Assassins Creed Chronicles Russia bei uns im TestAssassins Creed Chronicles Russia bei uns im Test
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Assassins Creed Chronicles Russia bei uns im Test

Kaum aus Indien zurück, geht auch schon der nächste Flieger. Ubisoft schickt uns ins Russland des 19. Jahrhunderts. Inmitten der russischen Revolution vergessen wir die bunten Farben orientalischer Basare schnell und lernen stattdessen, das R zu rollen. Der Test zu Assassins Creed Chronicles Russia.

Assassins Creed Chronicles Russia Thumb

Willkommen im kommunistischen Russland. Bitte nicht wundern, hier ist, bis auf die passende rote Farbgebung bestimmter Objekte, alles etwas grau. Das stört aber keineswegs, denn fernab unseres bunten Ausflugs in das farbenfrohe Indien, wirkt die optische Präsentation von Assassins Creed Chronicles Russia tatsächlich viel stimmiger. Graue Häuserfassaden, dunkle Gassen, schmutzige Arbeiter. Lediglich der Kreml strahlt uns wie ein Propagandaplakat vom Horizont aus an und grinst hämisch auf die arme Bevölkerung herab.

Ist allerdings nicht ganz unser Problem, als Assassine haben wir schließlich andere Sorgen als die soziale Ungleichheit. Da wäre zum Beispiel die geheimnisvolle Schatulle aus dem Vorgänger, die es allem Anschein nach in die Hände der Zaren-Familie Romanowa geschafft hat. In der Haut von Nikolai Orelov, unserem meuchelmordenden Alter Ego, machen wir uns also auf, um den Besitzer des schmucken Kästchens zu wechseln. In Templerhände darf das darin befindliche Artefakt auf keinen Fall gelangen. Im prunkvollen Komplex angekommen, erwartet uns allerdings das pure Chaos. Templer haben bereits den Palast gestürmt und zweckmäßig die komplette Zaren-Dynastie ermordet. Nur ein junges Mädchen scheint es geschafft zu haben, Anastasia Nikolajewna Romanowa.

Ja, wer sich ein bisschen mit der Geschichte des Landes auskennt, wird gemerkt haben, dass auch Assassins Creed Chronicles Russia wieder einen starken Bezug zu echten historischen Ereignissen aufweist und diese gekonnt mit der Fiktion verschmelzen lässt. Datumsangaben, Orte und Figuren entspringen zum größten Teil der Realität und bieten erneut einen hohen Wiedererkennungswert. Wer es dagegen nicht so mit Geschichte hat, der kennt die gute Anastasia ja vielleicht noch aus dem gleichnamigen Disney-Film, der die Handlung um den Untergang einer ganzen Zaren-Familie etwas kindgerechter verpackt. Später gehe ich noch ein wenig weiter auf das Thema ein, da das aber einen ziemlichen Spoiler des Spiels beinhaltet, werden diese paar Zeilen ans Ende gepackt. Selbstverständlich mit entsprechendem Hinweis.

Assassins Creed Chronicles Russia (1)

Matrjoschka im Schlepptau

Jedenfalls können wir als Nikolai gerade noch im letzten Moment die junge Anastasia vor den wütenden Templern retten. Doch die junge Frau scheint vielschichtiger als eine Matrjoschka-Puppe zu sein und über weitere Persönlichkeiten zu verfügen. Kaum getroffen, entfachen wir auch gleich erstmal ihre zweite Persönlichkeit, Shao Jun aus Assassins Creed Chronicles China. Durch den Kontakt mit der Schatulle, hält sie sich fortan und zu gewissen Zeiten für die Attentäterin aus dem ersten Ableger der Reihe, was der guten Dame nicht nur neue Fähigkeiten beschert, sondern auch für ordentlich Verwirrung bei Nikolai sorgt. Mit Anastasia und ihren neu gewonnenen Mächten im Schlepptau, begibt er sich auf den weiten Weg zum Bund der Assassinen, damit die über den weiteren Verlauf der Geschehnisse mitbestimmen können.

