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Online spielen – Internetseiten und Blogs als Berater

Heute wird online in fast jeder erdenklichen Art und Weise gespielt, was man sich vor ein paar Jahren / Jahrzehnten nicht mal vorstellen konnte. Der Browsergame Markt ist durch neue Möglichkeiten am explodieren, wobei klassische Browsergames durch Free to Play Titel ersetzt wurden, die 3Dimensionale-Welten generieren und zwar noch über den Browser laufen, dafür aber nun Daten auf der Festplatte benötigen. Doch auch an anderen Fronten des Online-Gaming sieht es verdammt gut aus, zumindest was die Quantität betrifft. Unzählige Projekte werben mit Mehrspielern, immer mehr Titel setzen im großen Survival Hype genau darauf. Offline zu spielen wird immer mehr zu einem stupiden abklappern der Online Modi mit Bots, online mit anderen spielen – ein Massenphänomen für uns Gamer und Nutzer des Internets.

Dass das so beliebt ist, ist natürlich nicht verwunderlich: Online zu spielen bietet fast nur Vorteile und kann enormen Spaß bringen – Mit Freunden oder völlig Fremden stürzen wir uns in hitzige Gefechte, kommunizieren über integrierte Kommunikationstools oder sprechen direkt über TeamSpeak miteinander. Eine ganz eigene Kultur, könnte man sagen. Doch „online“ heißt nicht immer „zusammen“ oder „Multiplayer“, denn so mancher Einzelspieler Titel will unbedingt auch, dass er komplett in einem online Modus genutzt wird. Oft mit einem DRM Schutz gekoppelt, soll so die illegale Verbreitung des Games verhindert werden. Natürlich völlig haltlos, zumal viele User bei solchen Online-Zwängen bewusst auf Cracks zurückgreifen, um diesen entgehen zu können. Am lustigsten wird es, wenn der Online Modus mit einem recht sinnfreien Gimmick kombiniert wird, wie bei Dark Souls 2 zum Beispiel. Das auf Steam gekaufte und via Steam gestartete Game will sich nämlich unbedingt bei seinem eigenen Dienst anmelden und lässt mich in einer online Sitzung spielen. Der Sinn dahinter: An bestimmten Orten, im Spiel Leuchtfeuer genannt und so was wie Savepoints & Schnellreisepunkte, sehen wir unsere Mitspieler Schattenhaft. Year. Mehr nicht. Es gibt keine weitere Interaktion, es bringt keine Features mit sich. Ich vermute, man soll die Ausrüstung anderer Spieler sehen. Zumindest passt die Idee ein wenig in die düstere Welt von Dark Souls, wenn man sich vorstellt, dass auch andere verlorene Seelen durch die Welten reisen. Aber dafür jedes mal ewiges Warten, dass die online Sitzung eingeleitet wird – Nein Danke. Zumal mein Internet noch gedrosselt wird (Danke Telekom) – Ist das für den Monat aufgebraucht, sitze ich auf dem trockenen und erfreue mich dem Schnecken-Internet.

Online scheint halt alles besser zu sein, zumindest erhoffen sich immer größere Teile der Industrie genau da mögliche Gewinne Tanki-Online-2-300x180und daher ist der Markt so bunt und stark. Die Frage ist am Ende des Tages aber, wie wir mit der schon angesprochenen Quantität umgehen, denn diese ist im Gegensatz zur allgemeinen Qualität enorm. Wie filtert man geschickt und entgeht unseriösen Anbietern? Denn im online Gaming ist auch immer die Frage nach Pay to Win, zu viel Werbung, möglichen Betrug und so weiter. Ich will hier allgemein erst mal nichts unterstellen, doch oft scheint vieles Gold zu sein, was nach außen durch große Werbekampagne glänzt, entpuppt sich aber als dreistes Geschäftsmodell. Bei Games haben wir Seite wie Games Mag selbst, welche umfassend über Videospiele berichten und aufzeigen, wo Gefahren liegen und oder ob man aufpassen sollte. Wer dann noch ein wenig ins Detail gehen will, bedient sich der Auswahl der vielen unabhängigen Blogs und lässt sich durch die Meinung der Verfasser inspirieren. Doch auch für andere Gebiete liegen Experten-Seiten vor, welche Anbieter einschätzen und Empfehlungen aussprechen. Informationen zu Online Casinos auf https://www.onlinecasinofuchs.de geben uns zum Beispiel nötiges Wissen zur Thematik des Spiels mit dem Glück und zeigt uns, seriöse Anbieter, während man auf YouTube neben super Reviews (besonders von AltF4Games) auch Lets Plays begutachten kann, was für mich aber lediglich der „Gameplay-Betrachtung“ zugute kommt, weniger dem ganzen Lets Play selbst (ich sehe nicht gerne anderem beim zocken zu, aber das ist eine ganz andere Geschichte).

Das ist auch der Grund, warum Seiten und Blogs jeder Art, sogar Lets Player eine Daseinsberechtigung haben. Sie bieten den Usern die Möglichkeit, Informationen aufbereitet aufnehmen zu können, was enorm wichtig ist. Denn machen wir uns nichts vor – Wer hat privat schon die Zeit, sich intensiv mit Videospielen zu beschäftigen, wenn das nicht gerade sein Beruf ist? In der Regel wollen wir doch ungestört zocken und unseren Spaß haben. Nicht erst ewig auf ein Pay to Win Konzept hereinfallen, bevor wir realisieren, wie ungerecht es eigentlich bei diesem Titel zugeht. Daher sind Themen-Seiten im Netz auch immer so etwas wie Berater, die in ihrer Gesamtheit einen unschätzbaren Wert für den Nutzer darstellen.

Autor: Johann Von Ti

Stefan

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Media Sales, Administration, zentraler Ansprechpartner und Mitbegründer von Games-Mag
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