Hellmut: The Badass from Hell bei uns im Test

Ein klassischer Roguelike-Titel

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Volcanicc und Grindstone schicken uns mit Hellmut: The Badass from Hell in einen pixeligen Dungeon Crawler. Um das Spiel noch schwerer zu machen wird Roguelike als Spielelement verwendet. In unserem Test klären wir den Spaßfaktor und ob sich ein Kauf für Genre-Fans lohnt.

Eine Runde Old-School-Feeling

Im Intro von Hellmut: The Badass from Hell sehen wir einen verrückten Wissenschaftler der ewig leben möchte. Um das bewerkstelligen zu können öffnet er die Pforte zur Hölle. Das mit einem Dämon kein guter Handel machbar ist merken wir sofort. Dieser köpft unseren Protagonisten, einzig ein bisschen von der Wirbelsäule hängt nun noch am körperlosen Schädel. Das muss reichen, dadurch wird ein wichtiges Spielelement erschaffen. Unser Held kann sich nämlich in unterschiedliche Figuren wie beispielsweise einen Rattenkönig oder in ein ekeliges Stichmonster verwandeln.

Unterschiedliche Startbedingungen

Zu Beginn von Hellmut: The Badass from Hell stehen uns zwei Transformationen zur Verfügung, im Laufe der Zeit kommen dann weitere hinzu. Dazu müssen wir unterschiedliche Prüfungen beim „Auge des Ka-Ra“ absolvieren. Dieses erscheint irgendwo im Level, um es zu rufen benötigen wir zwanzig Diamanten. Die Diamanten bekommen wir von erledigten Gegnern. Haben wir das Auge herbeigerufen startet die Prüfung. In einer bestimmten Zeit müssen wir eine festgelegte Anzahl an Monstern erlegen, schaffen wir das, bekommen wir als Belohnung eine neue Transformation.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten könnt ihr euch in folgendem Video ansehen:

Je nachdem welche Transformation wir wählen stehen uns unterschiedliche Meinungsverstärker sowie eine andere Menge an Leben zur Verfügung. Haben wir Glück, erbeuten wir neue Schießprügel in den diversen Kisten die überall in der Spielwelt herumstehen.

Eine Runde Shoppen

Der Schwierigkeitsgrad von Hellmut: The Badass from Hell ist recht hoch angesetzt, zudem werden die einzelnen Level nach dem Zufallsprinzip zusammengesetzt. Dies heißt wir können keine Passagen auswendig lernen, sondern müssen immer flink und fit in den Fingern sein. Wie gut das jeder Dungeon einen Shop bietet. Dort können wir stärkere Waffen, Munition sowie Heilung und Rüstung kaufen. Bezahlt wird mit den gefundenen Goldmünzen beziehungsweise mit den Diamanten. Beide Ressourcen sind äußerst knapp, jeder gekaufte Artikel will wohl überlegt sein:


Hellmut: The Badass from Hell findet ihr via Steam und gog.com für den PC

73%

Hellmut: The Badass from Hell macht durchaus Spaß, ihr solltet allerdings eine Gewisse Frustresistenz mitbringen. Auf der anderen Seite sind Fans des Genres dieses auch gewöhnt. Alles in allem kann man sich den shooterlastigen Dungeon Crawler durchaus gönnen. Im zweiten Quartal 2018 dann auch auf XBox One, PS4 und Nintendo Switch.

  • Grafik 75%
  • Sound 76%
  • Story/Atmosphäre 71%
  • Steuerung 73%
  • Umfang 70%