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Die Hüter des Lichts: Das Videospiel im Test

Die Hüter des Lichts waren zum Ende des Jahres 2012 wohl der meist erwähnte Titel in unserer Redaktion. Das lag daran, dass wir das Spiel bereits für die XBox360 genauer unter die Lupe genommen haben und auch für unser @vents Codelender drei Exemplare davon in der Verlosung hatten. Und zum guten Schluss legen wir noch einen drauf und testen auch noch die Version für die neue Wii U Konsole für euch. 

In Deutschland konnte der Kinofilm, welcher am 29. November startete, große Erfolge einfahren. Das offizielle Spiel zum Film war nicht so wirklich der erhoffte Kassenschlager. Wir hatten bereits die XBox360 Version von Die Hüter des Lichts getestet und haben das Spiel auch nur mit Befriedigend bewertet. Zwar sind die Grafiken und die Story ganz nett anzusehen, aber nach einer Weile verliert ihr einfach die Lust am Button-Smashing. Nun gibt es auch die passende Wii U Version dazu, und am Spielablauf selbst hat sich natürlich nichts geändert. Trotzdem gibt es Unterschiede. Aber das ist nicht wirklich überraschend. Alleine die Steuerung bietet völlig neue Möglichkeiten. Wir gehen jetzt hier nicht nochmal voll auf die Story des Spiels ein, da sie genau die gleiche wie bei der XBox360 Version ist.

Habt ihr bei der XBox360 Version das Spiel noch unterbrochen, um eure Fähigkeitspunkte und Stärken zu verteilen, so funktioniert das jetzt während des Spiels auf dem Wii U Gamepad. Auf dem Fernseher wird gespielt und auf dem Gamepad könnt ihr die Einstellungen verändern. Ist jetzt kein Quantensprung in der Spiele-Industrie, aber doch schon eine Änderung zu den anderen Versionen. Und wenn euer Freund oder Freundin Fernsehen gucken will, spielt ihr das Spiel einfach auf dem Gamepad weiter. Die Wii U Version sieht zwar schick aus, hat aber mit einigen Rucklern zu kämpfen. Diese fallen vermehrt auf und stören das Spielgefühl. Hier kommt schnell das Gefühl auf, dass es möglichst schnell auf die neue Nintendo Konsole umgesetzt werden sollte.

Bis zu vier Spieler können sich in das Spiel einklinken. Dabei nutzt einer das Gamepad und der Rest die Wii-Remote und den Nunchuck. Mit mehreren Leuten macht das Spiel deutlich mehr Spaß als alleine. Leider gibt es aber keine bahnbrechenden Änderungen, die dafür sorgen, dass ihr euch eine Wii U Version von dem Spiel zulegt. Besonders dann nicht, wenn ihr das Spiel schon für eine andere Konsole besitzt. Wie schon oben kurz angeschnitten, ist die Grafik auf der Wii U ganz nett anzusehen. Auch auf dem Gamepad sieht das Ganze knackig scharf und schön bunt aus. Der Sound und die Sprachausgabe ist ebenfalls ganz gut gelungen und macht seine Sache gut. Wir haben uns allerdings ein wenig mehr Extras bei der Wii U Version erhofft.

Es bleibt aber alles beim Alten, und euer Daumen bekommt einen echten Belastungstest spendiert. Die Gegner kommen von allen Seiten und sorgen nach einer Weile nicht mehr für Aufregung. Immerhin könnt ihr eure Buttons auf dem Wii U Gamepad mal richtig fordern und drücken was das Zeug hält. In unserem Test haben sie schon andere Temperaturen angenommen ;) . Die Wii U Version bringt kein neues Spiel auf dem Markt, dafür aber eine andere Steuerung. Das ist die grundlegende Änderung. Und grafische Veränderungen zu den anderen Konsolen-Titeln sind nur minimal zu erkennen. Wer gerne sammelt und jede Menge Gegner verprügeln will, der sollte sich das Spiel vielleicht genauer anschauen.

Fazit:

Die Wii U Version von Die Hüter des Lichts ist ganz nett anzusehen und bietet dank des Wii U Gamepads eine völlig andere Steuerung. Das war es aber auch schon. Der Rest ist vollkommen gleich. Auf besondere Inhalte oder Extras müsst ihr verzichten. Leider gibt es auch einige Ruckler, die das Spielvergnügen nicht gerade in die Höhe schrauben. Wer die anderen Versionen schon kennt oder sogar sein Eigen nennt, muss sich keine Wii U Version mehr holen. Schade, aber wir haben uns ein wenig mehr von der Wii U Version versprochen.

Wertung:

Befriedigend

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
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