Call of Duty: Black Ops 3 DLC The Awakening bei uns im TestCall of Duty: Black Ops 3 DLC The Awakening bei uns im Test
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Call of Duty: Black Ops 3 DLC The Awakening bei uns im Test

Bei heutigen Shootern längst nichts Ungewöhnliches mehr, erhält auch der neueste Ableger der beliebten Call of Duty-Reihe, Black Ops III, von Activision downloadbare Inhalte. Wie immer wird es mindestens vier kostenpflichtige Zusatzinhalte geben. Diese könnt ihr entweder einzeln für jeweils 14,99 € im PSN Store oder als Bestandteil des sogenannten Season Passes für 49,99 € erwerben.

Seit dem 02. Februar dieses Jahres ist nun der erste Inhalt für Call of Duty: Black Ops III erschienen. Erstmalig allerdings nur für die Current-Generation, also PC, PS4 & Xbox One. Ebenfalls zum ersten Mal ist es den PS4 Spielern vorbehalten die ersten zu sein, die die neuen Maps und Features erhalten. Ab sofort genießt Sony das Privileg der zeitexklusiven Erstveröffentlichung. PC & Xbox One-Pisteleros müssen sich noch bis Anfang März 2016 gedulden, bis auch sie die neuen Inhalte erhalten.

Wie üblich enthält der DLC vier neue Maps und einen weiteren Abschnitt bzw. eine Map für den Zombiemodus. Dieser hört auf den Namen „Der Eisenritter“. Anders als bei den Vorgängern wurden die neuen Maps übrigens in alle bekannten Spielmodi integriert, so dass Käufer des DLC bzw. Season Pass Besitzer auch in den von ihnen bevorzugten Modi nicht auf die neuen Inhalte verzichten müssen. Überraschenderweise wurde dieses Mal keine neue Waffe im Rahmen von The Awakening in das Spiel integriert.

Nachfolgend wollen wir uns die Inhalte des ersten DLC einmal genauer anschauen.

RISE 

Die erste neue Map, spielt auf einem alten verlassenen Firmengelände. Praktischerweise stehen uns hier einige verlassene Baumaschinen, Betonröhren und ähnliche Verstecke zur Verfügung. Das ganze Gebäude steht stellenweise auch unter Wasser, so dass wir unsere Gegner überraschend aus dem Wasser attackieren können. Die Map ist sehr übersichtlich und nicht sehr groß, so dass man sich gerade in den Multiplayer-Schlachten immer wieder an zwei bis drei strategischen Punkten begegnet und somit viele Kills garantiert sind. Die Map spielt im verschneiten Zürich, so das unsere Sicht Stark beeinträchtigt wird, und wir sehr gut die Umgebung beobachten müssen um die Gegner in dem dichten Schneegestöber überhaupt zu erkennen. Viele Winkel und Deckungsmöglichkeiten erfordern ein hohes Maß an Konzentration, damit wir am Ende siegreich aus dem Match hervorgeht.

 

Splash

Die Handlung dieser Map spielt innerhalb der Mauern eines riesigen,verlassenen Wasservergnügungspark. Zwischen Rutschen, Kraken und den üblichen Attraktionen, absolviert ihr heiße Feuergefechte. Kriecht in die Schächte alter Wasserrutschen, erklimmt ein altes Piratenschiff, verschanzt euch und nimmt den Gegner geschickt aus der Deckung aufs Korn. Doch Vorsicht – die Karte bietet viele Verstecke, unübersichtliche Winkel und unzählige Möglichkeiten dem Feind einen tödlichen Hinterhalt zu stellen. Rasante Gefechte auf einer sehr farbenfrohen Map sind garantiert.

Skyjacked

Kenner der Vorgänger werden jetzt vielleicht hellhörig. Skyjacked? Das klingt doch fast wie Hijacked, eine der beliebtesten Maps aus dem direkten Vorgänger Call of Duty: Black Ops 2. Und richtig gehört. Hier handelt es sich um eine remasterte Version. Hoch in den Wollen auf einem riesigen Luftschiff über Zürich, gilt es möglichst siegreich aus der Schlacht hervorzugehen. Und das Schiff, welches deutlich vom Krieg gekennzeichnet ist, bietet euch tolle Möglichkeiten. Wie wäre es zum Beispiel, mit Hilfe des Wandlauffeatures die beschädigte Bug-Seite des Schiffes zu passieren, um dann mit einem gezielten Sprung-Angriff mitten im Getümmel zu landen und eure Gegner platt zu machen?