Fortan sind wir also zu zweit unterwegs. Fast nie zur gleichen Zeit, dafür im Wechsel. Und es scheint so, als hätte sich Ubisoft einiger Kritik am Vorgänger angenommen. Allzu frustrierende Abschnitte erwarten uns nicht mehr, insgesamt fühlt sich das Gameplay bedeutend runder und spielbarer an. Die kurzweiligen Scharfschützen-Abschnitte tauchen zum Beispiel wesentlich öfter auf, was sich auch gleichzeitig wunderbar mit der neuen Mechanik, dem Spielen von zwei Charakteren, vertreten lässt. Während Anastasia vom Computer gesteuert ein Gebäude erklimmt und dabei sowohl an der Außenwand, als auch im Inneren unterwegs ist, geben wir ihr von einem entfernten Punkt aus Rückendeckung in Form von durchschlagskräftigen Projektilen.

Wenn die Beiden aber mal nicht zusammenarbeiten, hat jeder seine eigene Aufgabe. Sei es, um nach einer unfreiwilligen Trennung wieder zusammenzufinden oder ein Gebäude separat zu infiltrieren. Selbst zwischen dem Duo wechseln dürfen wir allerdings nicht. Immer wenn wir einen gewissen Punkt erreichen, geht das Geschehen per Skript zum jeweils anderen Charakter über. So unterschiedlich ihre Wege, so verschieden sind sich Anastasia und Nikolai übrigens auch in ihren Fähigkeiten. Hatte Aarbaz Mir aus Indien noch so ziemlich jeden Trick auf Lager, teilen sich diese nun zwischen den Protagonisten auf. Ausschließlich Anastasia verfügt über die Helix-Kräfte, die uns ähnlich einer Spezialfähigkeit mit entsprechender Füllanzeige, schnell angreifen, ebenso schnell verschwinden oder erledigte Gegner in Rauch auflösen lassen. Ihr männlicher Partner dagegen, zeigt sich etwas kampferprobter und trumpft durch ausgeklügelte Ausrüstung auf. Dafür weiß er nicht, was Helix überhaupt bedeutet.
In der Praxis fühlt sich der Wechsel zwischen dem erprobten Kämpfer und der jungfräulichen Assassinin überraschend frisch an. Obwohl hier eigentlich nur aus einem Charakter zwei gemacht wurden, tauschen wir gerne und erleben die Geschehnisse wieder ein wenig anders.

Assassins Creed Chronicles Russia (4)

Ja, bitte? Assassine am Apparat!

Natürlich haben sich auch ein paar neue Gameplay-Elemente in den Titel geschlichen. Besonders lustig: Wir können Wachen an ein Telefon locken, in dem wir von anderer Stelle darauf anrufen und somit unseren geplanten Weg freimachen. Worüber ich am Anfang wirklich lachen musste, weil es so komisch wirkte, entpuppte sich später als recht sinnvoll und gar nicht so unpassend.
Um gleich bei Ferngesprächen zu bleiben, ein neuer Gegnertyp hat es ebenfalls ins Spiel geschafft. Der Funker muss regelmäßig Bericht per Funk bei seinem Offizier erstatten. Tut er dies nicht, weil wir ihn abgemurkst haben, löst das automatisch einen Alarm aus. Eine nette Idee.

Zu allem Überfluss bekommen wir es dann auch noch mit den neuen Tretminen zu tun. Sollten wir über die laufen, löst das eine Explosion, ähnlich der Drahtfalle aus dem Vorgänger, aus. Da unsere Alter-Egos ja aber in der zweiten Dimension leben und nicht mal eben einen Schritt zur Seite tätigen können, muss die Falle anders umgangen werden. Und zwar mit magnetischen Schlüsseln. Die werden natürlich wieder von Feinden getragen und wollen idealerweise leise aus deren Taschen entnommen werden. Haben wir den Schlüssel dann eingesackt, geht es ganz ohne lauten Knall über die Mine hinweg.

