Razer Orochi Maus bei uns im TestRazer Orochi Maus bei uns im Test
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Razer Orochi Maus bei uns im Test

Wir haben eine Maus in unseren Redaktionsbüro entdeckt. Dafür brauchten wir aber Gott sei Dank keine Mausefalle sondern nur unsere Finger um sie aus der Verpackung zu nehmen. Wir haben die Razer Orochi einem Hardware-Test unterzogen und zeigen, was die kleine Schwarze so alles drauf hat.

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Kabel oder Bluetooth, das ist hier die Frage. Die Razer Orochi besitzt die nette Eigenschaft, beides anzubieten. Leider ist das Kabel ein wenig kurz geraten und dürfte bei vielen Spielern für Probleme sorgen. Mit nur 1 Meter Länge ist der Bewegungsgrad stark eingeschränkt. Aber dafür gibt es ja den Bluetooth-Modus. Einfach die obere Schale der Razer Orochi mit einem leichten Ruck öffnen und das Kabel raus ziehen. Zunächst habt ihr den Eindruck, dass es gar nicht zu lösen ist, aber mit einem kräftigen Ruck ist das Kabel ab. Nun die beiden mitgelieferten Batterien einlegen und den Deckel wieder schließen.

Durch Drücken der vier Seitentasten gleichzeitig stellt ihr eine Verbindung zu eurem Bluetooth-Empfänger her. Das klappt innerhalb weniger Sekunden und völlig reibungslos. Die Razer Orochi ist dabei für Links- sowie Rechtshänder geeignet. Allerdings macht die Maus im Vergleich mit anderen einen „verlorenen“ Eindruck beim Bedienen. Es ist anfangs ein wenig gewöhungsbedürftig, aber dafür lässt sie sich überall hin transportieren. Und für diesen Fall hat Razer auch noch einen schicken Neopren Beutel dazugepackt, der an eine Kameratasche erinnert.

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Die beiden Batterien sollen für 30 Stunden Akkulaufzeit im durchgehenden Betrieb sorgen. Bei einem ganz normalen Gebrauch sollen die Stromspender sogar drei Monate halten. Auf der Rückseite gibt es auch einen Ein- und Aus Schalter, der die Lebenszeit des Akkus natürlich nochmals deutlich verlängert. Mit einem 6400dpi 4G Laser Sensor ausgerüstet, bringt die Razer Orochi jederzeit hohen Bedienkomfort und gute Kontrolle.

Mit der Razer Synapse 2.0 Software dürft ihr außerdem noch jede Menge Einstellungen vornehmen. So fungiert diese Software laut Razer als Gehirn der Maus. Alle Treiber und Firmware-Updates werden dabei automatisch mit einem Cloud Server synchronisiert. Auch die eigenen Einstellungen lassen sich speichern und überall abrufen.

In unserem Test lieferte die Razer Orochi eine gute Leistung ab und konnte uns überzeugen. Die vier Seitentasten hätten allerdings ein wenig anders gesetzt werden sollen, da sie ziemlich schwer zu erreichen sind. Wer größere Hände sein Eigen nennt, wird mit der kleinen Maus wahrscheinlich öfters mal in die Quere kommen. Unsere Hände sind klein genug um eine normale Steuerung zu gewährleisten. Hier kann die Maus direkt bestellt werden.

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag


 
Unsere Wertung
86%


Fazit
Für knapp 70 Euro bietet die Razer Orochi eine Menge Funktionen und ist mit oder ohne Kabel nutzbar. Das beigefügte Kabel ist mit 1 Meter Länge aber ein wenig kurz geraten. Die Maus ist ziemlich klein geraten und wirkt zu Anfang ein wenig "verloren" in der Hand. Nach einer Weile gewöhnt ihr euch aber an die Steuerung und sie liegt gut in der Hand.