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MXGP3 bei uns im Test

Die MXGP-Reihe von Milestone steht bei Motocross-Fans auf der jährlichen Wunschliste. Wir wollen dem neuesten Teil mal auf den Zahn fühlen.

Von uns getestet: Die PS4-Version.

Innovation? Naja immerhin schöner.

Zu erst muss ich sagen, dass mich das Spiel jetzt nicht umgehauen hat. Am Gameplay hat sich hinsichtlich der Vorgänger nicht viel getan, aber immerhin an der Technik.  Zum ersten mal könnt ihr mit der Unreal Engine über die Dreck-Strecken fahren. Das das Spiel offiziell lizenziert ist, dürfen wir alle bekannten Turniere spielen, sowie alles in den MXGP und MX2 Ligen. Alternativ kann man eine eigene Saison zusammenstellen, in Einzelrennen antreten oder beim Zeitfahren um Plätze auf der Online-Bestenliste kämpfen, natürlich sind auch Online-Rennen mit von der Partie. Einen lokalen Splitscreen-Modus sucht man aber vergeblich. Soweit, so bekannt. Das Spiel ist im übrigen SEHR realistisch, man muss sich schon etwas länger mit der Steuerung auseinandersetzen bis man irgendetwas hinbekommt. Da hat es bei mir auch schon angefangen zu happern: Vor allem am Anfang bleibt der Spielspaß deutlich aus.

Werde zum neuen [Hier x-beliebigen Motocross Profi einsetzen]

Die Karriere ist das Hauptaugenmerk des Spiels, also quasi der „Storymodus“, aber er fesselt einfach nicht. Man arbeitet sich hoch vom Hobby-Semi-Profi bis hin zum Weltmeister für ein namenhaftes Team. Das einzig interessante was ich dem Karriere-Modus abgewinnen konnte waren die Tuning Optionen, die haben das ganze etwas aufgewertet. Alles in allem in Ordnung aber nichts atemberaubendes.

Die Technik

Der entscheidende Vorteil des Spiels ist neben der Lizenz die Technik. Dank der Unreal Engine kann das Spiel sich optisch wirklich sehen lassen. Der Ton ist eher nicht so realistisch, aber immerhin qualitativ wirklich gut. Die Physik-Engine ist realistisch as fuck, was vor allem das Lenken ohne Feingefühl nahezu unmöglich macht. Dank der verbesserten KI sind die Rennen nun um einiges angenehmer. Es geht zwar rau auf der Strecke zu, dennoch rast die KI nicht mehr kopflos auf euch zu wie in den Vorgängern. Das automatische Zurücksetzen sobald man die Strecke auch nur kurz verlässt sorgt hin und wieder für nervige Momente.

 

 

50%

Fazit

Alles in allem fand ich MXGP3 wirklich nicht gut. Aus technischer Sicht ist das Spiel solide, aus spielerischer, spaßiger Sicht kann ich dem Spiel nicht viel abgewinnen. Für Fans realistischer Rennspiele oder MotoX ist das Spiel was, ansonsten rate ich vom Kauf ab. Für einen Preis um 60 Euro ist das Spiel einfach nicht gut genug.

  • Gesamtwertung 50%

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