Assassin´s Creed IV: Black Flag Schrei nach Freiheit DLC bei uns im TestAssassin´s Creed IV: Black Flag Schrei nach Freiheit DLC bei uns im Test
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Assassin´s Creed IV: Black Flag Schrei nach Freiheit DLC bei uns im Test

Ubisoft hat mit Schrei nach Freiheit einen eigenen Story-Ableger für Assassin´s Creed IV: Black Flag veröffentlicht. Sie waren so nett und haben uns einen Code der Xbox One Version zukommen lassen. Passend dazu empfehlen wir euch natürlich auch unser Review zur Xbox One Version von Assassin´s Creed IV: Black Flag. Doch erstmal kümmern wir uns um den Zusatzinhalt und sagen euch, was euch dort erwartet.

In Schrei nach Freiheit übernehmen wir die Rolle von Adewale. Der ehemalige Sklave macht sich zusammen mit Edward Kennedy auf die Reise durch die Karibik. Schon direkt beim Start findet ihr euch auf dem Schiff wieder und müsst direkt ein paar gegnerische Schiffe in die ewigen Tiefen schicken. Das klappt mit den Mörsern und den anderen Waffen recht schnell und ist kein wirkliches Problem. Danach nimmt die Geschichte schon seinen Lauf.

Das Spiel spielt 15 Jahre nach der eigentlichen Story von Assassin´s Creed IV: Black Flag und spielt auf der Karibik-Insel Port-au-Prince. Dort ist Sklaverei weiterhin ein großes Thema und wird mit aller Gewalt durchgeführt. Nun liegt es an euch, diesem Schrecken ein Ende zu setzen. Dafür befreit ihr die Sklaven in kleineren Nebenmissionen und legt den fiesen Sklavenhaltern das Handwerk. Grafisch bietet Schrei nach Freiheit wunderschöne Bilder und Umgebungen auf der Xbox One an. Auch die Animationen der Charaktere sehen absolut gelungen aus und machen Lust auf mehr.

Am Prinzip des Spiels hat sich nicht viel geändert. Wer Assassin´s Creed IV: Black Flag wie seine Westentasche kennt, wird sich sofort zurechtfinden. Trotzdem ist es irgendwie anders. Und das haben die Entwickler echt gut hinbekommen. Man merkt, dass hier richtig viel Mühe und Zeit investiert worden ist. Es sieht nicht nach einem billigen, schnell eingeworfenen DLC aus, sondern fühlt sich auch wie ein richtiges Spiel an.

Dazu tragen auch die neuen Waffen ihren Teil bei. Ausgerüstet mit einer Machete und anderen Waffen versucht Adewale die Sklaven zu retten. Dabei geht es natürlich auch nicht zimperlich zu. Aber das ist man auch schon vom Hauptspiel gewohnt. Viele neue Orte, viele kleine Nebenmissionen und spannende Geschichten warten in Schrei nach Freiheit auf euch. Auch beim Umfang erwartet euch jede Menge Abwechslung. Die Geschichte wird interessant erzählt und lässt euch tief in die Atmosphäre des Ganzen eintauchen.

Insgesamt erwarten euch in Schrei nach Freiheit neun Missionen. Diese sorgen schon für einige Stunden Spielspaß. Natürlich kann Adewale genau so gut klettern wie sein Kumpel Kenway aus dem Hauptspiel. Allerdings solltet ihr auch hier immer sehr ruhig vorgehen. Haben euch die Wachen einmal auf dem Kieker, wird es verdammt schwer sie wieder loszubekommen. Aber auch die Heuwagen und Büsche bieten wieder genug Platz zum Verstecken.

Für den Preis von knapp 10 Euro ist Schrei nach Freiheit ein absolut interessanter und gelungener DLC geworden. Dank seiner Eigenständigkeit und der besonderen Geschichte, macht es auch nach mehreren Stunden immer noch Spaß. Der DLC ist übrigens auch im Season Pass dabei, der knapp 20 Euro kostet. Das ist deswegen sehr interessant, da es demnächst noch weitere Zusatzinhalte geben wird.

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag


 
Unsere Wertung
84%


Fazit
Der Schrei nach Freiheit DLC von Assassin´s Creed IV: Black Flag kann für knapp 10 Euro überzeugen. Er bietet neun Missionen, einen spannende Geschichte rund um die Sklaverei und neue Waffen und viele weitere Extras. Wer das Hauptspiel schon durch hat, wird mit Hauptcharakter Adewale auch einen alten Bekannten treffen. Der Download lohnt sich.