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So fanden wir Star Wars 8: Die letzten Jedi

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Wir durften uns die achte Episode des Star Wars-Epos bereits gestern, also 3 Tage vor Release angucken. Hier ist nun unsere Kritik zu Star Wars 8: Die letzten Jedi.

Wir werden die komplette Review spoilerfrei halten, damit auch ihr den Film so genießen könnt wie wir es konnten. Allerdings werden wir hin und wieder Fäden zu Episode VII ziehen, also solltet ihr den schon gesehen haben, zu diesem Teil könnten durchaus „Spoiler“ vorkommen. Bevor wir nun beginnen: Wir durften vorab die 2D OV-Fassung sehen (also mit englischer Original-Vertonung). Wie immer gilt hier: Ich werde so objektiv wie möglich urteilen (außer natürlich bei meinem persönlichen Fazit am Ende), dennoch muss meine Meinung nicht mit der der gesamten Redaktion übereinstimmen.

Fakten

Star Wars 8: Die letzten Jedi (OT: The Last Jedi) ist der direkte Nachfolger zu Star Wars 7: Das Erwachen der Macht und spielt direkt da, wo der erste Teil endet. Der Film dauert 2 Stunden und 32 Minuten und ist sowohl in 2D als auch in 3D erhältlich. Das Drehbuch und die Regie stammen dabei von Rian Johnson. Offiziell startet der Streifen am 14. Dezember in unseren Kinos und hat von der FSK eine Altersbeschränkung von 6 Jahren bekommen.

Der Cast

Wie auch schon bei Episode 7 treffen hier die neuen Schauspieler auf die Veteranen. Was durch Episode 7 bereits offensichtlich war: Luke Skywalker ist wieder mit von der Partie. Mark Hamill begibt sich mit Luke erneut in die Rolle seines Lebens und ist nicht zuletzt durch seine Schauspielkunst für die enorme Qualität des Films mitverantwortlich. Des weiteren sehen wir erneut Daisy Ridley und John Boyega als Rey und Finn auf der großen Leinwand und so langsam kann man sich echt an die beiden gewöhnen, ob sie jedoch wirklich jemals den Stellenwert eines Luke oder Han einnehmen können wage ich zu bezweifeln. Ganz besonders ist der Film, der ende letzten Jahres verstorbenen, Carrie Fisher mit ihrer ikonischen Darstellung der Hoffnungsträgerin Leia Organa gewidmet. Adam Driver als Kylo Ren kann durch eine großartige Charakterentwicklung überzeugen und auch unser neuer Lieblingspilot Oscar Isaac aka. Poe Dameron ist wieder mit von der Partie. Natürlich sind auch alle anderen wichtigen Nebenrollen wie General Hux oder Supreme Leader Snoke wieder mit von der Partie. Einige neue Charaktere werden auch miteingebracht, aber diese wollen wir euch natürlich nicht spoilern.

Der Tech-Aspekt

Grafik und Sound sind bei Filmen nicht minder wichtig als bei Videospielen, also werden wir auch dies hier berücksichtigen. Da wir nur die englische Synchro hören konnten, können wir auch nur die bewerten: Um es kurz zu machen, es war einfach tadellos – wir haben nichts zu meckern, nur Lob. Beim Soundtrack im Film verhält es sich genau so: Komponiert wurde die Filmmusik von John Williams, das spricht schon für Qualität. Natürlich wurde der ganze Soundtrack mit Live-Orchester aufgenommen und somit wurde ein rundum großartiges Ergebnis erzielt. Was die Spezialeffekte angeht können wir nicht meckern, einige Szenen begeistern voll und ganz, andere nicht so – aber gut sind sie alle mal. Wirklich alle Wesen und Charaktere die computeranimiert wurden sehen wirklich fantastisch aus. Um es abschließend zu sagen: Vom rein technischen Aspekt wird hier niemand enttäuscht aus dem Kinosaal gehen.

Zum Film an sich

Auf die Geschichte werden wir nicht eingehen, natürlich erneut aus spoilertechnischen Gründen. Der Film will euch verwirren.. stellenweise kann der Zuschauer nicht mehr unterscheiden was Gut und was Böse ist und ob es überhaupt das eindeutige Gute oder Böse gibt. Auch wird man mehr über die Macht erfahren. Außerdem können auch die Skeptiker der einzelnen Charaktere beruhigt sein, denn nahezu alle vorhandenen Charaktere machen eine wirklich gut gelungene Entwicklung durch, manche mehr und manche eben weniger.

Alles in allem hat der Film wirklich viele herausragende, einzelne Momente, wenn nicht sogar einige der besten Momente der gesamten drei Trilogien.  Eben diese einzelnen Momente heben den auch sonst wirklich grandiosen Film nochmal auf ein höheres Level. Hier hat Rian Johnson wirklich saubere Arbeit geleistet. Für alle die Episode VII nicht so prickelnd fanden: Ich kann euch versichern, auch wenn ich Das Erwachen der Macht wirklich gut fand, Episode 8 kann da schon einiges mehr. Ihr dürftet an einigen Stellen des Films auch wirklich überrascht sein. Der Film ist lustig, spannend, actionreich und emotional – alles was das Herz eben begehrt. Besonders herausragend dabei ist das Acting von Mark Hamill als sichtlich gealterter Luke Skywalker. Auch bei einer Länge von 152 Minuten kommt einem der Film keineswegs gestreckt vor, sondern lässt einen diese rund 2,5 Stunden gebannt auf die Leinwand blicken. Die Vorfreude auf das große Finale in Episode 9 wird hier mit großer Spannung aufgebaut.

Mein Fazit

Jetzt kommt der subjektive Teil: Ich war wirklich begeistert vom Film im gesamten. Immer wieder werden Fans der ersten zwei Trilogien schmunzeln, da dieser Film wirklich einen enormen Fanservice bietet. Die Story war genial und es waren so einige „OMG-Momente“ vorhanden. Die visuellen Effekte konnten mich überzeugen und auch die neuen Charaktere konnte ich weitesgehend in mein Herz schließen – nur mit Finn und seiner Charaktertiefe habe ich persönlich noch Probleme. Ich wollte es eigentlich nicht ansprechen, aber… Ich liebe die Porgs! Diese Vogelähnlichen Lebewesen (weiter oben im Bild) haben wirklich etwas süßes und lustiges an sich, ich bin mir sicher die werden dieses Jahr unter so einigen Weihnachtsbäumen in Form von diversem Merchandise liegen. Als Teil der Star Wars-Reihe ist der Film wirklich sehr, sehr gut und als Film an sich für mich ein „Meisterwerk“. Ich empfehle euch wirklich euch den Film anzusehen, ihr werdet es definitiv nicht bereuen. Würde ich sagen das ist der für mich beste Film der bisherigen Saga? JA!