Narco Terror im Test

Auf unserer Redaktions Xbox360 ist wieder mal ein Xbox Live Arcade Game gelandet. Das hört auf den brutalen Namen Narco Terror. Warum das Spiel auf so einen Namen zurückgreift, erfahrt ihr schon nach wenigen Sekunden. Hier geht es nämlich nur um eine Sache: Ballern, Explosionen und alles was dazugehört. Wir haben uns das Spiel für euch angeschaut.

Narco Terror erinnert beim ersten Starten irgendwie an Duke Nukem. Das könnte allerdings auch am Helden namens Ricky Quinn liegen, der verblüffende Ähnlichkeit mit dem Videospiel-Helden hat. Vielleicht ist es aber auch nur die Sonnenbrille, aber wer weiss das schon. Ist aber auch egal. In Narco Terror geht es darum ein Drogenkartell zur Strecke zu bringen. Allein auf weiter Flur legt sich der gute Ricky dabei mit hunderten von Gegnern an. Das Ziel ist es nun, möglichst unbeschadet die nächste Etappe zu erreichen.

Als dann später auch noch seine Tochter entführt, hört der Spaß komplett auf. Ricky wird verdammt böse und ballert nun auf alles was sich bewegt. Dafür hat er verschiedene Waffen zur Auswahl, die er später auch modifizieren kann. Da wird es mal ein Raketenwerfer oder ein Feuerwerfer. Die Gegner schreien, sie brennen, sie fliegen durch die Luft und sie sterben wie die Fliegen. Habt ihr mehrere in Folge erledigt gibt es sogar Erfolge dafür. Auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Bruce Willis und Stirb Langsam ist hier zu erkennen.

Nun wird hier allerdings nicht großen Wert auf die Story gelegt, sondern direkt fröhlich losgeballert. Wir brauchen keine großen Intro-Sequenzen oder minutenlangen Einführungs-Videos. Ricky lädt die Waffe, läuft los und ballert schnurstracks drauf los. Natürlich lässt sich eure Umgebung auch passend dazu zerstören und explodiert in schöner Regelmäßigkeit. Grafisch sieht Narco Terror jetzt nicht wirklich schlecht aus, bietet aber jetzt aber auch keine Wow-Effekte. Die massigen Explosionen sehen gut aus und auch die Soundeffekte passen gut zum Spiel.

Der Twin-Stick Shooter ist besonders für Fans dieser Art durchaus lohnenswert. Ihr feuert mit dem rechten Stick eure Waffe ab und nutzt den linken um euch zu bewegen. Groß überlegen müsst ihr dabei nicht, einfach auf alles schießen was sich bewegt oder so da rumsteht. Es gibt vier verschiedene Waffen im Spiel. Eine Schrotflinte, ein Sturmgewehr, eine Minigun und eine Pistole. Diese lassen sich jeweils zweimal modifizieren. Dafür müsst ihr Geld sammeln und das bekommt ihr durch die Zerstörung euer Umgebung.

Egal ob Autos, Raketen, Holzkisten – hier fliegt einfach alles in die Luft. Nun solltet ihr allerdings kein tiefsinniges und langes Spektakel erwarten. Narco Terror ist schnell durchgespielt und wird danach wohl wieder im virtuellen Spieleregal der Xbox360 landen. Im Spiel kann jederzeit ein zweiter Spieler durch Tastendruck ins Spiel einsteigen und zusammen mit euch durch die Gegend ballern. Die Möglichkeit besteht entweder off- oder auch online. Aber auch hier ist irgendwann mal die Luft raus.

Fazit:

Narco Terror bietet Twin-Stick Action pur. Wer auf solche Spiele steht, macht mit dem Kauf nicht viel verkehrt. Für 800 Microsoft Points dürft ihr allerdings keinen Kracher erwarten sondern eher nur durchschnittliche Baller-Kost. Aber wem interessiert das schon, wen man alles um sich herum einfach nur sinnlos zerstören kann. Feuer frei.

Wertung:

Befriedigend

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag

Das könnte dir auch gefallen Mehr vom Autor

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.