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Rogue Trooper Redux bei uns im Test

Ist der Shooter gut gealtert?

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Ursprünglich wurde der Third-Person-Shooter bereits 2006 veröffentlicht. Nun steht eine Neuauflage mit Rogue Trooper Redux an. Entwickelt wurde das Spiel von TickTock Games und Rebellion Games. Das es Rebellion auf dem Kasten hat zeigt nicht zuletzt ihr Sniper Elite-Franchise. Die Frage lautet nun kann ein 11 Jahre altes Spiel auch heute noch Spaß machen? Ist es wie bei gutem Wein das er mit dem Alter besser wird? Oder war es doch nur ein Tetra Pak-Gesöff? Wir starten mit unserem Test.

Woher kommt es?

Das Spiel basiert auf der Comicserie 2000 AD die sich aber hierzulande nie wirklich in den Vordergrund drängen konnte. Im Third Person-Shooter Rogue Trooper Redux verkörpern wir den letzten genetischen Infanteristen, kurz GI. Unsere Rasse wurde im Labor gezüchtet. Somit können wir im Gegensatz zu unseren Widersachern, auf dem fremden Planeten Nu Earth, ohne Schutzmasken atmen und überleben.

Wird ein GI getötet muss dies aber nicht endgültig der Fall sein. Wir können die Biochips der gefallenen Soldaten aus den Leichen herausschneiden. Diese werden dann an unserem Helden montiert und wir erhalten dadurch spezielle Fähigkeiten. Beispielsweise lernen wir das Hacken, können ein Geschütz platzieren oder eine Kopie von uns entsenden.

Hier zerlegen wir gerade einen Panzer.

Unsere Mission ist es den bösen General zu vernichten und unser Volk zu rächen. Insgesamt bietet der Titel dreizehn Story-Missionen.

Wir sammeln Schrott

Um Munition, Granaten sowie Verbandskästen herzustellen, sollten wir den überall herumliegenden Schrotthaufen Beachtung schenken. Alternativ können wir noch kleine Mengen bei gefallenen Gegnern finden. Mit einem Tastendruck öffnen wir den Crafting-Bildschirm und können uns somit Nachschub bauen. Da es nur eine einzige Ressource gibt ist die Sache recht simpel gehalten.

Je weiter wir in der Kampagne voranschreiten desto schwierigere Gegner kommen auf uns zu. Zu den Highlights gehören die Bosskämpfe, diese sind ordentlich herausfordernd und machen schlicht und einfach Spaß. Beim Rest gibt es aber viele Probleme, dazu kommen wir gleich.

Rogue Trooper Redux spielt sich wie ein klassischer Deckungsshooter.

Nicht alles reift gut

Die Redux-Version wurde grafisch überarbeitet und kann bis hin zur 4k-Auflösung dargestellt werden. Richtig gut sieht das Spiel aber nie aus. Über das könnte man ja noch hinwegsehen aber auch die KI ist unglaublich schwach. Mühelos können wir einen Gegner nach dem anderen mit dem Scharfschützengewehr ausschalten. Meist reagiert niemand, nicht mal wenn sein Kollege 2 Meter neben ihm ins Gras beißt.

Dazu gesellt sich das Leveldesign. Zu klein sind die Areale geraten, zu wenig Optionen werden geboten, man vermisst einfach Freiheit. 2006 ist 2017 einfach nicht mehr zeitgemäß.

Launch-Trailer:

 

Rogue Trooper Redux findet ihr für 24,99 via Steam sowie auf PS4, XBox One und Nintendo Switch

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66%

Rogue Trooper war seinerzeit ein durchaus passabler Deckungsshooter. 2017 jedoch bietet die Redux-Version nicht wirklich einen guten Grund um erneut in das Spiel zu starten. Durch den fairen Preis können aber beinharte Genrefans trotzdem zuschlagen.

  • Grafik 60%
  • Sound 70%
  • Umfang 70%
  • Story/Atmosphäre 60%
  • Steuerung 70%

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