Gaming-Hardware heute: mehr geht immer – zu stolzen Preisen

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Bereits vor Jahren wurde die klassische Hardware totgeschrieben: Die Zukunft des Gamings liege schon bald in Cloud-Systemen, sodass der eigene PC überflüssig wird. Bislang zeigt sich die Hardware jedoch äußerst existent, gerade ambitionierte Gamer dürfen aus dem Vollen schöpfen – auch wenn das nicht ganz günstig ist.

Für Grafik-Fetischisten: AMD präsentiert die 4K-Bestie

Kein Geheimnis: Das Triumvirat aus CPU, Arbeitsspeicher und Grafikkarten bildet das Herzstück eines jeden Rechners. Bei den Grafikkarten zeigt sich eine besonders große Preisspanne, dementsprechend groß sind auch die Leistungsunterschiede. Enthusiasten sehen sich natürlich bei den High-End-Modellen um, etwa bei der Radeon R9 Fury X: Bei der AMD-Karte handelt es sich um eine Top-Grafikkarte mit 4K-Auflösung, genau das Richtige also für Gamer, die nach dem Maximum streben. Das gilt umgekehrt auch für den Preis: Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 700 Euro ist die R9 teurer als so mancher Komplett-PC, immerhin kommen Gamer für dieses Geld in den Genuss einer fest verbauten Wasserkühlung. Alleine die Wasserkühlung zeigt den Premium-Charakter der Grafikkarte; mit Normalität hat die R9 nur noch recht wenig zu tun – und das ist auch gut so.

Mehr geht also kaum, allerdings sind die Grenzen des finanziell Möglichen wegen solcher Komponenten schnell erschöpft; eine mögliche Abhilfe bietet der aktuelle Kreditmarkt, wie er beispielsweise auf www.smava.de abgebildet wird. Dank niedriger Zinsen sind auch niedrige Kredite für beliebige Zwecke, etwa eine teure Hardware-Anschaffung, erhältlich und wie die Nachfrage zeigt, werden solche Angebote häufig wahrgenommen.

Es wird schnell vierstellig

Auch beim Prozessor darf es gerne etwas mehr sein. Die meisten Gamer greifen zu Modellen aus Intels Core i7-Familie; diese beginnt je nach Taktung und Ausführung bei rund 300 Euro, kann aber auch deutlich über 500 Euro kosten. Der Arbeitsspeicher ist verglichen damit schon fast ein Schnäppchen: Mit 16 GB RAM ist man auf der sicheren Seite, und das schon ab 80 oder 90 Euro. Gerade an dieser Stelle sollte also auf keinen Fall gespart werden, ein ordentlicher Arbeitsspeicher kann nämlich Wunder wirken.

Rechnet man nun noch weitere Teile wie SSD-Festplatte, ein Headset wie das SonorouZ SE von EpicGear, Tastatur, Maus, Kühler, 800-Watt-Netzteil und 4K-Monitor hinzu, so wird schnell klar: High-End-Systeme schlagen mit mindestens 1.000 Euro zu Buche. Immerhin können dann auch Top-Titel wie GTA 5 in 4K-Auflösung ausgekostet werden und alleine deswegen lohnt sich die Anschaffung aus Sicht wirklich eingefleischter Gamer dennoch.

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