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Mobile Gaming: Spiele-Apps finden immer mehr Anwender

Das Mobile Gaming für Endgeräte wie Smartphones und Tablets wächst und gedeiht derzeit wie kein anderer Zweig der Spieleindustrie. Schon vor knapp drei Jahren, während des anhaltenden Smartphone-Booms, explodierten die Nutzerzahlen auf diesem Sektor förmlich. Da auch Smartphones heutzutage Mehrkernprozessoren und vergleichsweise große, hochauflösende Bildschirme aufweisen, müssen sich auch die dafür konzipierten Apps (zumindest teilweise) nicht mehr hinter den Pendants anderer Plattformen verstecken.

Einer der erfolgreichsten und prägnantesten Super-Bowl-Werbespots des Jahres 2015 machte Reklame für das Online-Strategiespiel Clash of Clans. Nicht nur die Kosten für diesen begehrtesten Sendeplatz aller Zeiten, sondern auch die Gage für Hollywood-Superstar Liam Neeson verdeutlicht, dass Online-Gaming schon lange keine Nischenbranche mehr ist. Selbst große Titel, die für Konsolen und/oder PC entwickelt wurden, finden mittlerweile Eingang in den Mobilbereich. Bemerkenswert ist dabei nicht die Tatsache, dass die Spielplattform portabel und handlich ist (immerhin vereinte der Game Boy als erste erfolgreiche Handheld-Konsole diese Eigenschaften bereits vor mehr als einem Vierteljahrhundert), sondern der Umstand, dass bei den Smartphones und Tablets ja eigentlich andere Funktionen im Vordergrund stehen.

Online-Gaming via Smartphone

Schon vor ein paar Jahren staunte der Verfasser dieser Zeilen nicht schlecht, als im Bus auf den Plätzen vor ihm ein paar Schulkinder einen grafisch aufwendigen Shooter mit ihren Smartphones im Team spielten. Möglich wird so etwas mittels einer leistungsstarken mobilen Internetverbindung, die man für überraschend wenig Geld zum Beispiel auf tarife.de findet.

Diese Begegnung verdeutlichte aber auch eine weitere Entwicklung, die sich auf das Alter der Spieler bezieht. Natürlich war auch der Altersdurchschnitt der Game-Boy-Generation recht niedrig, doch zum einen richteten sich die Handheld-Konsole und ihre Spielebibliothek damals noch ausschließlich an ein jüngeres Publikum und zu anderen sind internetfähige Smartphones und Tablets keine Geräte, die man in den Händen von Grundschulkindern vermuten würde. Der Deconstructing Mobile & Tablet Gaming Report 2014 von EEDAR belegt, dass sich nicht nur die Spieleranzahl drastisch erhöht, sondern auch das Durchschnitts- beziehungsweise Einstiegsalter verringert hat. Unglaublich ist die Geschwindigkeit, in der das vonstattenging: So sank das Durchschnittsalter innerhalb von nur einem Jahr von 34,7 auf 27,7 Jahre.

Bild: © istock.com/ Carpe89

Stefan

Stefan

Media Sales, Administration, zentraler Ansprechpartner und Mitbegründer von Games-Mag
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