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Monopoly Cityville im Test

Nachdem wir für euch bereits einige Monopoly-Editionen genauer angeschaut haben, gibt es nun eine ganz besondere Edition aus dem Hause Hasbro. Die neueste Version bekommt den Untertitel CityVille und thematisiert das bekannte Zynga CityVille Internet-Spiel. Ob das auch am Brett Spaß macht oder ob ihr doch lieber am Bildschirm bleiben solltet, wird euch unser Test zum Spiel sagen können.

CityVille ist ein Browsergame aus dem Hause Zynga und bietet eine Echtzeit-Stadtsimulation. Spielbar ist in den sozialen Netzwerken von Facebook und Google+. CityVille ist mehr als erfolgreich und konnte mit über 50 Millionen Spieler im Jahre 2011 sogar FarmVille überholen. Hasbro und Zynga haben nun eine ganz besondere Partnerschaft gestartet und bringen Cityville auf´s Brett. Und was passt da besser als das bekannte Monopoly-Spielprinzip. Und auch hier geht es darum, eure Traumstadt aufzubauen. Wer am Ende vier Wolkenkratzer besitzt hat das Spiel gewonnen. Auch das berühmte Spielgeld ist dabei und wird zu Anfang des Spiels unter allen Mitspielern aufgeteilt. Nun geht es aber nicht mehr um Straßen oder Hotels sondern um Läden und Gebäude. Auf dem Spielbrett findet ihr eine Münz-Prägerei, eine Bäckerei oder auch eine Kaffeestube. Diese lassen sich alle noch weiter ausbauen.

Dafür gibt es drei Arten von Gebäude: Häuser, Geschäfte und Gemeinschaftsgebäude. Sie kosten alle gleich viel, bringen gleich viel Miete ein und können miteinander kombiniert werden. Außerdem gibt es noch die wichtigen Wolkenkratzer, sie sind allerdings viel teurer als die anderen Gebäude und können nur auf einem Turm von drei kleinen Gebäuden gesetzt werden. Aber am Ende braucht ihr ja bekanntlich vier davon um das Spiel zu gewinnen. Auch das Gefängnis, das Los und Frei Parken sind wieder mit von der Partie. Um aus dem Gefängnis zu kommen, müsst ihr 50 $ an die Bank zahlen. Doch bei einer Traumstadt gibt es nicht nur Einnahmen sondern auch jede Menge Ausgaben. Die spiegeln sich in Steuern, Strafen und Gebühren wieder.

Ihr könnt eure Grundstücke aber auch jederzeit an die Bank verkaufen um wieder flüssig zu werden. Ihr solltet aber dennoch genau darauf achten, was und wie viel ihr verkauft. In einem Zug dürft ihr nur zwei Grundstücke verkaufen. Seid ihr auf Los gelandet bekommt ihr von der Bank 200 $ Gehalt von der Bank. Neben den normalen Gebäudekarten gibt es bei Monopoly CityVille auch noch Überraschungskarten. Dort gibt es tolle Dekorationen für eure Gebäude und ihr beschenkt dabei auch noch deine Freunde. Dabei wird die oberste Karte vom Stapel gezogen und einem Mitspieler eurer Wahl weitergegeben. Danach zieht ihr dann noch eine Karte für euch selbst.  Es gibt insgesamt 28 Genehmigungskarten, 14 Überraschungskarten und 16 Besucherzentrumkarten.

Die Besucherzentrumkarten bieten verschiedenen Anweisungen. Das kann entweder eine Zahlung an die Bank oder etwas anderes sein. Wer schon früher immer gerne Monopoly gespielt hat, wird sich schnell im Spielprinzip zurechtfinden. Das Spielbrett hat allerdings ein paar tiefgreifende Veränderungen bekommen. So setzt ihre eure Gebäude nicht mehr direkt auf den Grundstücken sondern mitten ins Feld, wo die Stadt sozusagen simuliert wird. Eine coole Idee, die jeden Städtebau-Fan begeistern wird. Außerdem dürfen sich die PC-Spieler noch über einen Code für 85 City-Cash freuen, der dem Spiel beiliegt.

Fazit:

Monopoly CityVille ist eine ganz besondere Edition des bekannten Brettspiels. Wer das Spiel schon selber auf Facebook oder Google+ gespielt hat, wird sich über die Brettspiel-Variante absolut freuen und begeistert sein. Errichtet eine eigene Stadt nach euren Träumen und baut euch Häuser, eröffnet Geschäfte oder errichtet Gemeinschaftsgebäude. Habt ihr am Ende vier Wolkenkratzer gebaut, seid ihr der strahlende Sieger. Städtebau trifft Brettspiel – eine geniale Kombination.

Wertung:

Sehr gut

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
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