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Speedlink Omnivi, Ultor und Atecs bei uns im Test

Die Omnivi Maus und die Ultor Tastatur mit dazugehörigem ATECS XXL Mousepad aus dem Hause Speedlink sind bei uns nun schon einige Wochen und diese Kombination konnte uns bereits auf der Gamescom schon überzeugen. Nun konnten wir in ca. 5 Wochen Testphase diese Geräte und Unterlage in allen Bereichen testen und zeigen euch heute, was ihr erwarten könnt.


OMNIVI

Die Omnivi wird als Alleskönner ausgeliefert und kann in vielen Bereichen seine Stärken ausbreiten. Mit einem 12.000 DPI Sensor können noch so schnelle Anforderungen an einen Spieler mit Leichtigkeit gehandhabt werden.

Beim ersten Betrachten fällt auf, dass die Tasten der Maus nach unten gewölbt sind und dass an der rechten Seite eine Platte aus Aluminium verbaut wurde. Diese soll verhindern, dass bei häufig raschen Bewegungen über das Mauspad kein Reibungswiderstad entsteht. In den ersten Stunden der Benutzung ist das sehr ungewohnt, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich an die neue Haltung.

Wer große Hände hat oder Linkshänder ist, wird sich wohl anderweitig umschauen müssen. Denn für große Hände ist diese Maus nicht gemacht, ebenso sind die seitlichen Tasten auf der linken Seite verbaut, daher wird es unmöglich sein als Linkshänder, diese Maus zu bedienen. Weiterhin sind 2 weitere Tasten an der linken Maustaste angebracht worden, diese können mit anderen Funktionen ausgestattet werden, wie Lautstärkenregelung, Mutefunktion oder weiteren beliebigen Funktionen. Die vier Daumentasten an der Seite sind ein weiterer Faktor, an den man sich gewöhnen muss, da diese beim zu festen drücken des Daumens unbeabsichtigt ausgelöst werden können. Wer also vor der Nutzung der Omnivi eine Maus genutzt hat, die keine Daumentasten verbaut hatte wird am Anfang seine Probleme kriegen. Dennoch sind die vier Tasten eine hilfreiche Erfindung, denn beim Spielen können diese sinnvoll genutzt werden, um ein wenig die Tastatur zu entlasten.

Wer auf RGB Farben steht, der wird nicht ganz im Stich gelassen und kann sich auf 7 verschieden Farben in der Maus freuen. Die jeweilige Farbe kann einem Profil über das Speedlink Tool zugewiesen werden und zeigt dem Spieler somit an, welches Profil er ausgewählt hat. Die DPI Taste unter dem Scrollrad stellt die DPI Stärke ein und die Farbe des Mausrads zeigt dann an welche DPI Einstellung gerade aktiv ist.

Der 12.000 DPI Sensor verspricht punktgenaue Arbeit bei jeder Art von Spiel, egal ob Shooter, RTS Game oder vielen weiteren Genre. In diesem Bereich kann die Maus voll punkten und überzeugt damit auf ganzer Linie.

Fazit

Wer die Maus für den Alltag nutzen möchte, sollte die angesprochenen Punkte beachten, da sie mit ihrem ausgewöhnlichen Design nicht jeden erreichen wird. Wer gerade in die Gaming Welt eintaucht und einen guten Begleiter sucht, der kann mit der Omnivi wenig falsch machen. Hardcore Gamer und erfahrene Spieler werden sich mit der Maus wohl eher nicht anfreunden können. Für 70€ UVP kann man schon einiges erwarten, jedoch ist diese Maus etwas außergewöhnlich im Design, weshalb der Kauf gut überlegt sein sollte.


 

ULTOR

Als nächstes durften wir auch die Ultor von Speedlink testen und einem Langzeittest unterziehen. Die Omnivi sowie Ultor bestehen beide aus demselben Aluminium Material und sind rot beschichtet, was die beiden zusammen ziemlich clean und harmonisch aussehen lässt. Die Ultor macht sich auf dem Markt der immer mehr beliebten Tenkeyless-Tastaturen breit und bietet mehr Platz auf dem Schreibetisch. Wer absolut nicht auf sein Numpad verzichten kann, der sollte trotzdem weiterlesen und sich von der Qualität der unter 100 Euro teuren Tastatur überzeugen.