Bei der Ausrüstung, die Nikolai vorbehalten ist, gibt es ebenfalls eine nennenswerte Neuerung. Der Greifhaken oder auch die mechanische Winde steht für allerlei Interaktion mit der Umwelt bereit. Wir reißen damit kleinere versperrte Zugänge ein oder ziehen uns auf einem Floß stehend über die Gewässer eines Abwasserkanals. Einen elektronischen Nutzen hat das Gadget dann allerdings auch noch. Bringen wir die Winde an einem Stromkasten an, können wir somit die Elektrizität im Raum überladen und dadurch zum Ausfall bringen, was dunkle Räume, ergo verringerte Sichtfelder der Gegner zum Ergebnis hat. Skurril wird es dann wieder, wenn sich zwei Steckdosen in einem Raum befinden und wir uns an der einen Seite mit der Winde einhängen und darauf warten, bis am anderen Ende ein Gegner vorbeigeht, den wir dann kurzerhand mit dem Spannungsstoß grillen können.

Assassins Creed Chronicles Russia (5)

Überall auf der Welt gleich

Ansonsten hat sich nicht viel geändert am mittlerweile typischen 2, 5 dimensionalen Mix aus Schleichen, Morden, Plattformer-Passagen überwinden. Egal in wessen Haut wir gerade stecken, leises und bedachtes Vorgehen ist stets an der Tagesordnung, wenn wir an Wachen vorbeihuschen und dabei die Umgebung zu unserem Vorteil nutzen. In den insgesamt zehn Sequenzen der Hauptgeschichte, die nochmal in verschiedene Abschnitte unterteilt sind, werden wir nämlich je nach Vorgehensweise mit einer Punktzahl bewertet. Knallharte Killer, die jeden Feind mit der geheimen Klinge umlegen und das besonders leise tun, freuen sich über die Assassine Gold-Wertung. Für stille Naturen, die niemanden verletzen und nicht einmal auffallen, geschweige denn einen Alarm auslösen, gibt es dann Schatten Gold. Oder eben auch leicht abgeschwächt in Silber, falls man doch mal einer Wache aufgefallen ist.Die Fluchtsequenzen sind ebenfalls wieder mit an Bord, hier wird nach Abschlusszeit bewertet.

Diese dadurch erhaltenen Punkte addieren sich zusammen mit einem Multiplikator am Ende der Sequenz und bescheren uns so im besten Fall mit zusätzlicher Ausrüstung, wie einem weiteren Platz für Rauchbomben oder extra Gesundheit. Ganz so einfach wie noch im Vorgänger ist das aber nicht mehr, denn die zu erreichenden Scores sind diesmal relativ hoch angesetzt. Das bedeutet praktisch, dass ich das Spiel mit nur einem einzigen Lebensbalken durchgespielt habe, obwohl meine Punktzahl nie wirklich niedrig war. Trotzdem nicht ausreichend. Aber dafür gibt es ja wieder das Neue Spiel Plus, wahlweise auch in Schwer, das uns mit dem Fortschritt des letzten Spielstands erneut beginnen lässt und automatisch mehr Punkte vergibt.

Um auf die eigene Gesundheit zurückzukommen: Mit nur einem Lebensbalken musste ich natürlich jeder direkten Konfrontation aus dem Weg gehen, anders will Assassins Creed Chronicles aber auch gar nicht gespielt werden. Eure Kampffähigkeiten sind rudimentär, jeder Grundschüler teilt besser aus und steckt wahrscheinlich auch mehr ein. Besser ist es da also, Verstecke aufzusuchen, sich an der Decke entlangzuhangeln und eins mit den Schatten zu werden, während wir die Gegner umgehen oder auch mal leise ausschalten und darauf in Kisten verstecken. Das funktioniert wirklich Prima, denn die Blickfelder der feindlichen Wachen sind nach wie vor immer sichtbar.

Assassins Creed Chronicles Russia (2)

In Russland ist doch alles ein wenig härter

Eine echte Herausforderung ist das trotzdem noch. Wie schon sein Vorgänger verkommt Assassins Creed Chronicles Russia gerne mal zum nervigen Trial and Error, das uns Abschnitte immer und immer wieder spielen lässt, weil wir permanent entdeckt werden oder in einer der seltenen Fluchtsequenzen zum gefühlt hundertsten Mal von einem Panzer überrollt werden. Der Schwierigkeitsgrad ist im Vergleich zum zweiten Ableger ohnehin noch mal ordentlich angestiegen und verzeiht nur wenige bis gar keine Fehler. Doch euer Versagen, ist auch zugleich eure eigene Schuld.

