Just Cause 3 The Wingsuit Experience im Selbstversuch

Da fährt man übers Wochenende im Urlaub und bekommt bei der Rückreise eine kleine Überraschung von Square Enix in den Briefkasten. Da haben die Jungs und Mädels uns doch tatsächlich eine VR-Brille zum Selberbauen geschickt um The Wingsuit Experience von Just Cause 3 auszuprobieren. Da haben wir uns doch gleich ans Zusammenbauen gemacht.

Doch worum geht es eigentlich in The Wingsuit Experience? Wir klären euch mal auf. Bei dieser, wir nennen es mal schlicht und einfach Tech Demo, könnt ihr in die kommenden Welten von Just Cause 3 abtauchen und das Ganze aus einer noch nie zuvor gesehenen Aussicht genießen. Den Zugang dazu bekommt ihr über eine kostenlose 360° VR-App, die ihr im Apple Store und im Google Play Store findet. Die App berechnet weltweit einmalig eine in Echtzeit berechnete Spielwelt auf dem Smartphone als Wingsuit-Flug.

wingsuit

Die Gyroskop-Funktion sorgt dafür, dass ihr euch frei bewegen könnt und somit jeden Winkel der Welt begutachten könnt. Hört sich schon fast nach Oculus Rift oder Playstation VR an. Nicht ganz, aber es kommt schon nah dran. Und das die Macher von The Wingsuit Experience stolz auf ihre App sind ist klar. Ron Bakker, Gründer von Entwickler Mindlight:

“Um die echte Spielwelt von Just Cause 3 in vollen 360 Grad zu zeigen, haben wir über 10 Terabyte In-Game-Videomaterial in hoher Auflösung aufgezeichnet. Die beeindruckende App bietet so einen bisher nie da gewesenen Einblick in das am 1. Dezember für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinende Open-World-Actionspektakel.“

Der Zusammenbau der Cardboard Brille ist ganz simpel und in zwei Minuten erledigt. Die feste Pappe sorgt für einen guten Halt an den eingestanzten Markierungen. Square Enix hat uns netterweise aber auch noch eine bebilderte Anleitung beigelegt, damit wir nicht fragend sterben wenn doch was unklar ist. Nun noch schnell in den Google Play Store (bei uns mit dem Samsung S4) und die 601 MB große App herunterladen. Wir empfehlen euch da selbstverständlich einen WLAN Zugang, da sonst euer Datenvolumen drunter leidet.

Nachdem wir alles installiert haben war die Spannung in der Redaktion groß. Dieses Pappding soll uns nun überzeugen und in andere Welten „schweben“ lassen? Nun gut. Das Smartphone wird behutsam in die Kiste hineingelegt und ist auch sicher verstaut. Nun kann es losgehen. Ein Druck auf die VR-Taste in der rechten untere Seite und der Countdown beginnt. 10 Sekunden lang habt ihr Zeit euer Smartphone so zu platzieren, dass es genau mittig zwischen den beiden Linsen liegt.

Gleich beim ersten Versuch hat es geklappt und wir befinden uns direkt auf einem Flugzeug – stehend natürlich. Ist ja hier kein Schmusefilm, sondern beinharte Action. Wir drehen unseren Kopf und können alles begutachten. Die stimmige Musik sorgt dafür das ihr euch echt wie in einem kleinen Action-Film vorkommt. Nach wenigen Sekunden schnappt ihr euch euren Wingsuit und fliegt los. Auch dabei schaut ihr nach links, rechts, oben oder unten und schaut auf die riesigen Welten von Just Cause 3.

Lange dauern die einzelnen Clips jetzt nicht, aber es ist durchaus eine spannende Geschichte. In unserem Selbstversuch haben wir auch mal schnell die Kontrolle verloren und sieht vor dem Tisch gelaufen oder uns ist leicht schwindelig geworden. Aber es ist verdammt cool. Und es gibt nicht nur einen Clip sondern gleich mehrere die auf der gesamten Just Cause 3 Map verteilt sind. Bis zum Release am 01. Dezember soll es immer weitere Schauplätze geben und ihr könnt so schon mal die gesamten Umgebungen kennenlernen. Aktuell könnt ihr euch in fünf Schauplätzen die Umgebungen anschauen und so die Welten ein wenig kennen lernen.

Bis zum 04. Oktober verlost Square Enix die Cardboard Brillen und Mini-Ricos auf ihrer Facebook Seite.  Wir drücken euch die Daumen. Gerne hätten wir euch auch ein Video dazu präsentiert, aber der Effekt wäre dabei nicht wirklich rüber gekommen. Man muss es einfach selbst gesehen haben ;).

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
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