Metal Gear Rising: Revengeance DLC´s VR Missions und Jetstream im Kurztest

Metal Gear Rising: Revengeance bekommt drei Monate nach Release zwei neue DLC´s spendiert, welche auf die Namen „VR Missions“ sowie „Jetstream“ hören. Letzterer ist dabei ein waschechter Story-Zusatzinhalt, der das Spielerlebnis mit einem neuen spielbaren Charakter und neuen Fähigkeiten bereichert. Wie sich beide Zusatzinhalte im Tests schlagen, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Der aus dem Hauptspiel bekannte Gegenspieler Samuel Rodrigues (oder auch liebevoll „Jetstream“ genannt) avanciert im rund 2 stündigen Story-DLC „Jetstream“ zum neuen, steuerbaren Hauptcharakter. Wir erleben die Geschehnisse folglich aus einem zweiten Blickwinkel. Der Antagonist Sam besitzt anstelle der flinken Ninja-Skills eines Raiden, die Fähigkeit Gegner zu verspotten, um sie so zu schwächen. Generell legt er eine härtere Gangart an den Tag, schlägt härter zu und versucht gegnerische Angriffe mit aller Kraft zu blocken anstatt wie Raiden geschwind auszuweichen. Schön: die Geschichte fügt sich qualitativ nahtlos in die des Hauptspiels ein, wozu in erster Linie die grandiosen Zwischensequenzen ihren Teil zu beitragen.

Neue Animationen und ein nochmals knackigerer Schwierigkeitsgrad sind ebenso lobenswert. Weniger schön: fast sämtliche Umgebungen wurden recycelt, was direkt zu Beginn negativ auffällt, als wir mit Sam eine der bereits bekannten Kanalisation betreten, die fast 1:1 aus dem Hauptspiel stammen. An der Grafik hat sich leider nichts getan, für heutige Verhältnisse bleibt sie immer noch ausgesprochen hässlich. Ist der DLC also empfehlenswert? Ja, für Fans der Serie, welche neue Episoden der Geschichte nicht verpassen wollen! Alle anderen sollten sich ein Kauf gründlich überlegen, da insbesondere das Leveldesign eher mau ausfällt. 10 Euro betragen die Kosten für das „Jetstream“-DLC.

In „VR-Missions“ stellen wir uns 30 neuen Trainingseinheiten (VR-Missionen). Wer von denen nicht genug bekommen kann beziehungsweise hat, ist mit dem DLC genau richtig beraten. Das Prinzip des Spielmodus kennen wir aus dem Hauptspiel, daran hat sich nicht viel verändert. Im Paket sind unterschiedliche Aufgaben nebst variierenden Bedingungen, die uns und den Fähigkeiten Raidens einiges abverlangen. Wir durchlaufen Parcoure, in denen es vor schwebenden Bomben nur so wimmelt, schalten Widersacher nur mit dem Ninjakill aus oder steuern einen Dwarf Gekko durch feindverseuchtes Gebiet. Ob einem das drei Euro wert sind, muss jeder selber entscheiden. Früher gab es sowas noch kostenlos.

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
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