In der Mischung aus 2D und 3D und den vielen Ebenen, die sich dadurch ergeben können, ist ein optimaler Lösungsweg, nämlich unentdeckt zu bleiben, nicht immer sofort ersichtlich. Aber es gibt ihn. In meinen insgesamt sieben Stunden bis zum Abspann, hätte ich gerne mehr als nur einmal das Gamepad gegen die Wand geworfen, weil ich es partout nicht schaffen wollte, eine größere Anzahl von Wachen nacheinander auszuschalten und dabei missionsbedingt keine Aufmerksamkeit zu erregen. Nach einer kleinen Pause war das allerdings kein Thema mehr und ich erkannte den korrekten Ablauf, den mir das Spiel da so leicht verschleiert präsentierte.

Zusätzliche Spielzeit finden wir übrigens noch im besagten Neuen Spiel Plus, dem höheren Schwierigkeitsgrad, den Herausforderungsräumen, die uns fernab der Story auf Punktejagd schicken und in der Tat recht kniffligen Erfolgen / Trophäen. Die drehen sich nämlich teilweise um das Abschließen des Hauptspiel ohne einen Gegner zu töten, was sich als nicht gerade simpel herausstellt. Sammler sollen ebenfalls nicht zu kurz kommen und werden mit dem Aufsuchen von versteckten Truhen, Animus-Fragmenten und geheimen Zahlencodes, die nur mit dem Adler-Auge sichtbar sind, längere Zeit beschäftigt sein.

Assassins Creed Chronicles Russia (6)

Fazit

Musste ich über den Vorgänger noch meckern, bin ich mit Assassins Creed Chronicles Russia überraschenderweise weitaus mehr zufrieden, als ich es mir zu Beginn der Review hätte vorstellen können. Die optische Präsentation wirkt mit ihrem Comic-Look und den wenigen kommunistisch angehauchten Rot-Tönen inmitten der graue-schwarzen Tristesse wesentlich stimmiger und vermittelt dabei tatsächlich ein passendes Bild der sozial-politischen Umstände im Russland des 19. Jahrhunderts. Wobei das auch heute kein Stilbruch wäre, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls kann ich damit besser leben, als mit der quitschbunten Aquarell-Optik in Indien. Auch wenn beide Stile immer noch nicht handgezeichnet sind und eher minimalistisch wirken.

Charakteranimationen schauen flüssig aus und auch die zweieinhalb Dimensionen wurden wieder passend ins Spielgeschehen integriert.
Der Sound dagegen ist eher weniger Erwähnenswert, denn bis auf übliche Geräusche, hört man in Sachen Musik eher nichts. Lediglich der Abspann vermag es, ein wenig das Gefühl der kommunistischen Arbeitergesellschaft in Form von passenden Gesängen zu vermitteln. Schade eigentlich. Ein wenig mehr Dramatik und orchestraler Wumms hätten dem Score sicher gut getan.

Nichtsdestotrotz, denn auf spielerischer Ebene konnte mich dieser Ableger doch ganz gut unterhalten. Viele, sich ständig wiederholende Schleich-Abschnitte wurden in Assassins Creed Chronicles Russia einfach gestrichen und beispielsweise durch die Scharfschützen-Passagen ersetzt. Nicht minder abwechslungsreich ist dann der Wechsel zwischen den Hauptcharakteren, die beide über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen und somit auch auf gewisse Dinge verzichten müssen.
Neuerungen (oder besser gesagt einzigartige Features des Russland-Ausflugs) wie das Telefon zum Ablenken von Wachen und der Greifhaken sind sinnvoll ins Spielgeschehen eingebracht und machen schlicht Spaß.

Die Story ist dagegen trotz netter Anleihen an reale, historische Ereignisse eher schmückendes Beiwerk. Im Kern geht es wieder einmal darum, den bösen Templern zuvorzukommen und ihnen eins auszuwischen. Auch wenn die Geschichte diesmal mit einem eher ungewöhnlichen Twist aufwartet.

