Earthfall bei uns im Preview

Der nächste Kracher für Koop-Shooter-Fans?

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In Earthfall des Entwicklers Holospark bekommen wir es mit fiesen Aliens zu tun. Die außerirdischen Freunde sind schlecht gelaunt auf der Erde gelandet und möchten sie so nebenbei ganz locker flockig übernehmen. Nun liegt es an uns die Invasion zurück zu schlagen. Dazu benötigen wir vier Spieler und schon kann die Koop-Shooter-Hatz losgehen, so wie unser Preview.

Stück für Stück

Die Geschichte von Earthfall ist in Kampagnen unterteilt und diese Kampagnen wiederum in Missionen. In der aktuellen Early-Access-Fassung sind zwei Kampagnen fast komplett spielbar. Jede dieser zwei Kampagnen bietet fünf Missionen. Die Geschichte selbst wird vor dem Start einer Mission sowie währenddessen in Gesprächen und Cutscenes weitererzählt.

„The Beast“ greift einen unserer Mitspieler an. Das Biest ist im Gegensatz zu den normalen Gegnern schwerer zu bezwingen.

Wie in Left4Dead verfügt das Spiel über vier unterschiedliche Helden. Wir können Maya, Roy, Danny oder Jonas übernehmen. Macht im Grunde genommen aber keinen Unterschied – bis auf die Sprachausgabe und anders aussehender Hände auf dem Bildschirm. Die Geschichte selbst könnt ihr mit Freunden oder zufälligen Mitspielern im Online-Koop erleben. Wer darauf keine Lust hat kann sich mit Bots durch die Spielwelt kämpfen.

Wir halten den Punkt

Dieses widerliche Alien nimmt einen Spieler kurzerhand in den Mund. Im Anschluss daran versucht das Alien mit ihm zu flüchten; um ihn in Ruhe zu verspeisen.

Wie üblich in diesem Genre verwendet auch Earthfall ein zufälliges Spawnsystem für die Gegner. Dadurch spielen sich die einzelnen Level jedes Mal ein bisschen anders. Als Spielwiese wurde der Nordwesten der USA auserkoren, dies sorgt für eine gute Abwechslung. Wir sind durch Dörfer gewandert, haben uns durch eine Kirche gesprengt, einen Bahnhof von Aliens befreit oder sind durch eine kleine schneebedeckte Stadt gegangen. Im letzten Level der Early-Access-Fassung besuchen wir ein Kraftwerk, dort ist es unsere Aufgabe Brutplätze der Aliens zu vernichten.

Unsere Granate explodiert genau im Gesicht des Alien.

Immer wieder müssen wir in den einzelnen Level diverse Punkte gegen Schwarmangriffe verteidigen. Dazu können wir Barrikaden errichten und Selbstschussanlagen platzieren. Vor den Barrikaden können wir dann noch Minen oder Gaskanister platzieren. Mit diesen Hilfsmitteln können wir den Punkt gut halten.

Die Geschütze können auch von uns bemannt werden.

Verschiedene Ziele

An 3D-Druckern können wir Waffen ordern.

In den Missionen verfolgen wir unterschiedliche Ziele. An oberster Stelle steht das Finden von Meinungsverstärkern, zu Beginn sind wir nur mit einer Handfeuerwaffe ausgestattet. Die Pistole können wir auch in Akimbo-Manier führen oder wir wechseln auf die stärkere Desert Eagle – wenn wir sie den finden. Alternativ greifen wir zu einer Nahkampfwaffe wie einer Holzaxt oder einer Schaufel.

Als Hauptwaffe können MPs, Maschinengewehre oder Schrottflinten ausgerüstet werden. Dazu gesellen sich die bereits erwähnten Granaten, ein Medkit sowie eine Spritze. Ab und an finden wir richtig dicke Schießprügel wie ein großes MG oder einen Flammenwerfer.

Sind wir ausgerüstet können wir uns an die jeweiligen Quests wagen. Diese sind ziemlich abwechslungsreich. Beispielsweise müssen wir Benzin finden um einen Van zum Laufen zu bringen, oder wir sammeln Daten via Laptop über die Bedrohung der Aliens. Drehen diverse Ventile, lassen Brücken herab um neue Wege zu kreieren und bekämpfen dicke Bosse.

Trailer:

Fazit:

Im Gegensatz zu Vermintide 2 geht Earthfall den klassischen Weg, heißt es spielt sich quasi wie Left4Dead 2. Wir befinden uns meist im Fernkampf gegen die Aliens. Frisch wird das Gameplay durch die Selbstschussanlagen/Geschütze sowie durch die Barrikaden. Wir sind gespannt wie die fertige Fassung gegen den aktuellen Genrekönig abschneiden wird.


Earthfall findet ihr aktuell als Early-Access-Titel [14,99€] auf dem PC via Steam und bald auf XBox One und PS4

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