richtige Strategie und Taktik habt ihr bei diesem komplexen keine Chance. Dungeon Twister fordert euch von der ersten Minute an und zeigt wie eindrucksvoll ein eigentlich simples Kartenspiel sein. Erfahrene Fantasy Fans werden ihren Spaß haben und mit dem Spiel lange beschäftigt sein. Wer allerdings nur mal eben ein kleines Spielchen spielen will, sollte dann doch lieber ein anderes Kartenspiel ausprobieren.

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag


 
Unsere Wertung
88%


Fazit
Dungeon Twister spricht Fantasy Fans sofort an und besticht durch seine komplexe Spielweise. Zwar bietet das Grundspiel "nur" Spielkarten, aber damit seid ihr lange beschäftigt. Dank des Handbuchs lernt die fünf verschiedenen Szenarien Schritt für Schritt und werdet perfekt in das Spielgeschehen eingeführt. Wer allerdings ein schnelles Spiel für zwischendurch erwartet, liegt bei diesem Spiel völlig daneben.