Wavemaster Moody BT 2.1 Soundsystem bei uns im Test

Wavemaster möchte mit dem Moody BT nicht nur das Gaming-Zimmer beschallen, sondern auch den Einzug ins Wohnzimmer erlangen. Wir haben das 2.1 Soundsystem mit Bluetooth-Streaming genauer angeschaut und zeigen Euch, ob wir was auf die Ohren bekommen haben.
Das Wavemaster Moody BT ist ein kompaktes 2.1. Soundsystem bestehend aus zwei Satelliten-Boxen, einem Subwoofer mit Bassreflex Technologie und dem Streamport, einer kabelgebundenen Fernbedienung zur Lautstärkeregulierung. Der Streamport ist aber weniger eine Fernbedienung im klassischen Sinne, sondern mehr eine kleine Station, an der eine weitere Quelle und ein Kopfhörer angeschlossen werden kann. Weiterhin wird am Streamport die Bluetooth-Wiedergabe aktiviert.

Nach dem Auspacken

Verarbeitung
Die beiden kleinen Boxen und der Subwoofer sind dezent in schwarz gehalten und passen somit in jede Einrichtung. Das die Satelliten nur aus Kunststoff gefertigt sind, dürfte niemanden in dieser Preiskategorie überraschen. Sie machen jedoch einen stabilen und keineswegs billigen Eindruck. Für einen festen Stand befinden sich zwei kleine Plastikfüßchen mit Gumminoppen an der Unterseite. Wer möchte, kann die kleinen Boxen auch mittels Halterung an der Wand anbringen. Der Subwoofer besteht aus Echtholz und ist mit gerade mal vier Kilo ein echtes Leichtgewicht. Mit seiner kompakten Größe von 24,5 x 24,8 x 27,5 cm passt er perfekt unter den Gamerschreibtsch oder neben das TV-Rack ohne viel Platz zu verschwenden. Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für die beiden Boxen, den Streamport und eine Audioquelle. Bass und Höhen werden ebenfalls über zwei Drehregler an der Rückseite des Subwoofers eingestellt.

Die beiden Satelliten Boxen

Aufbau und Anschlüsse

Der Aufbau des Wavemaster Moody ist kinderleicht und beansprucht knapp fünf Minuten Arbeit. Die beiden Boxen und der Streamport werden per Kabel an den Subwoofer angeschlossen. Positiv ist uns hier die Länge der Anschlusskabel der beiden Satelliten aufgefallen. Somit gibt es keine Probleme, wenn der Subwoofer etwas weiter entfernt aufgestellt werden soll. Lediglich für den Streamport hätten wir uns eine kabellose Variante gewünscht. Das Kabel ist relativ dick und starr, was auf dem Schreibtisch oder der TV-Kommode zuweilen ein wenig stört.

Der Subwoofer im Detail

Der Anschluss einer Quelle an den Subwoofer erfolgt über AUX. Leider ist keine optische Anschlussmöglichkeit vorhanden. Dies verringert somit die Reihe der möglichen Kandidaten, denn viele neue Geräte verfügen nur noch über HDMI- oder optische Anschlüsse. Wer zum Beispiel seine PS4 direkt an den Moody anschliessen möchte, braucht noch einen Audio-Konverter, da die PS4 nur über einen optischen Audioausgang verfügt und der Moody nur Cinch versteht.
Wireless Streaming

Eine blaue Leuchte am Streamport zeigt die BT-Verbindung an

Eine weitere Möglichkeit den Wavemaster Moody BT anzusprechen ist via Bluetooth Streaming. Hier fungiert der Streamport als Vermittler zwischen Soundsystem und der Audioquelle.

Das Moody BT empfängt hochwertige Audiosignale mittels A2DP Standard und ist zu allen Geräten ab Bluetooth-Version 2.1 kompatibel. So heißt es jedenfalls in der Theorie. In der Praxis sieht dies leider ein wenig anders aus. Die Kopplung mit einem iPhone 5s funktionierte ohne Probleme. Der Test mit einer PS4 dagegen klappte nicht. Das Moody BT wird zwar von der PS4 gefunden, die Kopplung aber schlug mit der Meldung, dass kein unterstütztes Profil gefunden wurde, fehl.
Soundcheck
Für unseren ersten Soundcheck haben wir  Metallicas Hit Nothing else Matters von einem iPhone via Bluetooth auf den Wavemaster Moody geschickt. Und wir müssen zugeben, dass wir ein wenig überrascht waren. Das kleine System liefert einen satten, basslastigen Sound. Wir hatten erwartet, dass uns der Bass quasi um die Ohren dröhnt und der Subwoofer nur so wummert, doch das Moody punktet mit einem kräftigen und ausgewogenen Sound.
Auch bei einer kurzen Runde Battlefield 4 auf dem PC konnte der Moody auf ganzer Linie überzeugen. Der Bass fügt sich homogen in das Klangbild ein und donnert ordentlich. Die Mitte klingt voluminös und gut ausbalanciert. Lediglich die Höhen wirken ein wenig platt. Die Ausgangsleistung von 65 Watt (15 Watt je Satellit und 35 Watt Subwoofer) sorgt für eine ordentliche Lautstärke bei einem Filmabend oder beim Zocken.
Technische Daten
– Lautsprecher: Subwoofer 16,5 cm Langhub-Tieftöner, Satelliten 7 cm Breitbandlautsprecher mit Phase-Plug
– Ausgangsleistung: Subwoofer 35 Watt, Satelliten 2x 15 Watt
– Frequenzbereich: Subwoofer 30 – 150 Hz, Satelliten 150 – 20.000 Hz
– Eingangsempfindlichkeit: Line-1 (Subwoofer) 500 mV, Line-2 (Bedieneinheit) 250 mV
– Bluetooth: A2DP Standard für kabellose, digitale Signalübertragung (ab BT 2.1)
– Standby Power <0.5 W
– Anschluss: 2 x 3,5 mm Klinkenstecker, Cinch, Bluetooth
Fazit:
Für eine unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers in Höhe von 119,95 Euro erhält man ein kompaktes 2.1 Lautsprechersystem mit einem recht ausgewogenem Klangerlebnis.
Wertung: 81 Prozent
Marc

Marc

Mitglied der Chefredaktion, Ansprechpartner Publisher
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