PC Building Simulator bei uns im Preview

Ein Traum für Bastler?

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Claudiu Kiss und The Irregular Corporation haben den PC Building Simulator für den PC via Steam veröffentlicht. Aktuell befindet sich die Simulation im Early-Access-Status. Wir haben ein paar Stunden reingespielt und konnten so etliche Eindrücke sammeln. Unser Preview gibt Aufschluss darüber was sich aktuell im Spiel befindet und ob das überhaupt Spaß macht.

Auch für Anfänger geeignet?

Mit dem PC Building Simulator können auch absolute Noobs ihren PC, zumindest virtuell, selbst zusammensetzen. Mit der Simulation bekommt man einen guten Einblick in den Alltag eines PC-Konstruktors. Im Großen und Ganzen wird die Arbeit gut simuliert aber natürlich wird nicht die komplette Bandbreite abgebildet.

Aktuell bietet das Spiel einen Story-Modus sowie den Free Build-Modus. Anfangen solltet ihr mit dem Tutorial „Hot to Build a PC“. Hier lernen wir die grundsätzlichen Gameplay-Elemente kennen, nebenbei bauen wir uns unseren ersten PC zusammen.

Zu Beginn verfügt unsere Werkstatt über lediglich einen Arbeitsplatz.

Wir basteln uns ein Imperium

Im Laufe der Zeit schaffen wir zusätzliche Programme an wie PC Bay (Gebrauchtteile) sowie „Will it Run“ oder „System Info“.

Im Story-Modus des PC Building Simulators verbringen wir die meiste Zeit. Wir übernehmen einen heruntergewirtschafteten Laden von der Verwandtschaft (Onkel Tim). Unser Startkapital beträgt -15 US-Dollar, er brauchte noch Sprit für sein Auto bevor er seinen PC-Laden verließ. Wir melden uns an unserem Arbeits-PC an, checken die E-Mails, den Online-Shop – in welchem wir unsere Bestellungen tätigen und gucken welche Software uns sonst noch zur Verfügung steht. Neben einem Anti-Virus-Programm einem Musik-Player und dem 3D-Benchmark verfügen wir über sonst gar nichts.

Besonders schade finden wir, dass man beim Musik-Player nicht unsere Bibliothek integrieren können, die aktuell vier mitgelieferten Songs nutzen sich unglaublich schnell ab.

Sogar Bluescreens haben es ins Spiel geschafft, in diesem Fall war eine defekte Festplatte die Fehlerquelle.

Die ersten Aufgaben sind dann auch schnell erledigt und wir verdienen etwas Geld dadurch. So gilt es unterschiedliche PCs vom Staub zu befreien, den Arbeitsspeicher [RAM] aufzurüsten oder Viren zu entfernen.

Es geht in die Tiefe

Durch jede erledigte Quest erhalten wir neben Geld auch Erfahrungspunkte. Dadurch steigen wir im Level auf und erhalten Zugang zu besseren, teureren und abwechslungsreicheren PC-Teilen. Außerdem können wir uns bis zu drei Arbeitsplätze leisten sowie einen Schrank in welchem wir uns ein kleines aber feines Lager mit unterschiedlichen Standardteilen anlegen. Somit können wir Kleinigkeiten binnen weniger Tage erledigen und sofort den nächsten Auftrag annehmen.

Mit der Zeit werden die Aufträge dann kniffliger. Oft wissen die Kunden bereits was defekt ist, dann müssen wir beispielsweise lediglich eine Grafikkarte bestellen und austauschen. Immer wieder kommt es aber auch vor das wir planlose Kunden bedienen „dürfen“, dann müssen wir uns selbst auf Fehlersuche begeben.

Zuerst lassen wir den PC booten, manchmal erscheint dann im BIOS bereits die Meldung was kaputt ist – beispielsweise die CPU. Nun müssen wir darauf achten welcher Prozessor verbaut ist, welchen Sockel wir benötigen. Nun prüfen wir noch den Lüfter und anschließend bestellen wir dann die benötigten Teile.

Haben wir keine Ahnung was defekt sein könnte müssen wir uns langsam voran arbeiten. Teil für Teil schrauben wir aus dem PC. Anschließend wird im Inventar geprüft welches Teil defekt ist. Ist die Hardware mit einem in Rot geschriebenen „BROKEN“ gekennzeichnet haben wir das defekte Teil gefunden. Hardware bestellen, einbauen, PC zum Kunden zurückschicken.

An dieser Stelle wünschen wir uns noch ein Feature das uns die Lösung zeigt falls wir einen PC nicht zur Zufriedenheit des Kunden fertigstellen können. Wir können einen Job nämlich auch ablehnen beziehungsweise ihn aufgeben.

Auf unserem Kalender sehen wir wann die PCs der Kunden eintreffen, wann unsere Hardware geliefert wird sowie wann wir unsere Rechnungen zahlen müssen.

Führen wir ein fähiges Unternehmen melden sich Kunden bei uns an deren PC wir selbst zusammenbauen dürfen. Natürlich geben sie uns ein Budget vor und meist auch noch andere Angaben wie beispielsweise 16 GB DDR4-RAM.

Wer darauf keine Lust hat oder sich seinen Traum-PC zusammensetzten möchte starten den Free-Build-Modus. Hier benötigen wir keinerlei Geld, es stehen uns alle Teile zur Verfügung und somit können wir unseren Wunsch-PC kreieren.

Launch-Trailer:

Fazit:

Der PC Building Simulator macht durchaus verdammt viel Spaß, nach ein paar Stunden ist aber die Luft draußen. Nun können auch Neulinge einen Blick erhaschen wie sich ein PC zusammenbauen lässt. Im wirklichen Leben ist das aber nicht ganz so einfach wie in dieser Simulation. Heißt im Klartext ein Noob wird durch das Spielen im Real Life nicht zum Profi, er bleibt was er ist ein Noob eben. Abwechslungsreichere Aufgaben, Musikintegration, Feedback beim Versagen, das fehlt uns aktuell noch. Aber das alles kann ja noch kommen, wir befinden uns ja noch im Early-Access, Potenzial ist definitiv genügend vorhanden.


Den PC Building Simulator findet ihr für 19,99€ für den PC via Steam

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