Immortal Planet bei uns im Test

Immortal Planet von teedoubleuGAMES wird euch die Tränen in die Augen treiben. Im Test eskalierten wir unentwegt und erlebten ein stetiges auf und ab unserer Gefühle. Fliegende Controller, Schimpftiraden auf uns selbst und abschließend Tränen der Freude, wenn es geschafft ist. Los geht’s, schnallt euch an wir starten in den Dungeon.

Och wie putzig

kann doch nicht so schwer sein. Das ist definitiv der erste Gedanke der uns beim Starten des Titels ins Gehirn schwappt. Die ersten Spielminuten stimmt das noch. Spätestens beim ersten Bossgegner ändert sich die Sachlage aber gewaltig. Fehlversuch auf Fehlversuch reiht sich in die Reihe. Freunde verlassen den TS-Kanal aufgrund verbaler, nicht jugendfreier, Ausdrücke.

Mit ein paar Kniffen lässt es sich dann aber doch ganz gut überleben, zumindest teilweise. Durch jeden erlegten Gegner erhalten wir Erfahrungspunkte. Diese werden aber nicht automatisch gesichert. Werden wir während unserer Erkundungstouren getötet sind die erspielten EP weg. Um die Stufe des Charakters zu steigern und somit die EP zu sichern müssen wir uns immer zu bestimmten Punkten begeben – diese befinden sich meist am Beginn eines Level.

Nun können wir unsere fünf Attribute (Strength, Agility, Endurance, Willpower und Intelligence) steigern. Je nachdem was wir steigern erhöhen wir somit unseren Lebensbalken, teilen mehr Schaden mit den Standardangriffen aus oder erhöhen unser Zauberlevel.

Habt ihr diesen Vorgang vollendet startet das Level quasi neu. Alle Gegner leben wieder und ihr dürft euch nochmals durchkämpfen aber mit verbesserten Werten. Ihr müsst also ständig abwägen ob ihr absichert oder lieber riskieren möchtet. Hier schlummert absolutes Aggressionspotenzial.

In solchen Gesprächen wird die Rahmenhandlung erzählt.

Action-RPG?

Immortal Planet spielt sich nicht wie die typischen actionorientieren RPGs wie beispielsweise Diablo 3, es spielt sich wie ein Dark Souls aus der Isoperspektive. Es gilt gut auf seine Ausdauerleiste zu achten. Angreifen, mit einer Hechtrolle aus der Gefahrenzone springen und das Blocken selbst sind der Schlüssel zum Sieg und natürlich sterben und das immer wieder.

Gesteuert wird das Spiel entweder mit Maus und Tastatur oder einem Controller. Komischerweise fühlt sich die Controllersteuerung besser und genauer an als sein Pendant, also empfehlen wir diese.

Dieser etwas größere Zwischengegner versprüht unter anderem Säure.

Unterschiedliche Möglichkeiten

In Immortal Planet wird aber nicht nur gekämpft, auch kleinere Schalterrätsel warten auf euch. Zudem verfügt jeder Gegner über eigene Angriffsmuster und sogar eigene Angriffe. Wir treffen auf Gegner mit Schwertern, Schrottflinten oder diversen Zaubern wie Gift oder Feuer.

Insgesamt bietet euch das Action-RPG drei unterschiedliche Helden die ihr zum Start wählen könnt. Geskillt wird nach Lust und Laune, euch stehen also alle Möglichkeiten offen. In unserem Falle werden auf den Schultertasten die Spezialfähigkeiten ausgelöst, heißt vier Fähigkeiten können wir aktiv schalten. Diese können wir nach unserem Gutdünken austauschen, auf jeden Fall solltet ihr die Heilung immer mit dabeihaben. Wir hatten noch einen Blitzzauber, die Schrottflinte und einen Laserzauber ausgerüstet – zumindest zu Beginn.

Weiters könnt ihr eure Waffe aktivieren, dadurch werden die Standardangriffe wesentlich stärker. Auch hier werdet ihr im Laufe eures Abenteuers neue und bessere finden. All das wird ebenfalls an den Startpunkten angepasst und wieder aufgefüllt.


Immortal Planet findet ihr für 14,99€ bei Steam

76%

Immortal Planet ist für mich persönlich ein Hass/Liebe-Spiel. Manchmal läuft es wunderbar, dann möchte man den Bildschirm küssen. Zwei Sekunden später ist man gestorben, dann möchte man den Bildschirm aus dem Fenster werfen und sobald er gelandet ist, direkt in Flammen aufgehen lassen. Wer Spaß an schweren Spielen hat sollte zugreifen, alle anderen lassen lieber die Finger davon.

  • Gesamtwertung 76%
mEssE
Rock You

mEssE

Mitglied der Chefredaktion, Ansprechpartner Leseranfragen
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