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Sociable Soccer bei uns im Preview

Der kleine Bruder von FIFA

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Lange hat es gedauert doch mittlerweile ist es endlich so weit, der geistige Nachfolger von Sensible SoccerSociable Soccer, ist in den Early-Access-Status auf dem PC via Steam eingetreten. Man setzt voll und ganz auf arcadelastigen Spaß, dazu gesellen sich noch die Retrogefühle der alten Zockergeneration. Reicht diese Mischung schon aus um Spaß zu machen? Was steckt im aktuellen Build von Sociable Soccer drin, was ist für die Zukunft geplant? Das und noch viel mehr klären wir in unserem Preview.

Von unten nach oben

FIFA- und die PES-Reihe streiten sich jährlich darum welches Fußballspiel den Titel mit nach Hause nehmen darf. Mit Sociable Soccer steigt ein dritter Konkurrent in die Liga mit ein, dieser verfolgt aber einen komplett anderen Ansatz. Bei den zwei Platzhirschen geht es um Optik, das Gameplay-Gefühl – wer ist die bessere Simulation – und nicht zuletzt um das Lizenzpaket. Unser Early-Access-Kick möchte aber mit Aracde-Fussball überzeugen. Schnelle, kurze Matches, direktes Passspiel, viele Schüsse sowie Tore und harte Zweikämpfe. Es beschränkt sich als auf das Wesentliche.

Der Hauptmodus von Sociable Soccer nennt sich aktuell „Boss Mode“. In diesem Spielmodus müssen wir uns von den untersten Klassen der Welt nach oben spielen. Um das zu schaffen sollten wir möglichst viele Titelgewinne einfahren. Dafür erhalten wir dann Punkte, haben wir genügen zusammen gesammelt schaltet sich die nächsthöhere Spielklasse frei. In den unteren Ligen stellt die K.I. keine wirkliche Gefahr dar, hier sollten die Entwickler noch dringend nachschrauben. Wir können jedes Match locker gewinnen. Sind wir dann beispielsweise in der deutschen Bundeliga angekommen werden die Gegner spürbar härter. Wir müssen um jeden Ball und um jeden Zentimeter auf dem Platz kämpfen.

Zu Beginn müssen wir noch mit dem chinesischen Cup oder in der englichen Ligaklasse E mit Amateuren herum gurken.

Kurze Taktikbesprechung

Vor dem eigentlichen Match stellen wir noch unsere Mannschaft ein. Wir können die Formation ändern und Spieler von der Bank auf den Platz stellen. Alle gängigen Formationen sind wählbar, wir favorisieren eindeutig die 4-3-3 Formation. Damit kann man gut verteidigen, kommt selbst schnell in den Angriff und kann quasi permanent den Gegner anpressen.

Mehr dürfen wir in der aktuellen Early-Access-Phase noch nicht einstellen. Klar es geht um Arcade-Fussball aber etwas mehr Optionen dürften es dann schon sein. Besonders ärgerlich ist es das unsere Änderungen nicht abgespeichert werden. Heißt bei jedem neuen Match müssen wir unsere Einstellungen und Wechsel wieder vornehmen. Hier wird sich künftig aber noch so einiges tun, auch ein Managermodus ist geplant, man darf also gespannt sein.

Gas von oben

Aktuell bietet Sociable Soccer zwei Kameraperspektiven. Die Ansicht von der Seite ist jene die man auch von den Triple-AAA-Titeln kennt. Viel wichtiger jedoch ist die einzig wahre Ansicht und zwar jene aus der Iso-Perspektive. Sprich wir sehen das Spielfeld von oben und können so schöne Spielzüge auslösen, da es einfach übersichtlicher ist. Sieht dann folgendermaßen aus:

Anpfiff zur zweiten Halbzeit.

Haben wir ein Tor erzielt gibt es natürlich eine Highlight-Szene aus der Nähe. In folgendem Beispiel spielen wir gerade mit Central Coast gegen Adelaide und haben uns eine 1:0-Führung erarbeitet. Wie bereits erwähnt muss Sociable Soccer auf die aktuellen Lizenzen verzichten. Wir spielen also mit Fantasieteams und Fantasiespielern. Klar können wir die Namensähnlichkeiten erkennen aber es ist halt einfach nicht das Original.

Zum Glück haben die Entwickler [Tower Studios & Combo Breaker] einen Editor angekündigt. Wir freuen uns schon darauf wenn die Community die aktualisierten Daten bereitstellt und damit unsere „Lizenzgeilheit“ befriedigt.

Mit unserem Stürmer Felliera haben wir gerade ein Tor erzielt.

Online oder Lokal

Aktuell können wir in Sociable Soccer nur alleine spielen oder Freundschaftsspiele vor einem Bildschirm austragen. Der Multiplayer-Modus wird zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt werden. Geplant sind dann auch noch DIY Wettbewerbe. Dies sind Turniere an denen acht Spieler – lokal oder online – teilnehmen können.

Ebenfalls in der Entwicklung befindet sich der „Mein Team“-Modus. Hier gründen und präsentieren wir unseren eigenen Verein. Durch die über 30.000 verfügbaren Spielerkarten können wir uns mit der Zeit ein wahres Traumteam zusammenstellen. Die Karten werden gesammelt, verbessert und getauscht werden können. Leider ist das alles noch Zukunftsmusik aber die ganze Geschichte klingt unheimlich spannend, vor allem in Verbindung mit dem Managermodus und dem Dateneditor.

Wir spielen mit Österreich gegen Argentinien. Natürlich steuern wir den Underdog, dies war aktuell unser schwerstes Spiel.

Direkt zu Spielbeginn der Partie Österreich versus Argentinien mussten wir einen Rückschlag einstecken. Der erste Angriff über „Macci“ – Messi war von Erfolg gekrönt. Keine 10 Minuten später hat unser Baomgarflinger – Baumgartlinger die rote Karte erhalten. Aber mit einer beherzten Leistung hinter dem Gamepad konnten wir noch ein Unentschieden erkämpfen. Fühlte sich an wie ein Sieg. Genau von solchen Momenten lebt ein Fussballspiel.

Fazit:

Sociable Soccer wurde ursprünglich via Kickstarter angeschoben, nun befindet sich der Titel also im Early-Access. Man spürt wohin die Reise gehen soll. Schneller, arcadiger Fussball für die schnelle Runde zwischendurch beziehungsweise soll es als Partyfüllende Beschäftigung herhalten wenn mal eben die Jungs mit einem Kasten Bier vorbeikommen. Das dürfte gelingen. Aktuell fehlt aber noch ein bisschen der Inhalt der auch Solisten länger an das Spiel fesseln soll. Wir sollten aber nicht vergessen dass sich hier noch viel in Entwicklung (Dateneditor, Wettbewerbe, Multiplayer, Mein Team, Managermodus usw.) befindet. Wir sind guter Dinge, das Comeback könnte eindrucksvoll gelingen.


Sociable Soccer findet ihr bei Steam für 19,99€

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