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SEUM – Speedrunners from Hell bei uns im Test

Headup Games hat uns mit einem Spiel beglückt welches einige Controller nicht überleben könnten. Mit SEUM: Speedrunners from Hell werden eure Nerven wie Drahtseile gespannt. Das liegt schon alleine daran, dass selbst der einfachste Weg in die Hölle führt. Aber dazu später mehr. Wir haben die Xbox One Version des Old-School Titels für euch getestet.

Ihr liebt Heavy Metal , ihr liebt Speedrunner und ihr liebt drölfzig Versuche bis ins Ziel zu kommen? Dann müsst ihr euch unbedingt SEUM: Speedrunners from Hell zulegen. Das Spiel aus dem Hause Pine Studios und Headup Games bringt euch schier zur Verzweiflung – bietet dafür aber trotzdem ein verdammt hohes Suchtpotenzial. Auch wenn hier die Story so wichtig ist wie eingeschlafene Füße erzählen wir euch trotzdem kurz worum es geht.

Wenn wir die Split-Fähigkeit benutzten wird die Farbe aus dem Spiel „entfernt“.

Marty hatte eine harte Nacht und er muss sich erstmal mit einem feinen Katerfrühstück abreagieren. Doch es soll ganz anders kommen. Sein geliebtes Bier wird ihm geklaut – von einem Dämonen. Ja genau und dieses Viech klaut nicht nur sein Bier sondern trennt auch noch seinen rechten Arm ab. Der Arm ist ja egal , aber das sein Bier geklaut wird macht Marty tierisch wütend. Also schnappt er sich seine Schallplatte und wirft sie voller Wucht auf den Arm des Dämons. Dieser wird nun ebenfalls abgetrennt und dient fortan als Ersatzteil für seinen rechten Arm. Und da Marty sein Bier wieder haben will macht er sich auf die Reise in die Hölle.

Diese Bierdosen (Sammelgegenstände) liegen überall in den Level herum.

Wer SEUM: Speedrunners from Hell zum ersten Mal sieht oder spielt erinnert sich gleich an Doom, Quake 3 und Super Meat Boy. Irgendwie ist das alles auch ein Mix daraus geworden. Allerdings solltet ihr aber auch Erfahrung mit solchen Hardcore-Games mitbringen. Hier zählen nur Geschwindigkeit, schnelle Reaktionen und Geduld – ganz viel Geduld. Mess dich weltweit mit anderen Spielern in der Rangliste und hol die besten Zeiten raus.

Hier seht ihr eine Feuerfalle.

In unserem Test haben wir schon in den ersten drei Leveln den Frustfaktor ganz nach oben gebracht. Dieses Spiel macht euch wütend, aggressiv und fordert euch trotzdem immer und immer wieder heraus. Immer wieder hört ich euch sagen: Komm einmal noch. Doch irgendwann geht soviel Adrenalin durch den Körper das ihr euren Joypad am liebsten vor den Fernseher werfen wollt. Einmal kurz Luft holen und weiter geht das Dilemma. SEUM will euch fertigmachen. Und es funktioniert. Ihr wollt Bestzeiten, ihr wollt es schaffen und ihr flucht wenn es um Sekunden daneben geht. Ihr freut euch aber tierisch wenn ihr das Ziel erreicht habt. Außerdem sind überall eure geliebten Bierdosen versteckt.

100 Levels warten auf euch, gespickt mit wahnsinnigen Jump Einlagen und haarsträubenden Speedruns. Und selbst wenn ihr eine gerade Strecke vor euch seht, ist der Abgrund näher als ihr denkt. Der Heavy Metal Soundtrack ist laut und passt sich dem Spielgeschehen perfekt an. Weicheier sollten gar nicht erst überlegen, sie sollten einfach die Finger von dem Spiel lassen. Schnappt euch zuhause ein Bier, spielt ne Runde SEUM und lasst den Alltag hinter euch. So viel Frustabbau wie in diesem Spiel findet ihr nirgendwo.

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus
85%

SEUM: Speedrunners from Hell hat nur ein Ziel: Es will euch fertigmachen. Und das klappt perfekt und lässt eure Nerven wie Drahtseile spannen. Immer und immer wieder versucht ihr die über 100 Level zu schaffen und wollt die Bestzeit rausholen. Angefeuert durch die Heavy Metal Musik bietet der Titel euch viele Stunden um euren Alltags-Frust beiseite zu schieben. Ob ihr danach beruhigter seid steht aber auf einem anderen Blatt :)

  • Gesamtwertung 85%

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag

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