Sandberg Commander Gaming Chair bei uns im Test

Unser dänischer Partner Sandberg hat uns diesmal mit einem ganz besonderen Muster ausgestattet. Zum ersten Mal testen wir für euch einen Gaming-Stuhl. Dieser hört auf den Namen Commander Gaming Chair und ist besonders für die eSport Spieler geeignet. Allerdings müsst ihr dafür auch ein weniger tiefer in die Tasche greifen. Satte 257,99 € kostet der Stuhl. Wir finden heraus ob sich die Anschaffung lohnt und testen den Commander Gaming Chair auf Herz und Schrauben.

stuhl1Eigentlich mag uns unser Paketbote und er hat auch immer ein strahlendes Gesicht wenn er uns mal wieder was vorbei bringt. Doch diesmal war er nicht so wirklich begeistert. Ein richtig schweres Paket musste er nach uns hochwuchten und der Schweiss stand ihm auf der Stirn geschrieben. Sichtlich erschöpft brachte er uns das gute Stück und wir konnten direkt mit dem Aufbau loslegen. Insgesamt wiegt der Karton satte 21 KG und ihr könnt euch ja dann vorstellen wie sich der Paketbote gefühlt hat.

Nach dem Öffnen des Kartons erwartet uns eine schön eingepacktes Sortiment. Und so viel ist das gar nicht. Als erstes befreien wir alles von den Plastikfolien und verteilen die Sachen sorgfältig auf dem Boden. Und keine Sorge: Selbst jemand mit zwei linke Hände wird den Commander Gaming Chair ohne Probleme zusammen bauen können. Ihr braucht auch kein Werkzeug aus dem Keller holen, da die passenden beiden Imbus-Schlüssel direkt bei den Schrauben dabeil liegen. Zunächst fangen wir an mit den Rollen, die sich ganz locker in die passenden Öffnungen drücken lassen. Somit ist das erste Stück schon nach wenigen Sekunden erledigt.

stuhl2Danach folgt die Befestigung des Sitzes. Aber auch hier ist es kein Hexenwerk. Fixiert einfach das mitgelieferte Front-Teil mit den vier Schrauben und schon kommt der nächste Schritt. Dabei kümmern wir uns um die Rückenfläche. Diese wird ebenfalls ganz schnell mit den Schrauben an der Seite befestigt. Zunächst dachten wir auch das wir doch vielleicht was an der Feder einstellen müssen, aber das ist bereits alles vorinstalliert. Zwar hätte man die Löcher für die Schrauben ein wenig größer machen können, aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein.

Nachdem wir den Stuhl in knappen 15 Minuten zusammengesetzt haben, kommt der große Moment. Wir setzen uns zum ersten Mal drauf und wir sind begeistert. Auch die Federung funktioniert einwandfrei und dank des Kippschalters können wir den Commander Gaming Chair auch mal eben locker nach hinten klappen und somit in eine Chill-Position bringen. Der Stuhl ist wirklich richtig bequem und passt sich auch dank der schicken Optik perfekt dem Gamer an. Der Stuhl besteht aus glänzendem PU-Leder und bringt außerdem super bequeme Kissen für Nacken und Rücken mit. Diese können aber auch nach Bedarf entfernt werden. Die Gasdruckfeder sorgt dafür, dass der Stuhl mehrfach verstellt werden kann und jeder seine passende Sitzposition finden sollte. stuhl5

stuhl4Was uns an dem Commander Gaming Chair besonders gut gefallen hat ist die Möglichkeit den Stuhl nach hinten zu stellen. So könnt ihr nach einer langen Zocker-Session eine kleine Pause einlegen und mal für ein paar Minuten die Augen zu machen. Außerdem lässt sich der Stuhl um 360 Grad drehen und bieten einen stabilen Sockel. Auch alle anderen Dinge wie die Armlehnen oder das Leder sind wertig gestaltet. Wer gerne länger zockt und zwischendurch auch mal Pause machen will sollte sich den Commander Gaming Chair von Sandberg vielleicht mal genauer anschauen.

Fazit:

Der Commander Gaming Chair von Sandberg ist ein Hingucker und ein bequemer Begleiter für eure Zocker-Nächte. Natürlich macht er auch beim normalen Arbeiten im Büro eine gute Figur und kann durch spezielle Funktionen sowie Nacken und Rücken-Kissen punkten. Optisch erinnert er stark an einen Rennsitz und ist besonders für die eSport Gamer eine Überlegung wert. Allerdings müsst ihr mit 257,99 € schon ziemlich tief in euren Geldbeutel packen. Dafür bekommt ihr aber Top-Qualität und einen wirklich bequemen Gaming-Stuhl.

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Unsere Wertung
92%

 

Markus

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Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
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