Redeemer bei uns im Test

Im actionreichen, blutigen und schnellen Beat’em Up Redeemer befinden wir uns auf einem Rachefeldzug. Die Sobaka Studios und Gambitious Digital verwendeten die Unreal Engine 4 als technische Basis. Gut sieht es aus, die rote Sauce spritzt quasi permanent durch die Level – doch reicht das schon um Spaß zu machen? Unser Test klärt den Spaßfaktor und zeigt auf, dass hirnlose Angriffe allein nicht genug sind um in Redeemer bestehen zu können.

Ruhig Blut Brauner

Unser Held heißt Vasily und möchte eigentlich nur in Ruhe gelassen werden. Er möchte seine brutale Vergangenheit als „Sicherheitsmann“ vergessen. Deshalb hat er sich in ein Kloster begeben und hatte dort seine innerliche Ruhe gefunden und war Großteils zufrieden und glücklich. Unser früherer Auftraggeber, ein Kybernetik-Waffenhersteller, hat nun unseren Standort gefunden. Dieser möchte uns in einen Cyborg-Soldaten verwandeln. Im Vorbeigehen legt die ehemalige Firma, unseres Helden, kurzerhand (fast) alle Mönche um. Einige wenige wurden sogar entführt, was steckt da wohl dahinter?

Die Zeit ist nun reif für den alten Vasily, die Chance Rache zu nehmen, alte Schulden zu tilgen und die innere Drecksau rauszulassen. Dies können wir entweder mit Maus und Tastatur oder Controller machen, beides funktioniert – ersteres fühlt sich aber griffiger an.

Messer rein, Gedärme raus

Grundsätzlich wird Redeemer aus der Vogelperspektive gesteuert. Bei besonderen Kills wird dann herangezoomt und ihr könnt ihn aus der Nähe bewundern. Zu Beginn kämpfen wir uns mit unserem Kung-Fu durch die Gegnermassen, das ändert sich aber sehr schnell. Als Meinungsverstärker kann so ziemlich alles verwendet werden was herumliegt.

Im Nahkampf greifen wir auf herumliegende Fackeln, Steine oder Stühle zurück. Von Gegnern erbeuten wir zudem Messer, Knüppel, Hämmer oder eine Axt. Wir können die Angriffe durch Kombos oder Aufladungen verstärken. Intelligente Menschen beziehen die Umgebung mit ein. So werfen wir Gegner durch einen Tisch oder hängen ihn liebevoll an messerscharfen Steinen auf.

Natürlich könnt ihr aber auch mit Fernkampfwaffen arbeiten. Dazu gehören diverse Pistolen, Maschinengewehre oder Schrottflinten, diese werden von erlegten Gegnern erbeutet.

Hirn benötigt

Die größte Herausforderung sind die Bosskämpfe. Um die fetten Gegner zu erlegen wird meist ein Kniff benötigt. Stumpfsinniges drauf dreschen führt nicht zum Ziel. Auch wenn ihr auf mehrere normale Gegenspieler trefft solltet ihr das Kampfsystem beherrschen.

Den ersten Gegner könnt ihr beispielsweise lautlos töten. Einfach an ihn heranschleichen, Taste drücken, und den Kill genießen. Zudem solltet ihr immer wieder die Sprungtechnik nutzen um schnell aus der Gefahrenzone zu kommen. Außerdem könnt ihr die Angriffe der Gegner blocken, wenn ihr den richtigen Zeitpunkt erwischt.

So entspinnt sich ein angenehmes aber doch forderndes Todesballett vor euren Augen. Uns erinnert das Kampfsystem an die Batman Arkahm-Reihe, nur eben aus der Vogelperspektive.

Abschließend bleibt noch zu erwähnen das Redeemer ein reiner Solotitel ist. Er bietet euch einen Storymodus auf zwei Schwierigkeitsgraden und einen Arena-Modus.

Let’s Play:

 

Redeemer findet ihr für 14,99€ bei Steam

76%

Redeemer hat mich gut unterhalten, mir gefällt der brutale Stil des Titels - ich steh nun mal auf Blut. Das Kampfsystem bietet genügend Tiefe um nicht langweilig zu werden. Für mein persönliches Glück fehlt mir aber ein (Online)Koop-Modus, das würde sicherlich richtig heftig Spaß machen. Seid ihr euch nicht sicher ob sich ein Kauf für euch lohnt, dann seht euch doch unser darüber eingefügtes Let's Play-Video an.

  • Gesamtwertung 76%
mEssE
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mEssE

Mitglied der Chefredaktion, Ansprechpartner Leseranfragen
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