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Lego City Undercover bei uns im Test

Vor rund vier Jahren erschien mit Lego City Undercover eins der besten Lego-Spiele aller Zeiten. Leider war das Spiel bis vor Kurzem ausschließlich für die WiiU verfügbar und blieb so allen anderen Zockern vorenthalten. Bis jetzt! Denn nun gibt es das wunderbare Open-World-Spiel mit Lego-Charme endlich auch für die PS4, die Xbox One und den PC. So bekommt jeder, der das Spiel bislang noch nicht zocken konnte, doch noch die Chance sich in offene Welt zu stürzen. In unserem Kurztest haben wir uns angeschaut, wie gut man den Titel für die anderen Konsolen angepasst hat und welche neuen Features es gibt. Viel Spaß beim Lesen!

Bevor uns jedoch einfach nur den neuen Features und der generellen Umsetzung von Lego City Undercover widmen, möchte ich noch einmal für alle das Spiel grob zusammenfassen, damit jeder weiß, um was es hier überhaupt geht. Also: In Lego City Undercover schlüpfen wir in die Rolle des Polizisten Chase McCain, der den frisch entbüchsten Gangsterboss Rex Fury schnappen muss. Als Chase erkunden wir ganz im Stil von GTA entweder zu Fuß oder in einem von über 100(!) verschiedenen Vehikeln die Stadt, erledigen Story-Missionen, sammeln überall in der Welt die typischen Legosteinchen oder erledigen diverse Nebenmissionen. Damit das Ganze nicht so eintönig wird, gibt es verschiedene Kostüme, die wir freischalten müssen, mit denen unser Lego-Cop diverse spezielle Aktionen ausführen kann.

So kann er sich in seiner Polizistenuniform in feinster Batman-Manier per Enterhaken an Vorsprüngen hochziehen, als Verbrecher Türen aufbrechen oder als Minenarbeiter Felsen wegsprengen. Wer klassische Lego-Spiele wie die Star Wars-Saga, Indiana Jones oder Harry Potter kennt, der weiß, dass wir jene Fähigkeiten in den Leveln miteinander kombinieren müssen, um unser Ziel zu erreichen. Der restliche Spielablauf ähnelt tatsächlich sehr dem eines GTA, also werde ich hier nicht mehr allzu viele Worte drüber verlieren. Gleiches gilt für die Story des Titels, die ich niemandem kaputt machen will.

Endlich auch mit klassischer Koop-Action

Prinzipiell muss man sagen, dass die Xbox One- und die PS4-Version fast komplett inhaltsgleich mit der originalen WiiU-Edition sind. Eine große, wenn nicht sogar die größte, Neuerung bei den neuen Versionen ist der Koop-Modus. Hier hat man sich, glücklicherweise, an den alten Spielen oder auch Lego Dimensions orientiert. Bedeutet: Per Knopfdruck kann jederzeit ein zweiter Spieler per Splitscreen ins Spiel einsteigen. So macht das Erkunden der offenen Welt und das Lösen verschiedenster Aufgaben nochmal viel mehr Spaß. Das Koop-Erlebnis ist jedoch nur für Couch-Koop-Fans eine Bereicherung, da man komplett auf eine Online-Variante verzichtet hat.

Da das Original auf der WiiU erschienen ist, waren viele Funktionen im Spiel auf das Gamepad der WiiU ausgelegt. Eine Hürde die die Entwickler also überwinden mussten war die, alles wieder auf „normale“ Controller umzulegen. Und auch hier muss man sagen, dass man es klasse gelöst hat. So hat man die Karte jetzt klassich in die linke untere Ecke eures Fernsehers gepackt. Und den häufig genutzten Scanner auf einen Button aktiviert ihr mit einem Knopfdruck. Man könnte fast meinen, es hätte nie eine andere Steuerung gegeben. Den zweiten Bildschirm vermisst man zu keiner Sekunde.

Bleiben wir doch bei der Technik: Hier hat sich TT Games auch unfassbar viel Mühe gegeben. Das Spiel läuft auf der Xbox und der Playstation mit satten 1080p und sieht wirklich super aus. Ein kleiner Minuspunkt beim Original war damals die instabile Framerate, doch auch davon ist hier nichts mehr zu erkennen. Lego City Undercover läuft super flüssig und sieht dabei auch einigermaßen zeitgemäß aus. Auch die Ladezeiten wurden im Vergleich zu WiiU-Fassung optimiert, jedoch sind jene immer noch recht lang.

 

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85%

Fazit

Lego City Undercover war bereits auf der WiiU ein tolles Spiel, das damals jedoch kleine Probleme auf der Technik-Seite hatte und natürlich darunter litt, dass es nur für die WiiU erschien. Mit der Neuauflage für die PS4, die Xbox One und den PC hat man so gut wie alles richtig gemacht. Man hat sich den kleinen Krankheiten des Originals angenommen und sie fast komplett aus der Welt geschaffen. Zusätzlich hat man noch den heiß ersehnten Koop-Modus eingebaut, der aber eigentlich zum Standard-Inhalt der Lego-Spiele dazugehört. Abschließend lässt sich sagen, dass Lego City Undercover immer noch ein tolles Spiel ist, das auf den aktuellen Konsolen besser aufgehoben ist als auf der WiiU. Dass es wenig Gründe dafür gibt, erneut nach Lego City zurückzukehren, wenn man das Spiel bereits auf Nintendos Konsole gezockt hat, muss man jedoch auch eingestehen. Wer das Spiel aber noch nie gespielt hat, auf den Lego-Charme steht und auch etwas mit offenen Welten anfangen kann, der kriegt hier die beste Version von einem der besten Lego-Spiele aller Zeiten.

  • Gesamtwertung

Games, Serien & Essen

1 Kommentar
  1. Anonymous sagt

    Schwachsinns-Test!

    So ein Käse. Sorry, aber die WiiU-Fassung ist in JEDER HINSICHT besser.

    Sowohl grafisch besser (mehr Reflektionen, bei PS4/Xbox One fehlt eine MENGE), als auch besseres Gameplay, weil eben abwechslungsreicher, dadurch dass man auch mal was mit dem Gamepad machen muss (nicht nur simple Knopfdruck-Spielchen für 3-Jährige wie bei PS4/Xbox One/PC).

    Ist genau wie mit wie Zombi damals auch. Die Gedowngradete Fassung gabs auf PS4/Xbox One und PC.

    Die richtige Fasssung hatte nur die WiiU.

    Und was bringt eine Mini-Map? Die ist genauso SCHEIßE wie im aktuellen Zelda- Breath of the Boringness auch. Da kann man schlichtweg nicht genug drauf erkennen, damit sie nützlich wäre.

    Und wenn jenes Spiel damals von den Testern auch nur knapp 80% erreicht hat (wegen denselben Gründen übrigens, die da wären „schlechte Steuerung, repetitives Gameplay, lange Ladezeiten, wenig Missionen und fehlende Openworld-MUSIK-Untermalung!), kann es jetzt unmöglich bei dem dicken Downgrade 85% erreichen.

    Ergo ist dieser Test für die Tonne. Für die Mülltonne 😀

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