Monopoly Banking im Test

Was haben wir schon alles für Monopoly-Varianten getestet. Und es geht immer weiter. Diesmal haben wir Monopoly Banking unter die Lupe genommen und der hier gibt es Plastik statt Bargeld. Keine lustiges Spielegeld mehr? Und womit bezahlen wir jetzt unsere Bonbons an der Bude? Wir werden herausfinden, ob auch diese Variante für einen geselligen Spieleabend sorgt.

Was war das früher schön. Die ganze Familie hat sich um den Tisch versammelt und das Monopoly Spielbrett wurde aufgebaut. Und alle haben sich nur auf einen Moment gefreut. Die Geldausgabe der Spielgeldscheine. Endlich hatten wir das Gefühl, richtig viel Geld in der Hand zu haben und konnten uns kaufen was wir wollten. Natürlich nur virtuell, aber immerhin hatten wir ein schönes Gefühl. Mit Monopoly Banking ist dieses Gefühl aber nur noch ein Überbleibsel von Damals. Heute regieren Bankkarten.

Am Spielbrett wurde aber nix verändert und das altbekannte Design wartet auf die Spieler. Allerdings sind die Spielfiguren dem aktuellen Lifestyle angepasst, aber das war ja schon bei den letzten Versionen von Monopoly so. Außerdem spielt Monopoly Banking in der Hauptstadt Berlin und somit sind auch die originalen Straßennamen und andere bekannte Orte dabei.  Natürlich hat sich auch am Spielprinzip von Monopoly nichts geändert. Es bleibt alles beim Alten. Der Handel mit Straßen und Sehenswürdigkeiten bleibt das A und O.

 

Insgesamt können bis zu sechs Spieler an dem Spiel teilnehmen, deswegen gibt es auch sechs Bankkarten im Karton. Der Bankkartenleser fordert zwei AAA Batterien von euch, die aber leider nicht beigelegt sind. In irgendeiner Schublade werdet ihr aber bestimmt noch zwei Energietabletten finden. Der Bankkartenleser sieht aus wie ein simpler Taschenrechner, macht aber alles ziemlich einfacher und deutlich schneller als vorher. Einfach die Bankkarte durchziehen und das Geld wandert auf oder von eurem Konto.Früher gab es läppische 4000 DM wenn ihr über Los gegangen seit, heute gibt es 2 Millionen Monopoly-Dollar. So ändern sich die Zeiten. Die Bankkarten kommen in Hartplastik daher und fühlen sich fast wie echte Kreditkarten an. Das Gefühl von damals ist also immer noch vorhanden, es hat nur ein aktuelles Umstyling bekommen.

Das ganze Monopoly Spielprinzip brauchen wir euch nicht erklären, da es jeder eigentlich kennen sollte. Es gibt allerdings noch nette andere Varianten, die wir euch gerne näher vorstellen wollen. So gibt es die Schnellspiel-Regel, die das langgezogene Spiel ein wenig kürzer gestalten und somit für schnellere Runden sorgt. In dieser Variante müssen nur 3 Apartments gebaut werden, um ein Hotel errichten zu können. Außerdem gibt es noch eine Spielvariante auf Zeit, wobei derjenige gewonnen hat, der nach Ablauf der ausgemachten Zeit das meiste Vermögen besitzt. Es ist also auch möglich, das angestaubte Prinzip ein bisschen aufzulockern. Trotzdem bleibt Monopoly das Brettspiel schlechthin und kann auch nach mehreren Jahren immer noch überzeugen. Immer neue Editionen sorgen für neuen Spielspaß, der auch bei den heutigen Generationen ankommt.

Und schon bald steht der nächste Monopoly-Brettspiel Test ins Haus. Wir werden die Cityville Variante genauer unter die Lupe nehmen und sind gespannt was und bei dieser Edition erwarten wird. Aber bis dahin spielen wir noch weiter bargeldlos und freuen uns über Häuser, Straßen und eigene Sehenswürdigkeiten. Und wer wollte sich nicht schon immer mal König von Deutschland bzw. Berlin nennen? Monopoly Banking wird ab 8 Jahre empfohlen und ist ab sofort im Handel erhältlich.

Fazit:

Monopoly Banking bringt mit Berlin die Hauptstadt von Deutschland in den Mittelpunkt. Doch die größte Änderung gibt es beim Inhalt. Vorbei die Zeiten, als die Bank noch die Spielgeldscheine sortieren musste. Jetzt ist ein Bankkartenleser und eine Bankkarte der neue Star am Monopoly-Himmel. Schnelle Transaktionen sorgen für Spaß beim Häuser- und Straßenkauf. Die Generation von damals wird mit der Stirn runzeln und weiterhin die alte Version bevorzugen. Die jüngere Generation freut sich dagegen über eine neue Bezahl-Methode, die heutzutage schon fast zur Normalität geworden ist.

Wertung:

Sehr gut

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag

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