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Lego Worlds bei uns im Test

Kein einfacher Minecraft-Klon

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Das Sandbox Game Lego Worlds von Warner hat nun auch seinen Weg auf Nintendos Switch gefunden. Grund genug für uns, uns das ganze nochmal etwas genauer anzusehen.

Technisch gut umgesetzt

Mit rund einem halben Jahr Verspätung erschien diesen September auch offiziell die Nintendo Switch-Version des Spiels. Da es sich hierbei um eine Portierung des Spiels handelt, wollen wir erst einmal auf die Qualität eben dieser eingehen:

Technisch kann man gegen die Switch-Portierung nichts einwenden. Diese Version muss sich weder hinter PS4 und Xbox One, noch PC verstecken. Grafisch kann man nicht meckern, sowohl gedockt am TV, als auch auf der Switch selbst macht das Spiel einen schönen Eindruck. Allerdings muss man mit der etwas schwächeren Rechenleistung schon etwas einbußen. Zwar läuft das Spiel Performance-technisch bis auf seltene Aussetzer wirklich solide, dafür kommt das Rendern nicht immer ganz hinterher. Manchmal ploppen „Pflanzen“ erst dann auf wenn man quasi schon rein beißen kann. Aber das liegt wohl eher an der technischen Limitierung der Switch. Auch inhaltlich erwartet euch exakt das gleiche wie auf XBO, PS4 und PC. Wobei, wer die Retail-Fassung kauft bekommt gleich einen Download-Code für zwei Zusatzinhalts-Pakete mit dazu. Wie dies bei den anderen Versionen aussieht kann ich nicht sagen.

Das eigentliche Spiel

Für alle die das Spiel (Wie auch immer das möglich ist) noch nicht kennen, denen wollen wir das generelle Spielprinzip einmal näherbringen. Zu Beginn sei gesagt, dass es zwar eine „Story“ gibt, diese allerdings eher sporadisch ist und es nur darum geht beim erkunden goldene Steine zu bekommen um dadurch den Rang „Meisterbauer“ zu erlangen. Bis auf die ersten drei Welten, also manchmal etwas kleineren, manchmal größeren Arealen, kann man die Karte weitestgehend frei erkunden. Fairerweise muss man sagen, dass diese Steine einen gut bei Stange halten und zu Erkundungstouren einladen, eine großartige Geschichte solltet ihr aber nicht erwarten.

Aber für mich ist der Sandbox-Modus das wahre Herzstück des Spiels. In diesem habt ihr von Anfang an die Möglichkeit ALLE Objekte und Mechanismen zu nutzen die euch das Spiel zu bieten hat. Aber wir empfehlen euch wirklich dringend zuvor die drei ersten Welten zu spielen, denn diese sind eine Art Tutorial.

Nur ein weiterer Minecraft-Klon?

Definitiv: Nein! Jedes Sandbox-Game welches in den letzten Jahren erscheint wird mit Minecraft verglichen, manche zu Recht und andere eben nicht. Lego Worlds ist eine dieser Ausnahmen. Obwohl das Spielprinzip von erkunden und erschaffen prinzipiell gleich ist, kann man doch nicht sagen es seien gleiche Spiele. Erstens hat Lego Worlds nicht nur Blöcke und zweitens bietet Lego Worlds so unglaublich mehr Möglichkeiten im Vergleich zu Vanilla Minecraft. Viele Möglichkeiten habt ihr auch beim Online Casino no deposit. Würde ich sagen es ist ein guter Ersatz? Nein, denn es ist etwas anderes, aber definitiv auch gut.

Natürlich verfügt auch Lego Worlds über einen Multiplayer. Online geht eigentlich auch solange ihr mit den Mitspielern befreundet seid.. außer in der Nintendo Switch Fassung. Aber keine Sorge, dafür kann die Switch euch einen lokalen Koop bieten.

91%
Alles in allem eine wirklich gute Portierung.

Fazit

Lego Worlds ist nicht wie viele Seiten es betiteln ein Minecraft im Lego-Gewand, sondern etwas selbstständiges. Wer auf eine Story setzt der wird hier definitiv nicht glücklich. Wenn ihr allerdings auf den Lego-Look steht und gerne Welten erkundet ist das genau das richtige für euch. Für kreative Köpfe ist das Spiel auch ideal, da man in kaum einem Spiel so detailliert und effizient gestalten kann.

  • Grafik 85%
  • Gameplay 87%
  • Umfang 100%
  • Atmosphäre 90%