Pillars of Eternity II bei uns im Preview

Unsere ersten Eindrücke zum Old-School-RPG

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Pillars of Eternity brachte das rundenbasierte RPG-Genre dank Kickstarter aus seinem Grab hervor ans Licht, wo es auch hingehört. Mittlerweile sind viele Titel wieder in diesem Genre erschienen beispielsweise Wasteland 2 oder das grandiose Meisterwerk Divinity: Original Sin 2. Natürlich dürfen wir Pillars of Eternity II: Deadfire noch nicht mit dem Genrekönig vergleichen aber dieser Test kommt noch. Ein paar Stunden haben wir mit Deadfire verbracht und konnten einige Eindrücke gewinnen. Genau diese wollen wir an euch mit unserem Preview weitergeben – bei uns natürlich ohne Schranke namens Plus-Abo ;).

Klassischer Start

Wir starten das Spiel und unser erster Weg führt uns direkt in die Optionen. Feinste 4k-Auflösung ist bereits verfügbar, genauso wie sechs unterschiedliche Layouts die jedem Geschmack gerecht werden sollten. Nun starten wir die Charaktererstellung und werden wie im Vorgänger mit Optionen erschlagen. Es stecken bereits jetzt so unglaublich viele Klassen, Meisterschaften sowie Unterklassen in diesem Spiel, sodass wir uns direkt beim ersten Versuch verskillen.

Eigentlich wollten wir das Abenteuer mit unserer beliebten Miss Eve starten und durchspielen aber die gewählte Kombination aus Magier und Nahkämpfer führte uns eher in die Frustgegend als zum Ziel. Somit packten mir unseren klassischen Helden mEssE aus. Gleich breit wie hoch, ein Tank der Schaden verursacht das es nur so eine Freude ist.

Wie ihr in dem oberen Screenshot sehen könnt, können wir unser Aussehen sowie unser Portrait – in diversen Einstellungen – unseren Vorlieben nach anpassen. Viel wichtiger jedoch ist die Auswahl der Rasse. Aktuell stehen uns sechs Möglichkeiten zur Verfügung, das wären: Mensch, Elf, Zwerg, Godlike, Aumaua und Orlan. Jede Rasse bietet andere Vorteile wie beispielsweise mehr Stärke oder mehr Konstitution. Ihr solltet also von Beginn an einen klaren Plan bei der Charaktererstellung verfolgen.

Im Anschluss daran entscheiden wir uns für eine der aktuell elf verfügbaren Klassen. Dazu gehören unter anderem Barbar, Druide, Kämpfer, Mönch, Paladin, Priester, Magier und noch etliche weitere. Die Klasse entscheidet über den Skilltree welcher unserem Helden zur Verfügung steht. Anschließend können wir uns noch für eine Unterklasse entscheiden, dies sollten aber nur Veteranen den Genres machen, sonst könnte die Skillung sowie die Fähigkeitenauswahl zu komplex werden, vor allem für Einsteiger.

Wir haben den letzten Boss der Previewversion besiegt und sind äußerst traurig das wir nicht mehr weiterspielen dürfen.

Eine Kreuzfahrt die ist lustig…

… eine Kreuzfahrt die ist schön, das oder so etwas Ähnliches müssen sich die Entwickler bei der Integration unseres Schlachtschiffes gedacht haben. Wir können die namensgebende Spielwelt Deadfire, von Pillars of Eternity II recht frei erkunden. Unsere erste Quest führt uns direkt auf eine neue Insel namens Poko Kohara. Dort sollen wir die ansässigen Ruinen untersuchen, da gehen offenbar ganz merkwürdige Dinge vor sich.

Zu Beginn verfügt unser Schiff über genügend Ressourcen sowie Material und Kanonenkugeln. Wir benötigen natürlich Nahrung sowie Wasser, Gegenstände um das Schiff zu Reparieren und natürlich dicke Kanonenkugeln um feindliche Schiffe anzugreifen. All dies finden wir als Loot in der Spielwelt oder kaufen es gegen Gold beim Händler um die Ecke.

Treffen wir während unserer Entdeckungsreisen auf andere Schiffe dürfen wir diese attackieren. Bevor wir den gegnerischen Kahn versenken wird dieser natürlich geplündert, wenn wir den die Schlacht auf dem Schiff für uns entscheiden können:

Meine 5er-Gruppe

In Pillars of Eternity II: Deadfire sind wir mit einer 5er-Gruppe an unterschiedlichen Helden unterwegs, allen voran natürlich unser selbst erstellter Recke. Die Kämpfe laufen klassisch in einer Mischung aus Echtzeit und Taktik ab und sind bereits auf dem normalen Schwierigkeitsgrad eine ordentliche Herausforderung. Für Hardcore-Strategen warten noch drei höhere Schwierigkeitsgrade auf die Entdeckung.

Kommt es zum Kampf wird das Spielgeschehen automatisch pausiert. Nun können wir all unseren Helden ihre ersten Befehle geben. Unser Barbar mEssE schwingt sich in den Rage-Modus, passend dazu lassen wir unseren Zauberer ein Spinnennetz casten um die Gegner darin zu fangen. Zauberer Nummer 2 zündet daraufhin einen Lebensentzugszauber, und direkt nebenbei schicken wir unseren zweiten Nahkämpfer in die Schlacht mit einem Betäubungsangriff. Die ersten Attacken sitzen, die ersten Gegner fallen, nun können wir entweder wieder pausieren und neue Befehle verteilen oder wir lassen den weiteren Kampf automatisch ablaufen. Die K.I. bringt durchaus ein ordentliches Gameplay zu Stande aber besonders die ersten Attacken sowie auf den höheren Schwierigkeitsgraden müssen wir schon selbst spielen. Das Ding soll ja auch kein selbst laufender Bildschirmschoner werden.


Wir stehen mitten in einer Stromfalle, na das wird gleich ordentlich schmerzen.

Um hartnäckige Verletzungen auszukurieren ist es wieder nötig mit unserem Trupp zu rasten. Am Lagerfeuer sollten wir den Verwundeten etwas zu Essen spendieren damit sie ordentlich heilen und wieder fit für den Kampf werden.

Letztes aktuelles Video:

Fazit:

Laut Publisher und Entwickler haben wir in der aktuellen Preview-Version lediglich 5% des kompletten RPGs gesehen. Da sind wir aber mächtig gespannt was Pillars of Eternity II: Deadfire zu Release bieten wird. Klar wir haben noch nicht allzu viel gesehen aber Fans des ersten Teils dürften nicht enttäuscht werden, genauso wenig wie Fans von Old-School-Rollenspielen. Wir sind gespannt ob sich Teil 2 erneut die Genrekrone schnappen wird können und freuen uns schon auf die Veröffentlichung.


Pillars of Eternity II: Deadfire findet ihr für den PC via Steam ab 45,99€ sowie bei Release im gut sortierten Fachhandel. Eine Konsolenversion soll ebenfalls im Sommer erscheinen.

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