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NVIDIA TEGRA SPEZIAL AKTION TEIL ACHT – Bounty Arms im Test

Teil neun unseres NVIDIA Tegra Spezials bringt diesmal Bounty Arms auf unser Nexus 7. Zusammen mit geballter Tegra Unterstützung will das Spiel aus dem Hause Kerosene Games überzeugen. Doch klappt das am Ende auch? Wir werden es für euch herausfinden und haben uns das Spiel für euch genauer angeschaut.

In Bounty Arms habt ihr die Wahl zwischen drei verschiedene Kopfgeldjäger, die unterschiedlicher nicht sein können. Entweder ihr versucht es mit dem Roboter Flux Helix, den Monster Goober oder mit dem menschlichen Pedanten Drake Mass. Und die verstehen ihren Job ziemlich gut. In zehn Spielstufen, die allerdings wie von der Schnur gezogen werden, müsst ihr springen, schießen oder kleine Haustiere freischalten. Haustiere? Ja, tatsächlich. Diese können im Spielverlauf freigekauft werden und sorgen für eure Begleitung.

Und ein Haustier ist nicht umsonst der beste Freund des Menschen, des Monsters oder des Roboters. Mit einer Wischbewegung können sie im Spiel aktiviert werden und ballern euch den Weg frei oder können euch auch heilen. Allerdings müsst ihr euren Liebling dafür mit dem Spielgeld erstmal kräftig ausgerüstet haben. Eine lustige Idee, die irgendwie gar nicht zu dem Spiel passen will. Trotzdem erfüllt es seinen Zweck und es kommt ein wenig Abwechslung ins Geschehen.

Dank dem Tegra 3 Prozessor sieht Bounty Arms grafisch schon fast unverschämt gut aus, was allerdings trotzdem keine Besserung in der Spielbarkeit mit sich bringt. Das Spiel ist zu langweilig und es fehlt an spannenden Momenten. Wie schon oben angeschnitten, werden die zehn Spielstufen wie an einer Schnur durchgezogen und ihr habt nicht wirklich große Handlungsmöglichkeiten. Zwar gibt es einige versteckte Gänge oder Türen, die sorgen aber nicht wirklich für einen richtigen Reiz. Außerdem lassen sich diese auch nur öffnen, wenn ihr genügend Gold eingesammelt habt.

Bei der Steuerung gibt es keine großen Probleme. Auf der linken Seite steuert ihr mit einem Druck eure Helden durch die verschiedenen Welten. Am Anfang ist es vielleicht noch ein wenig verwirrend, später kommt ihr aber damit klar. Kommen mehrere Gegner auf einmal, kann es auf dem Bildschirm auch durchaus hektisch werden. Trotzdem gibt es keine Ruckler oder andere technische Probleme. Die Hintergrundmusik passt sich dem Spielgeschehen super an und bringt einen Schuss Extra-Motivation. Die Texte sind allerdings in englischer Sprache. Im Spielmenü könnt ihr eure Helden und Haustiere dann, bei passenden Goldvorrat, immer weiter ausrüsten um so besser im Kampf gerüstet zu sein.

Fazit:

Bounty Arms ist ein nettes Spielchen für zwischendurch, was aber leider durch seine lineare Spielform leider schnell langweilt. Grafisch sieht es super aus und macht einen tollen Eindruck. Das Spiel ist für 3,76 € im Google Play Store erhältlich.

Wertung:

Befriedigend

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag