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Jährlich erscheinende Fortsetzungen? Nein danke.

Wir alle kennen die jährlich erscheinenden Fortsetzungen von Fifa, Call of Duty und Co. Ich möchte euch aus meiner Sicht erklären, warum ich diese jährlichen Releases für negativ halte.

Und jährlich grüßt der Publisher. Mittlerweile ist es für uns ganz normal geworden, dass wir jedes Jahr ein neues Call of Duty oder ein neues Fifa vorgesetzt bekommen. Entwickler wie 2K-Games, Activision und EA lassen sich auch nicht lumpen noch das letzte aus ihren Franchises zu melken.

Beispiel: Sportspiele

Bei Sportspielen sind jährlich erscheinende Fortsetzungen an der Tagesordnung. Spitzenkandidaten sind dabei die Publisher 2K Games und EA Sports. Ich kann ja ein Stück weit nachvollziehen, dass man jährlich ein neues Fifa rausbringt, da es jedes Jahr neue Spieler und Mannschaften in den im Spiel vorhandenen Ligen gibt. Allerdings finde ich es höchst fragwürdig ob das Spiel wirklich jedes Jahr erneut 60-70 Euro wert ist. Neue Spieler, selten neue Spielmodi, verbesserte Physik-Engine, etwas aufpolierte Grafik und Frauenmannschaften werden gerne als Argumente gegeben, hören sich aber für mich nach mehr an als es schlussendlich ist. Aber man kann ja gegen Fifa sagen was man will, das Spiel ist Jahr für Jahr eins der erfolgreichsten Spiele. Mein persönlicher Tiefstpunkt dieser ganzen Sportspiele stellt ganz klar die WWE2K-Reihe dar. Ich mochte die, ja auch jährlich erscheinende, Smackdown vs. Raw-Reihe. Mit der 2K-Reihe dagegen konnte ich mich nie anfreunden. Schlechte Steuerung und immer die gleichen Modi, manchmal sogar weniger als beim Vorgänger.

Da man sich das Phänomen bei Sportspielen ja noch halbwegs erklären kann bin ich hier auch schon durch, ich wollte es nur erwähnt haben.

Beispiel: Call of Duty

Das Parade-Beispiel für jährlich erscheinende Fortsetzungen bietet Activisions Call of Duty. Jedes Jahr ein neues Game, hauptsache irgendwas auf den Markt werfen um die Fans bei Stange zu halten. Dass das nicht mehr funktioniert zeigte uns der Erfolg von Infinte Warfare. Irgendwann ist die Luft einfach raus und die Fans haben keine Lust mehr immer und immer wieder das gleiche aufgetischt zu bekommen. Immerhin lenkt Activision dieses Jahr ein und will mit ihrem diesjährigen Ableger zurück zu den Wurzeln. Aber warum müssen Franchises so ausgeschlachtet werden? Konkurrent EA zeigt mit Battlefield doch, dass es viel mehr auf Qualität statt auf Quantität ankommt. Activision hat es bei anderen Marken doch auch begriffen, beispielsweise macht die Skylanders-Reihe erst mal mindestens ein Jahr Pause. Für mich ist CoD DAS Beispiel, dass jährliche Releases einfach nicht mehr zeitgemäß sind.

Ubisoft geht den richtigen Weg

Auch der Publisher Ubisoft hat eine wahre Gelddruck-Maschine und zwar „Assassins Creed“. Assassins Creed gehörte mitunter zu den Spielen die jedes Jahr einen neuen Ableger bekommen haben, doch damit ist jetzt Schluss. Ubisoft hat dem Franchise eine Pause gegönnt um neue Ideen zu sammeln und ich persönlich halte das für eine sehr gute Idee. Seien wir mal ehrlich, nach Black Flag war bei mir die Luft raus. Die Schauplätze waren zwar anders, aber das Gameplay immer gleich und auch die Geschichte rund um den Animus wurde immer unrelevanter, ich hoffe die Thematik wird nochmal etwas genauer behandelt. Ich freue mich nun endlich wieder auf das neue Assassins Creed – und das ohne viel zu wissen.

FAZIT

Die Sache mit den Sportspiele ala Fifa wird sich wahrscheinlich nie ändern, aber damit kann ich noch gut leben, beziehungsweise ich ignoriere diese Spiele einfach. Allerdings sollte jetzt klar geworden sein wie ich zu jährlichen Fortsetzungen von anderen Spielereihen stehe – nicht allzu positiv. Für mich ist Assassins Creed ein Beispiel, dem auch andere Entwickler und Publisher folgen sollten. Ich will keine alten Spiele im neuen Gewand, ich will innovatives Gameplay.

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