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Sonic & All-Stars Racing Transformed im Test

Sonic und seine Freunde machen sich zum Launch der neuen Wii U Konsole direkt bereit und steuern einen Titel zum Start bei. In Sonic & All-Stars Racing Transformed geht es zu Lande, zu Wasser und in der Luft auf 25 unterschiedliche Strecken und Arenen. Ob die Wii U Version auch überzeugend ist, oder doch nur ein schnelle Adaption geworden ist, wird euch unser Test zum Spiel sagen können.

Sonic ist das Sega-Aushängeschild schlechthin und kommt zum Release der Wii U Konsole auch mit einem eigenen Spiel vorbei. Dabei hat er jede Menge Freunde, wahnsinnige Strecken und Arenen und exclusive Spielinhalte mitgebracht. Und natürlich spielt auch hier das besondere Gamepad der Wii U eine große Rolle. Dieses fungiert in diesem Spiel nicht nur als eigenständiges Display sondern wahlweise auch als Karte, Waffen-Kamera oder Rückspiegel. Mit einem Fingerwisch wechselt das Spiel vom TV auf das Gamepad und ihr könnt in aller Ruhe auf der Couch weiterspielen. Die anderen Funktionen sind zwar ganz nett, bringen euch aber bei der Geschwindigkeit des Spiels nicht wirklich weiter. Es ist gar nicht möglich so schnell auf das Display zu schauen und gleichzeitig euren Boliden auf der Strecke zu halten. Trotzdem ist die Idee ganz interessant, aber sicherlich noch ausbaufähig. Ihr dürft neben der normalen Steuerung auch jederzeit die Bewegungssteuerung einschalten, die allerdings nicht ganz leicht zu steuern ist. Da solltet ihr erstmal ein bisschen üben um den richtigen Dreh rauszukriegen.

Doch welche Freunde hat Sonic zu seinem Rennen mitgebracht? Einer ganz Bekannter ist exclusiv dabei und macht damit auch direkt Werbung für seinen neuen Kinofilm. Ralph von Ralph reichts! aus dem Hause Disney gibt sich die Ehre und fährt auch bei den Rennen mit. Neben Sonic gibt es aber noch weitere alte Bekannte aus dem Sega-Universum. Aus der Sonic Serie sind dabei: Sonic natürlich, Miles Prower, Amy Rose, Knuckles, Doctor Eggman und Shadow the Hedgehog. Ai Ai und MeeMee von Super Monkey Ball sind ebenso dabei wie Amigo aus Samba de Amigo. Beat und Gum aus Jet Set Radio und B.D. Joe von Crazy Taxi fahren ebenfalls mit. Außerdem noch dabei: Gilius Thunderhead (Golden Axe), Vyse (Skies of Arcadia), Joe Musashi (Shinobi), Ulala/Pudding (Space Channel 5), Nights/Reala (Nights into Dreams), Alexx Kidd (Alex Kidd in Miracle World), Danica Patrick (Stewart-Haas Racing) sowie AGES und Metal-Sonic. Und wenn das noch nicht reicht, könnt ihr auch eure eigenen Mii´s im Spiel benutzen.

Doch Sonic & All-Stars Racing Transformed ist nicht nur ein einfacher Kart-Racer wie Mario Kart und Co., sondern will auch mit anderen Besonderheiten glänzen. Wie der Titelname schon vermuten lässt, verwandeln sich eure Karts in Boote oder Flugzeuge. Und das mitten auf der Strecke. Durchfahrt ihr einen blauen Kreis wird euer Fahrzeug transformiert und verwandelt sich. Um eure Gegner zu besiegen stehen euch aber natürlich auch ein paar Gegenstände zur Verfügung. Insgesamt neun verschiedene davon sollen dafür sorgen, dass ihr eure Gegner von der Strecke pustet oder lässig an Ihnen vorbeirauscht. Mit dem Hotrod Modus jagt ihr an eure Gegner vorbei und löst dabei eine Explosion aus. Doch auch die Fahrer hinter euch müssen dran glauben. So sorgt der Kugelfisch für platte Reifen oder der Handschuh für abgeblockte Angriffe. Mit dem Wirbel, der Drohne, der Eiskanone, dem Feuerwerk und dem Schwarm Bienen habt ihr genügend Möglichkeiten eure Gegner auszuschalten. Doch nicht nur die Gegner machen es euch schwer, auch die Strecken bieten jede Menge Überraschungen. Natürlich gibt es auch Abkürzungen und Geheimwege zu entdecken.

Grafisch macht das Spiel auf der Wii U Konsole eine gute Figur und bringt tolle Effekte mit sich. Besonders die vielen unterschiedlichen Strecken, mit all ihren liebevollen Details, sind etwas ganz Besonderes im Spiel. Dabei basieren alle auf unterschiedliche Spieleklassiker aus dem Hause Sega. Von AfterBurner bis Nights oder auch Skies of Arcadia. Auch die deutsche Sprachausgabe und der Hintergrundsound sorgen für die passende Atmosphäre. Und dank der vielen Spielmodi macht es immer wieder Spaß ein paar Runden zu drehen. Neben dem Grand Prix und der Welttour gibt es auch noch Rennen auf Zeit und viele kleine Minispiele zu entdecken. Diese lassen sich aber nur mit einem weiteren Spieler spielen und bringen ein wenig Abwechslung zur Fahrerei. Und den Monkey Ball und Shinobi Modus gibt es exclusiv nur auf der Wii U. Da wir gerade beim Multiplayer sind. Dieser ist natürlich auch im Spiel dabei und kann ebenfalls rocken. Entweder gibt es einen 5 Spieler Splitscreen (Vier Spieler am TV, einer am Gamepad) oder ihr macht einen Online-Rennen gegen zehn Spieler.

Die Wii U Version hat außerdem noch zusätzliche Spielinhalte zu bieten. Neben Metal Sonic und einem besonderen Fahrzeug gibt es noch Extra In-Game Sticker und die kultverdächtige OutRun Bay Strecke, die natürlich auch die originale Hintergrundmusik von damals im Gepäck hat. Im Spiel könnt ihr euch über 100 In-Game Sticker verdienen, die ihr euch auf eure virtuelle Lizenz kleben könnt. Ist jetzt nix Besonderes, aber immerhin etwas für die Sammler und Jäger unter euch. Auf eine Trophäen-Unterstützung müssen Wii U Spieler ja leider verzichten. Auch ganz nett: Die Ladezeiten werden mit einem einarmigen Banditen überbrückt. Die gesammelten Münzen aus den Rennen können hier eingesetzt werden um bestimmte Extras zu bekommen. So könnt ihr direkt mit einem Turbo starten oder bekommt andere nützliche Gegenstände.

Fazit:

Sonic & All-Stars Racing Transformed hat das Kart-Duell gegen andere bekannte Race klar gewonnen. Ein gelungener Einstand auf der neuen Wii U Konsole, der mit einer Menge Spielspaß und Abwechslung gepaart ist. Die vielen, verrückten und aufwendig animierten Strecken aus dem gesamten Sega-Universum und der coole Auftritt von Ralph aus Ralph reichts macht Lust auf mehr. Auch der Mehrspieler-Modus sorgt für lange Unterhaltung. Und wenn eure Liebsten Fernsehen schauen wollen, spielt ihr das Spiel einfach auf den Gamepad weiter.

Wertung:

Sehr gut

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
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