Gauntlet

Die letzte der neuen Maps ist schon ein kleines Mysterium. Hatten die Entwickler keine Lust mehr oder wie ist es zu erklären, dass diese Karte eigentlich drei verschiedene Kampfzonen enthält? Verschmelzt mit der Natur in einer wunderschönen Schneelandschaft, werdet eins mit dem Dschungel oder kämpft euch wenig später durch Regen durchflutete Straßenschluchten. Diese Map ist ein Trainingszentrum, das wirklich sehr interessant, aber auch extrem anspruchsvoll gestaltet wurde. Denn gerade durch die unterschiedlichen Abschnitte, bieten sich jede Menge Möglichkeiten euer Leben zu beenden. Vor allem die äußeren Einflüsse wie Helligkeit und Dunkelheit können sich hier zum Nachteil entwickeln. Sehr auffällig wenn ihr zum Beispiel aus der wegen, ganz in weiß gehaltenen Schneeabschnitt, in die dunklen Bereiche des Dschungels  gelangt, die Sekunden die man braucht sich von der sehr hellen Atmosphäre wieder auf die schattige Umgebung zu konzentrieren kann euch entscheidend zu euren Ungunsten, im Kampf beeinflussen.

Der Eisenritter

Das letzte neue Element steht exklusiv nur im Rahmen des Zombiemodus zur Verfügung. Es liegt an Euch, ob ihr sie lieber alleine offline oder mit bis zu drei Freunden im Online Co-op bewältigen wollt. Horden von Untoten begegnen euch auf einer alten, riesigen Burg. Wie schon beim ersten Abenteuer „Shadow of Evil“ gilt es hier, immer stärker werdende Zombiehorden in Form von Wellen zu überleben. Als Belohnung für das Killen der Untoten Plagegeister, erhaltet ihr eine Belohnung, in Form einer In Game Spielwährung. Mit dieser könnt ihr Waffen, Türen oder besondere Items freischalten, um euch so den eigentlich sehr ungleichen Kampf, ein wenig erleichtern. Doch selbst mit diesen Gegenständen ist es ein Kampf, wie David gegen Goliath. Wer nicht wirklich gut ist, wird schnell einen blutigen Bildschirmtod sterben. Hier gilt es klug und überlegt zu agieren. Wildes Geballere ist gleichbedeutend mit eurem Ende.

Axel

37, offen und ehrlich (schonungslos :))

Lebensmotto : „Kämpfe und du kannst verlieren, aber wer aufgibt hat schon verloren“.

37, offen und ehrlich (schonungslos :)) Lebensmotto : "Kämpfe und du kannst verlieren, aber wer aufgibt hat schon verloren".


 
Unsere Wertung
80%


Fazit
Interessante neue Maps, die man sicher nicht zwingend braucht um mit dem Game Spaß zu haben. Was man aber bekommt, sind gute solide Karten die das an sich schon sehr gelungene Multiplayer Game sinnvoll ergänzen und bei denen man stets das Gefühl hat, hier bekommt man auch was für sein Geld. Dennoch ist es auch nicht die Neuerfindung des Rades, die uns der Publisher hier DLC technisch präsentiert. Man sollte sich gut überlegen ob man die Zusatsinvestion tätigen möchte. Wenn man es tut bekommt man eben genau das was man erwartet, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dennoch bin ich sehr gespannt, welche altbekannten Maps früherer Titel noch den Weg in den neuesten Ableger finden werden. Beziehungsweise welche zukünftigen "Spielwiesen" auf die Call of Duty Fans warten werden. Es ist alles wirklich nicht schlecht, dennoch wird man das Gefühl nicht los, das alles schon mal irgendwo, irgendwann innerhalb eines Shooters gesehen zu haben.