Simsala Hopp im Test

Ostern ist zwar schon lange vorbei, aber trotzdem hoppeln die Hasen noch munter durch unser Redaktionsbüro. Grund dafür ist Simsala Hopp vom Kosmos Verlag. Und wie leicht Frösche zu Hasen werden können, werdet ihr nach unserem Brettspiele-Test wissen.

Der Kosmos-Verlag hat uns wieder mit netten Rezensionsmustern ausgestattet. Ein Spiel davon hört auf den netten Namen Simsala Hopp und macht hüpfende Frösche zu Hasen. Wie bitte? Wie ist denn so eine Konstellation möglich? Dieser Sache wollen wir auf den Grund gehen. Auf Schloss Zauberstein wird kräftig gezaubert. Ein magisches Turnier will den besten Zauberer finden und die verrücktesten Tricks werden vorgeführt. Und dabei werden auch harmlose Frösche in Hasen verwandelt. Doch wer schafft es die meisten davon hervorzuzaubern?

Das Spiel für 2-4 Spieler ist ab 5 Jahre und dauert pro Spiel ca. 20 Minuten. Zum Spielmaterial gehören 1 Zauberschloss, 1 Zauberstab, 15 Tier Plättchen, 4 Zauberer, 8 Pokale, 4 Fledermaus-Zähler, 1 Sanduhr und 1 Spielanleitung. Das hört sich alles ein wenig nach Harry Potter an, hat damit aber nichts zu tun. Und wer jetzt denkt, dass euch nur billige Pappkartons erwarten, der wird sich freuen. Das Zauberschloss ist richtig wertig und wird im stabilen Plastik ausgeliefert. Auch der Zauberstab sieht nett aus und kann bei kleinen Kindern für jede Menge Spaß sorgen. Das ganze wird dann in Verbindung mit der Verpackung zusammengebaut und ergibt dann nach einer Weile ein richtiges schickes Zauberschloß. Selbst die Sanduhr kann an den Turmspitzen eingehängt werden :).

Doch kommen wir erstmal zum genauen Spielablauf. Es geht darum, im Getümmel der hopsenden Frösche und Hasen den Überblick zu behalten und die meisten weißen Hasen und Hasen der eigenen Farbe herbeizuzaubern. Dabei wird das magische Turnier über mehrere Runden gespielt. Pro Runde könnt ihr einen Pokal ergattern. Wer am Ende die meisten gesammelt hat, gewinnt das Turnier. In jeder Runde ist jeder Spieler mal ein Zauberer und mit Verwandeln an der Reihe. Bei 4 Spielern besteht eine Runde aus 4 Spielzügen. Ist ein Spieler dran, sind die anderen die Zuschauer. Sie sind allerdings nicht komplett aus dem Spiel, sondern können weiterhin Turnierpunkte sammeln.

Der jüngste Spieler im Kreis beginnt als Zauberer, danach geht es im Uhrzeigersinn weiter. Das geht solange, bis jeder einmal Zauberer war. Beim Spiel müssen alle 15 Tierplättchen mit der Froschseite nach oben in der Zauberarena liegen. Nun werden die 15 Frösche gemischt und gleichmäßig in der Arena verteilt. Der Zauberer muss nun seinen Zauberstab bereithalten und loszaubern. Dabei wird der Zauberstab zwischen Schachtelunterteil und der Zauberarena eingeführt. Nun sind die Zuschauer an der Reihe. Sie sorgen dafür, dass die Sanduhr ihren Dienst aufnimmt.

Haben sie das gemacht, rufen sie laut Simsala Hopp. Der Zauberer versucht nun in der Zeit soviele Frösche in weiße Hasen und Hasen seiner eigenen Farbe zu verwandeln. Dabei wird der Zauberstab so eingeführt, dass du mit der Kugel leicht gegen die rote Folie klopfst. Nun hüpfen die Karten in die Höhe. Dabei sollten sie sich auch drehen und verwandeln sich urplötzlich in Hasen. Allerdings solltet ihr nicht zu stark klopfen, da sonst die Karten durch das gesamte Zauberschloss fliegen. Dafür gibt es keine Punkte.

Ist die Zeit abgelaufen, rufen alle Mitspieler Simsala Stopp – Die Zeit ist um. Nun werden die Karten kontrolliert. Die Zuschauer können aber noch einen „faulen Zauber“ einsetzen und einen Frosch mit der Hand umdrehen. So können auch die Zuschauer noch Punkte einfahren. Das ist allerdings keine Pflicht. Habt ihr keine Lust auf den faulen Zauber sagt ihr einfach kurz und bündig: Ich verzichte.

Fazit:

Simsala Hopp macht richtig Laune und bringt Spaß mit der ganzen Familie. Alleine schon das hochwertige Zauberschloss und der Zauberstab aus Plastik zeigen schon beim Auspacken, das der Kosmos Verlag auf hohe Qualität setzt. Das Spielen macht auch nach vielen Runden noch Spaß und motiviert immer weiter. Besonders die jüngeren werden gar nicht genug von dem Spiel bekommen können.

Wertung:

Sehr gut

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag

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