Forged Batallion – Zum Early-Access-Start haben wir uns den Multiplayer-Modus angesehen

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Wir hatten Forged Batallion bereits vor einigen Tagen im Preview. Pünktlich zum Early-Access-Start wurden die Server hochgefahren und wir konnten unsere Finger nach dem Multiplayer-Modus ausstrecken. Was dieser bietet und was wir dort erlebt haben lest ihr jetzt.

Gemeinsam oder einsam?

Aktuell können wir uns in drei unterschiedlichen Spielmodi austoben. Im Modus „Standard“ ist es das Ziel alle gegnerischen Gebäude zu zerstören um einen Sieg einzufahren. Bei „Vernichtung“ müssen alle Gebäude sowie Einheiten vernichtet werden. Im Modus „HQ Zerstören“ muss das Hauptquartier des Gegners zerberstet werden.

Diese Modi können wir allein gegen die K.I. oder unter „Ungewertetes Spiel“ mit Freunden beziehungsweise gegen andere Spieler zocken. Alternativ kann man auch ein gewertetes Spiel starten, die Gegnersuche wird dann automatisch von Forged Batallion durchgeführt. Die Server waren ziemlich gut besucht, es waren durchgehend 400 Spieler online – ein Gegner war also recht schnell gefunden.

Der Skilltree ist Spielübergreifend, heißt egal ob Multiplayer- oder Story-Modus, wir dürfen ihn immer mitnehmen. Genau wie unsere eigens erstellten Einheiten.

Ist die K.I. unbrauchbar?

Zum Aufwärmen haben wir in einem 2er-Team gegen die K.I., welche ebenfalls ein Team war, gespielt. Auf dem Schwierigkeitsgrad „Einfach“ und „Mittel“ ist der Computer wahrlich kein Gegner, er dient eher als schlechter Sparringspartner. Als wir ihn auf „Schwer“ gestellt haben wurden wir gnadenlos überrannt, waren (fast) chancenlos. Hier müssen die Entwickler noch die Feinabstimmung finden oder einen weiteren Schwierigkeitsgrad hinzufügen.

Jede Einheit dürfen wir nach unserem Gusto anpassen. Die Waffe und zwei defensive Perks können wir selbst wählen.

Ein gewaltiger Balanceakt wird nötig sein

Abschließend haben wir noch ein internes Duell gestartet. Im 2vs2-Modus wurde eine apokalyptische Schlacht ausgetragen. Der Schreiber dieser Zeilen hatte bereits zwei Waffen mehr freigespielt als die Gegner. Alle Einheiten waren sonst gleich ausgestattet und wurden mit einem defensiven Schild verstärkt. Wir dachten zwar, dass es einen Unterschied geben muss dieser aber marginal ausfallen wird – oh wie haben wir uns getäuscht.

Im Kampf um einen Ressourcenpunkt trafen circa 200 Einheiten aufeinander. Überall krachten Raketen, MG-Salven und ultimative Angriffe durch die Luft, es war wundervoll anzusehen. Zwei verwendete Perks waren der Unterschied, diese wirkten sich aber fatal aus. Zwei Spieler waren vernichtet, unserem mEssE hingegen, sind lediglich ein paar Einheiten abhandengekommen.

Fazit:

Wie bei der Storykampagne von Forged Batallion läuft auch im Multiplayer alles über Geschwindigkeit. Es heißt schnell seine Gebäude sowie Einheiten hoch zu ziehen, Ressourcenpunkte einzunehmen und den Gegner permanent unter Druck zu setzen. Um den Sieg ein zu fahren muss die Mischung aus Perks und Einheiten stimmen. Ein ungemein spannendes Projekt das Team17 und Petroglyph Games hier am Laufen haben.

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