Assassins Creed Chronicles Russia (3)

Natürlich kann ich aber genauso wenig außer Acht lassen, dass die Chronicles-Reihe vermeintlich dazu dient, aufgrund ausbleibendem großen Hauptspiel um die Assassinen, weiterhin Geld in die Kassen von Ubisoft zu spülen und sich mir immer wieder der Verdacht aufdrängt, dass hier Marktforschung im ganz cleveren Stil betrieben wird. Die Frage nach dem Setting ist eine der am meisten diskutierten, wenn es um Assassins Creed geht. Und mit diesen Low-Budget-Produktionen kann man in der Tat recht gut herausfinden, welche Welt die Fans denn am passendsten finden. Allerdings ist das rein subjektive Spekulation. Also, no bad blood, Ubisoft.

Aber auch die Konkurrenz auf dem Arcade-Markt ist nicht zu verachten, weshalb ich mich immer noch nicht geneigt sehe, dem Titel eine besonders hohe Wertung zu geben. Für sich ist das neue Chronicles ein ganz solides, im Vergleich zum Vorgänger wesentlich ausgereifteres Spiel, kann aber ganz gewiss nicht gegen die digitalen Perlen im Store anstinken.

Jetzt aber nochmal der angesprochene +++SPOILER+++.
Nach der Rettung von Anastasia, die zwischenzeitlich von den eigenen Genossen, den Assassinen, gefangen genommen wurde, kann sie zusammen mit Nikolai das durch die Unruhen geplagte Moskau verlassen. Da sie sogar aus dem Land verschwinden möchte, bietet ihr Nikolai gefälschte Papiere an, die eigentlich für seine Frau gedacht waren. Anastasia’s neuer Name: Anna Anderson. Das ist auch wieder ein realistischer Bezug zu echten Ereignissen, denn eine gewisse Anna Anderson gab es wirklich und genauso wie im Spiel behauptete die Dame um 1922, dass sie eigentlich die bekannte Tochter des Zaren Anastasia sei. Anna’s neue Destination (im Spiel): Deutschland. Man darf also gespannt sein, ob ein neuer Ableger vielleicht sogar hierzulande spielt. +++SPOILER ENDE+++

Assassins Creed Chronicles Russia ist am 09. Februar 2016 als digitaler Download für knapp 10 Euro auf Xbox One, Playstation 4 und PC erschienen. Darüber hinaus ist bereits die Trilogie mit allen drei Ablegern verfügbar, die mit insgesamt 24,99 Euro zu Buche schlägt. Eine physische Version ist in Planung.


Unser Test von Assassins Creed Chronicles Russia basiert auf unserer Test-Version auf der Xbox One. Alle Screenshots wurden dem offiziellen Presse-Hub von Ubisoft entnommen.

Dennis

Dennis

Games-Magger Dennis findet gerne mal die Nadel im Heuhaufen und legt sie dann auf die Goldwaage. Wahre Liebe darf auch kritisieren.
Heimisch auf Xbox One und Nintendo 3DS.
Dennis

Games-Magger Dennis findet gerne mal die Nadel im Heuhaufen und legt sie dann auf die Goldwaage. Wahre Liebe darf auch kritisieren. Heimisch auf Xbox One und Nintendo 3DS.


 
Unsere Wertung
78%


Fazit
Assassins Creed Chronicles Russia fühlt sich insgesamt runder als seine Vorgänger an und hat mich über die knapp sieben Stunden Spielzeit tatsächlich ganz gut unterhalten. Der Mix aus 2D und 3D bietet neben der optischen Pracht so einige nette Gameplay-Mechaniken und auch der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu unterschätzen. Trotzdem leidet der Titel an altbekannten Schwächen, wie zum Beispiel der mittlerweile etwas angestaubten Rahmenhandlung, dem minimalistischen Grafikstil und einem repetitiven Gameplay. All diese Merkmale machen in Chronicles Russia zwar den bisher besten Eindruck in der Trilogie, so richtig ausgereift wirkt es aber immer noch nicht. Trotzdem ein solides Spiel und wer die beiden Prequels gespielt hat, wagt auch eine Reise ins kommunistische Russland.