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Gespensterturm im Test

Aus dem Hause Amigo-Spiele testen wir heute für euch das Brettspiel Gespensterturm. Ob das Kinderspiel, welches ab 5 Jahre freigegeben ist, wirklich überzeugen kann oder eher was für die Gruselkammer ist, wird euch unser Test näher bringen.

Um Punkt Mitternacht ist Gespensterzeit. Die Geister machen sich auf um die Leute zu erschrecken und spuken um die Wette. Doch das ist nicht immer so. Es gibt nämlich auch Gespensterkinder, die spuken bereits um 10 Uhr und haben dann zwei Stunden lang Zeit allerhand Schabernack zu treiben. Die kleinen kommen dann gerade vom Abendessen und spuken dann rund um den Gespensterturm. Allerdings nur bis Mitternacht. Dann müssen die Kleinen ins Bett und die großen Geister haben ihren Auftritt. In dem Brettspiel Gespensterturm ist es nun eure Aufgabe die kleinen Gespensterkinder zu finden und pünktlich ins Bett zu schicken, bevor die alte Turmuhr zwölf Mal schlägt.

Beim Auspacken wird gleich klar, dass Amigo-Spiele großen Wert auf die Umwelt legt. Da der Gespensterturm zu den Ö+Koo Spielen gehört sind alle verwendeten Papierteile aus ESC-zertifiziertem Material hergestellt und in einem umweltschonenden Verfahren bedruckt. Das Spiel kann also hinterher mal komplett recycelt werden und ist dadurch 100 Prozent biologisch abbaubar. Eine schöne Sache, die sich andere Hersteller vielleicht auch mal zu Herzen nehmen sollten. Außerdem gibt es in diesem Spiel keine Sieger oder Verlierer, da es sich hier um ein rein kooperatives Spiel handelt. Hier gilt es gemeinsam und nicht gegeneinander zu handeln. Damit sollen Kinder schneller lernen, dass es Spaß machen kann, zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu helfen.

Das Spiel spielt im alten Schloss Schauerstein. Zwar hat noch niemand hier wirklich Gespenster gesehen, aber schon viele haben davon erzählt. Bevor wir beginnen, wird das Spielbrett in die Mitte gelegt und die Zeiger der Uhr müssen eingesetzt werden. Das wird durch eine kleine Schraube und einem Metallstift durchgeführt. Nun das Ganze so befestigen, dass sich der Zeiger der Uhr noch gut bewegen lässt. Nun wird die Uhr auf 10 Uhr gestellt. Der andere Spieler mischt nun die 24 Gespensterkärtchen gut durch und legt sie um das Brettspiel herum verdeckt aus. Wer von euch nun das gruseligste Gespenstergeräusch macht, kann das Spiel beginnen. Ihr glaubt gar nicht, was in unserem Test für seltsame Geräusche raus gekommen sind. Wenn sich Gespenster wirklich so anhören, dann Prost Mahlzeit.

Nun geht es aber endlich los. Der Spieler deckt ein beliebiges Kärtchen auf und lässt es danach aufgedeckt liegen, damit alle anderen Mitspieler es gut sehen können. Der nächste Spieler deckt ebenfalls ein Kärtchen auf. Sind nun zwei Kärtchen mit unterschiedlichen Farben offen, muss die Turmuhr fünf Minuten vorgestellt werden. Danach werden die Karten wieder umgedreht. Sind aber zwei Karten mit der gleichen Farbe offen, darf der nächste Spieler eine weitere davon umdrehen. Ist hier auch eine andere Farbe dabei, muss die Uhr wieder fünf Minuten vorgestellt und die Karten wieder umgedreht werden. Sind alle drei Karten gleichfarbig habt ihr drei Gespensterkinder gefunden und legt sie auf das farbgleiche Zimmer auf dem Spielbrett.

Das Spiel erinnert dabei stark an Memory, da ihr immer die gleichen Karten finden müsst. Da das Spiel ja kooperativ gespielt werden soll, könnt ihr euch jederzeit Tipps geben. Vielleicht habt ihr die fehlende Farbe schon gesehen und wisst noch wo sie liegt. Wenn ihr bis spätestens 12 Uhr alle 24 Gespensterkinder gefunden habt und auf ihr Zimmer gebracht habt ist das Spiel beendet und ihr habt gemeinsam gewonnen.  Ist es allerdings Mitternacht und es spuken immer noch einige herum, ist das Spiel leider verloren und ihr müsst noch mal von vorne beginnen.

Der Gespensterturm kann mit bis zu sechs Spielern gespielt werden und bietet eine Spielzeit von knapp 20 Minuten. In unserem Test haben wir es zusammen mit unseren Freunden und deren Kinder gespielt. Besonders die Kinder hatten ihren Spaß und konnten so zeigen, dass sie nicht gegeneinander spielen sondern zusammen auf der Suche nach den Gespensterkindern sind.

Fazit:

Amigo-Spiele hat mit Gespensterturm ein tolle Spiel geschaffen, welches den Schwerpunkt auf Zusammenhalt und Gedächtnistraining legt. Das Spielprinzip erinnert dabei stark an das altbekannte Memory und macht besonders für Kinder sehr viel Spaß. Ein tolles Familienspiel, was immer wieder mal für Freude sorgt und auch beim zehnten Mal immer noch richtig viel Spaß macht.

Wertung:

Sehr gut

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
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