Die Ultor bietet mit leisen Switches ein angenehmes Druckgefühl für lange Gaming-Sessions aber auch zum Arbeiten und Schreiben von langen Texten ist sie prima geeignet. Der Verzicht auf das Numpad soll dem Nutzer mehr Platz auf dem Schreibtisch geben und ist für Spiele mit schnellen Reaktionszeiten ziemlich gut geeignet. Auch für die Leute, die gerne immer noch auf LAN Partys fahren und nicht viel Platz haben, eignet sich diese Tastatur perfekt, denn sie passt auf wirklich jeden Schreibtisch.

Gaming

Ohne laute Klickgeräusche kann auch ein Content Creator diese Tastatur gut nutzen, denn im Mikrofon wird der Tastenanschlag kaum bis gar nicht wahrgenommen. Nach 5 Wochen Dauernutzung bei Spielen wie CounterStrike:Global Offensive, PLAYERUNKNOWN’S BATTLEGROUNDS, Battlefield 1, League of Legends und vielen weiteren, war die Ultor ein sehr zuverlässiger Begleiter und kam Mühe los mit den Sessions klar. Dank der einstellbaren Polling-Rate (Rate für weitergabe des Tastenanschlages), sowie der N-Key-Rollover Technik geht in keiner Situation ein Tastenanschlag flöten.

Es werde Licht

Abgestimmt auf das rote Aluminium Gehäuse sind die Tasten und deren Beleuchtung. Während die WASD Tasten in Weiß und mit einer Umrandung in den Vordergrund gestellt werden, so wird der Rest mit blau ausgeleuchtet. Die Intensität der Beleuchtung, sowie einige Profile  und Makros können mit der hauseigenen Software verändert werden, wer auf eine komplette RGB Beleuchtung gehofft hat wird auch wie bei der Omnivi leider enttäuscht. Die Farben lassen sich nicht ändern, was im Test aber nicht gestört hat, da die Farben gut aufeinander abgestimmt sind und das Gesamtbild somit überzeugen konnte.

Fazit

Wer für unter 100 Euro eine zuverlässige Tastatur zum Arbeiten und/oder zum Zocken sucht, der kann die Ultor mit gutem Gewissen kaufen. Sie bietet mehr Platz auf dem Schreibtisch und kann Qualitätsmäßig keine Mängel aufweisen. Für ca. 90€ UVP liegt die Ultor im gleichem Preissegment, wie die der Konkurrenz und kann da einen guten Eindruck hinterlassen.


ATECS XXL MOUSEPAD

Um das Setup abzurunden, hat uns Speedlink gleich noch ihr XXL Mousepad mitgeschickt, denn dieses bietet mit den Maßen 1,50m x 0,5m eine große Auflagefläche für Tastatur und Maus. Die Oberseite des Mousepads besteht aus einem feinen Textilüberzug, der wertig und wirklich angenehm ist, weiterhin ist die Unterseite mit einer rutschfesten Gummischicht überzogen, die das verrutschen unmöglich macht. Insgesamt macht das eine Dicke von 3mm aus, welche wirklich perfekt ist.

So groß, aber wer braucht das?

Wer mit einer geringen DPI spielt, kennt das Problem, dass man manchmal die Grenzen seines Mousepads erreicht und gut und gerne mal ein Showdown verliert, da man abrutscht oder nachziehen muss, da das Mouspad einfach zu klein ist. Mit dem ATECS Mousepad passiert das nicht mehr.
Die angenehme Auflagefläche bietet Comfort für jede Art von Sensitivität egal bei welchem Spiel

 

87%

Für knapp 160 Euro kann sich das Setup von Speedlink wirklich sehen lassen. Die Omnivi schwächelt leicht in ihrem Design und ist nicht das High End Produkt mit dem man stundenlange Hardcore Gaming-Sessions durchziehen will, kann aber für den den Gamer eine gute Einstiegsmaus sein. Die Ultor begeistert wiederum mit Design, Preis und Funktionalität. Der fehlende Ziffernblock ist keine negative Auffälligkeit, im Gegenteil, es schafft einfach Platz am Schreibtisch und wer darauf verzichten kann, sollte sich die Ultor wirklich ans Herz legen. Zum Atecs gibt es nicht viel zu sagen, außer dass die Größe wirklich perfekt ist. Verarbeitung und das Spielgefühl sind fantastisch gemacht und konnten uns mehr als überzeugen.

  • Design 80%
  • Preis 90%
  • Verarbeitung 90%

eSports Redaktuer – PC Liebhaber – Leidenschaftlicher Gamer