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NOX – Bis auf die Knochen im Test

Wir von Games-Mag.de widmen uns der ganzen Welt der Spiele und sind diesmal dank der freundlichen Unterstützung von Huch & Friends zum Kartenspiel NOX – Bis auf die Knochen gekommen. Das lustige Spiel für Personen der Altersklasse 8 bis 99 Jahren und zwei bis sechs Spieler soll die Langeweile vertreiben und für ein bisschen Spaß sorgen. Wir haben uns mit unseren Freunden an einen Tisch gesetzt und das Spiel ausgiebig ausprobiert.

Es ist nicht wirklich groß und kann somit überall mitgenommen werden. Die Rede ist vom Kartenspiel NOX – Bis auf die Knochen. 90 Spielkarten, die allesamt mit Zahlen und Totenköpfen ausgestattet sind. Jede Nacht streiten sich Alphonse, Ramon und Jack , wer der gerissenste Halunke von allen ist. Das Spiel von Steffen Brückner ist simpel gestrickt und sorgt sofort für Stimmung am Spieltisch. Das Ziel ist ganz einfach: Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Nachdem wir uns die kurze, aber schnell verständliche Spielanleitung durchgelesen haben kann es auch schon losgehen. Wir haben uns mit vier Mitspielern versammelt und neben dem Spiel natürlich auch noch eine lecker Tüte Chips aufgemacht. So muss ein Spieleabend aussehen.

Doch kommen wir zum Spielverlauf. Der jüngste Spieler in der Runde darf loslegen und sich stolzer Beginner der Runde nennen. Danach wird wie üblich im Uhrzeigersinn weitergespielt. Die Karten werden natürlich vorher einmal kräftig durchgemischt, so dass jeder Spieler unterschiedliche Kärtchen in seiner Hand hält. Jeder Spieler darf drei davon ziehen und hat somit immer drei Handkarten. Der Spieler der nun am Zug ist legt seine ausgesuchte Karte vor sich oder vor einem belieben Mitspieler. Hat er das getan, zieht er wieder eine neue Karte vom Stapel, so dass er immer drei Karten in seiner Hand hält. Das ganze geht dann immer rundenweise weiter.

Die Karten die vor einem liegen, sind die sogenannte Auslage. Dabei hat der Spieler folgende Möglichkeiten. Er kann die Auslage vergrößern, und eine seiner Handkarten neben der bereits ausgelegten Karte hinlegen. In einer Auslage dürfen mindestens sechs Karten liegen. Man kann aber auch den Wert der beliebigen Auslage verändern. So kann man seine Handkarten auf eine bereits ausliegende Karte der gleichen Farbe legen. So wird der Wert der Karte entweder erhöht oder verringert. Beim Gegner macht es natürlich Sinn den Wert niedrig zu halten. Wenn ein Kartenstapel oder zwei Karten die gleiche Zahl zeigen, müssen diese beiden Karten sofort übereinander gelegt werden. Dabei sollte man nicht vergessen, dass jeder Spieler alle drei Farben in seiner Auslage haben muss.

In unserer Spielerunde gab es keinerlei Probleme mit dem Spiel und die Anleitung und das Prinzip wurden sofort verstanden. Das Ende einer Runde ist übrigens erreicht, wenn in der Auslage eines Spielers sechs Karten nebeneinander liegen oder der Nachziehstapel vollkommen leer ist. Dann werden alle Punkte zusammengezählt  und auf einen seperaten Zettel notiert. Ziel des Spiels ist die magische Zahl 150. Es dauert schon einige Runden, bis ein glücklicher Gewinner feststeht. Danach wollten alle Spieler unbedingt weiterspielen und noch eine Runde spielen. So sollten Kartenspiele sein. In der Spielanleitung gibt es auch noch eine Variante für die sogeannten harten Knochen. In dieser Art des Spiels darf nur der Spieler mit den meisten Punkten seinen Spielstand notieren, alle anderen schauen in die bekannte Röhre. Beim normalen Spielmodus dürfen alle Spieler ihre ergatterten Punkte aufschreiben.

Fazit:

NOX – Bis auf die Knochen ist ein cooles Kartenspiel für zwischendurch, welches überall hin mitgenommen werden kann und für einige vergnügliche Runden sorgt. Die Karten mit den Totenköpfen sind toll dargestellt und dank der Anzahl von 90 Stück auch nicht wirklich schnell aufgebraucht. Besonders das Erhöhen bzw. das Verringern der Punkte kann ein Heidenspaß werden. Und es könnten dabei auch ein paar Chips in eure Richtung fliegen, denn bekanntlich gibt es ja auch schlechte Verlierer. Wir können das Spiel nur empfehlen und sprechen eine klare Kaufempfehlung aus.

Wertung:

Sehr gut

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

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