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Dice Devils im Test

Der Teufel steckt im Detail oder manchmal auch im Karton. Zumindest beim Kosmos-Verlag. Sie haben uns mit Dice Devils einen höllischen Würfelspaß geschickt. Ob das höllisch nun positiv oder negativ gemeint ist, werden wir nach unserem Test zum Würfelspiel feststellen.

Normale Würfelspiele waren gestern. Jetzt wird es teuflisch heiß im Wohnzimmer oder besser gesagt kalt. Die Hölle hat ein großes Problem, sie friert langsam ein. Die Teufel sind natürlich nun alle ziemlich nervös und haben Angst ihre heißgeliebte Heimat zu verlieren und sich ihre Hörnchen abzufrieren. Dafür müssen sie nun viele wärmende Gegenstände bekommen und würfeln um die begehrten Utensilien. Insgesamt gibt es 56 Heizgegenstände mit den Werten 1, 2 oder 3. Darunter zählen so wärmende Sachen wie ein Bett, Ohrwärmer, Schal, Chilischoten oder auch mal ein Bügeleisen.

Zu Beginn jeder Runde werden einige dieser Heizgegenstände aufgedeckt, um die dann gespielt wird. Alle Mitspieler würfeln geheim mit ihren Würfelbechern und wählen einen Gegenstand aus, den sie gerne ihr Eigen nennen würden. Wollen mehrere Teufel den gleichen Gegenstand kommt es zum Würfelkampf. Derjenige mit dem höchsten Würfelergebnis ist der glückliche Gewinner und darf dann auch noch seinen Teufelsrang mit dem besiegten Teufel tauschen. Und diese Ränge haben eine wichtige Funktion im Spiel. Diese verfügen alle über eine teuflische Spezialfähigkeit. Je höher der Teufelsrang, umso toller die Spezialfähigkeit. Die Fähigkeiten sind alle auf den kleinen Teufelsaufstellern angegeben, wovon es insgesamt sechs Stück gibt.

Diese hören auf den Namen Oberteufel, Spielteufel, Fehlerteufel, Putzteufel, Springteufel und Satansbraten. Zu den Aufstellern gibt es außerdem noch ein Grapsch-Plättchen. Mit diesen wird ausgelost, wer zu Spielbeginn mit welchen Rang startet. Der Oberteufel bekommen einen großen Würfelbecher und drei goldene große Würfel. Der Satansbraten bekommt den kleinen Würfelbecher und zwei graue kleinen Würfel. Alle anderen bekommen einen mittleren Würfelbecher und zwei schwarze mittlere Würfel. Alle 56 Heizgegenstände werden gemischt und verdeckt auf den Tisch gelegt.

Wenn mindestens ein Spieler 10 Heizgegenstände gesammelt hat, ist die aktuelle Runde zu Ende gespielt. Die Spieler zählen die Werte ihrer Heizgegenstände zusammen. Für jeden Drilling gibt es drei Punkte zusätzlich. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.  Bei Gleichstand entscheidet, wer den höheren Teufelsrang hat. Autor Reinhard Mensen hat mit Dice Devils ein interessantes Würfelspiel geschaffen, das durch seine verrückte Ideen für viel Spaß sorgt und mittlerweile sein drittes veröffentlichtes Spiel im Kosmos-Verlag ist.

Fazit:

Dice Devils ist ein teuflisch gutes Würfelspiel, was besonders durch seine verrückte Art und Weise lange Zeit unterhalten wird. Ob Fehlerteufel oder Satansbraten, hier hat jeder seine Besonderheiten. Das Spiel ist für knapp 30 Euro im Fachhandel erhältlich und wird so manchen müden Familienabend deutlich aufpeppen.

Wertung:

Sehr gut

Markus

Markus

Chefredakteur bei Markus Biering Verlag
Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag
Markus

Chefredakteur, Inhaber MB Verlag, erster Ansprechpartner und Gründer von Games-Mag

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