So findet ihr die ideale Grafikkarte

Darauf solltet ihr beim Kauf achten

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Ihr seid noch auf der Suche nach einem Last Minute Geschenk für euren Partner. Vielleicht ist eine neue Grafikkarte ja das richtige – doch welche nur?

Jeder PC-Gamer kennt das Problem: Die Spiele auf dem heimischen Computer sind einfach eine Pracht für die Augen, doch auch die Hardware muss stimmen. Neben Prozessor leidet die Grafikkarte mit am meisten darunter und damit auch euer Geldbeutel. Nicht jeder hat das Geld für eine Nvidia GeForce Titan rumliegen, aber ist das überhaupt nötig? Wir sagen euch worauf ihr bei dem Kauf achten solltet!

Wie ist eure Auswahl?

Seien wir mal ganz ehrlich: Die einzigen Firmen die momentan etwas in diesem Bereich zu melden haben sind Nvidia und AMD. Bei diesen Firmen habt ihr von 150 bis über 1000 Euro alles was euer Herz begehrt, also wird auch kleineren Geldbeuteln das Gaming gewährt (wir wollen damit nicht sagen, dass diese Karten billig sind, aber im Vergleich billiger). Wer hofft auch noch andere Auswahl zu finden, der könnte enttäuscht sein, aber keine Sorge sowohl die Geforce-, als auch die Radeon-Reihe haben für jeden was zu bieten.

Welches Modell „braucht“ ihr?

Zuerst sei gesagt, es gibt nicht DIE Grafikkarte (na gut es gibt schon die Titan), es kommt immer darauf an welche Ansprüche ihr selbst habt und wo ihr Kompromisse machen könnt. Wollt ihr die neuesten Blockbuster in 4K mit höchsten Grafikeinstellungen spielen, oder euch in der Welt des VR austoben, so werdet ihr wohl kaum mit einer GTX 960 oder tiefer klarkommen. Wollt ihr jedoch nur gemütlich eine Runde LoL oder Counterstrike zocken und gebt euch auch mit mittleren bis hohen Einstellungen zufrieden – so wird euch eben diese Grafikkarte reichen. Außerdem spielt hier auch immer das Preis-Leistungsverhältnis eine Rolle. Lohnt es sich wirklich für eine Steigerung (die ihr wahrscheinlich Ingame zur Zeit noch gar nicht braucht) 100 Euro mehr auszugeben? Das müsst ihr selbst für euch entscheiden.

Was gilt es zu beachten?

Wichtig ist ganz eindeutig der Arbeitsspeicher den euch eure Grafikkarte zu bieten hat. Hier gilt natürlich je höher, desto besser. Was die Leistung eurer Karte angeht machen es euch die Hersteller recht einfach – die neuen, schnelleren Modelle bekommen höhere Zahlen oder noch einen Zusatz wie beispielsweise „TI“ (und dieser kleine unscheinbare Zusatz macht eine ganze Menge von Power aus). Denkt auch daran, dass eine Grafikkarte unter hoher Last auch ganz schön heiß wird, also sollte sie auch genügend gekühlt werden – sonst gibt sie unter Umständen auch ganz schnell den Geist auf. Ähnlich sieht es auch mit dem Netzteil aus – ist es zu schwach, dann läuft nichts mehr oder es muss ein neues her.

Einen Tipp den ich gerne gebe: Schaut euch an was ihr gerade so spielt oder auf jeden Fall spielen wollt, am besten das technisch anspruchsvollste. Dann schaut ihr euch zu eben diesem Spiel/ diesen Spielen mal die Systemanforderungen an. Im Normalfall stehen minimale sowie empfohlene Grafikkarten dabei (In der Regel sowohl ein Modell von Nvidia, als auch eins von AMD) und dann wisst ihr schon in welche Richtung ihr gehen solltet. Bedenkt dabei, dass empfohlen immer noch nicht die Ultra-Einstellungen sind.

Na welche denn nun?

Wie ihr mittlerweile gemerkt haben solltet ist die Auswahl einer Grafikkarte sehr individuell und auch wir haben es schwer euch da ein eindeutiges Ergebnis zu liefern. Aber einen guten Tipp haben wir für euch:

Wenn ihr derzeit auf der Suche nach einer guten Grafikkarte seid, aber keinen Plan davon habt welche Modelle etwas taugen, dann schaut mal in den Grafikkarten Vergleich von only4gamers.de rein. Dort wird eine überschaubare, unkomplizierte Rangliste mit Grafikkarten und zusätzlich eine wie wir finden sehr hilfreiche Kaufberatung gegeben. Anders als bei den großen Portalen wird da nämlich auf verwirrendes Technikgelaber verzichtet.