Nano Assault Neo im Test

Die Wii U bietet in ihrem e-Shop schon ein paar interessante Titel zum Download an. Einer davon ist Nano Assault Neo, der knapp 10 Euro kostet und bei uns auf der Nintendo-Konsole gelandet ist. Ein happiger Schwierigkeitsgrad und eine schicke Grafik machen doch gleich Lust auf mehr. Wie es uns gefallen hat, lest ihr in unserem Test zum Download-Titel. 

Es müssen nicht immer nur Blockbuster-Titel wie Assassin´s Creed III oder Call of Duty: Black Ops II sein. Auch Download-Titel wie Nano Assault Neo haben was auf dem Kasten. Im Spiel geht es darum, dass der gesamte Nano-Kosmos von einem tödlichen Virus bedroht wird. Dieser hört auf den Namen Nanostray. Nun liegt es an euch, den Virus wieder dahin zu schicken wo er hergekommen ist. Ein mikroskopisch kleines Raumschiff soll euch dabei helfen. Ausgerüstet mit den neuesten Waffen wollt ihr dem fiesen Virus zeigen wo der Hammer hängt.

Doch einfacher gesagt als getan. Ein happiger Schwierigkeitsgrad sorgt für echtes Kopfzerbrechen. Doch das schöne an dem Spiel ist: Ihr wollt es immer wieder neu ausprobieren. Das Spiel ist ein typischer Arcade-Shooter und es geht darum, alles zu zerstören was euch entgegenkommt. Das sind entweder kleine Meteoriten oder gefährliche Würmer. Wer sich ausgiebig mit dem Spiel beschäftigt, wird allerdings auch schnell den Abspann sehen und sich über die zu kurze Spielzeit ärgern.

Die Steuerung funktioniert dabei hauptsächlich über den linken und rechten Stick des Wii U Gamepads, womit ihr nicht nur euer Raumschiff steuert sondern gleichzeitig auch eure Waffen abfeuert. An manchen Stellen wird das ein wenig unübersichtlich und ihr verliert ein wenig die Kontrolle. Ihr solltet dann schnell die Fahrtrichtung wechseln und vielleicht erstmal ruhigere Ecken aussuchen. Obwohl es davon nicht wirklich viele gibt. Auch hier gibt es wieder ein interessantes Zusammenspiel zwischen TV und Gamepad der Wii U. Entweder ihr spielt das Spiel mit einem Tastendruck nur auf dem Gamepad oder nutzt das Display um eure Position anzupassen und die Feuerkraft zu steigern.

Verschiedene Spielmodi sorgen für Abwechslung. Gemeinsam macht das Ganze übrigens noch viel mehr Spaß und ist auch deutlich leichter. Ein Spieler spielt dabei direkt über das Gamepad und der andere nutzt die altbekannte Wii Remote und schaut auf den TV-Bildschirm. In unserem Test hatten wir dabei eine ganze Menge Spaß und konnten dank der Kamera-Unterstützung auch unseren Freund dabei zusehen, wie er seltsame Grimassen während des Spiels gemacht hat. Insgesamt gibt es vier verschiedene Zellen, die vom Virus gereinigt werden müssen. Wie schon erwähnt, sorgt der hohe Schwierigkeitsgrad manchmal für Frust, bringt aber auch wieder Motivation es unbedingt nochmal zu probieren. Habt ihr es dennoch geschafft, dürft ihr euch gegen riesige Boss-Gegner zur Wehr setzen.

Grafisch ist Nano Assault Neo ein echter Hingucker. Tolle HD-Grafiken mit bunten Neongrafiken zeigen was die Wii U auf dem Kasten hat. Auch der Techno-Soundtrack macht Spaß und passt perfekt zum Spielgeschehen. Auch die Sammler dürfen sich freuen, da es jede Menge Gegenstände zum Einsammeln gibt. Diese bringen euch Punkte, die ihr nach dem erfolgreichen Level-Abschluss wieder in andere Waffen oder Schilder eintauschen könnt. Auch Bonus-Level bringen euch nochmal satte Extra-Punkte.

Fazit:

Nano Assault Neo ist ein interessanter Download-Titel, der seine 10 Euro wirklich wert ist. Tolle HD Neongrafiken und ein klasse Soundtrack machen Lust auf mehr. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad ein bisschen zu hoch ausgefallen. Wer es nicht ganz so schwer haben will sollte das Spiel zusammen mit einem Freund spielen. Wer auf Arcade-Shooter steht, wird auf jeden Fall seinen Spaß haben.

Wertung:

Gut

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
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