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Der Fluch des Osiris – Destiny 2 – bei uns im DLC-Test

Gute oder schlechte Erweiterun?

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In der Hauptstory von Destiny 2 hat unser göttlicher Hüter die Welt gerettet. Im DLC „Der Fluch des Osiris“ taucht eine neue Bedrohung auf, die von einem alten bekannten verkörpert wird, den Vex. Ob sich der Kauf lohnt, ob das Ding Spaß macht und wie lange ihr damit beschäftig seid klärt unser DLC-Test.

Ab auf den Merkur

Mit dem Kauf des DLCs „Der Fluch des Osiris“ oder des Season Passes schaltet ihr einen neuen Planeten frei. Wir bekommen eine neue Story-Kampagne auf dem Planeten Merkur zu sehen. Zeitgleich mit der Veröffentlichung wurde auch Season 2 gestartet. Die Erweiterung hebt den Maximallevel des Charakters auf Stufe 25, das Powerlevel wird auf Stufe 330 angehoben. Mit dabei sind natürlich neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände sowie neue Raumschiffe und Sparrows. Die Kirsche auf der Sahnetorte ist ein neuer Raid, dieser ist aber noch nicht zugänglich.

Mit der Story der Erweiterung seid ihr drei bis vier Spielstunden lang beschäftigt, je nachdem ob ihr sie alleine und mit Freunden zusammen spielt. Dazu gesellen sich noch weitere Missionen und Aufträge die euch ebenfalls ein paar Stunden lang beschäftigen.

Sind wir auf Merkur angekommen erkennen wir ein verstörendes Bild. Aus dem einst fruchtbaren Planeten ist eine digitale Welt der Vex geworden. Sie haben den Planeten überrannt und eine mächtige Maschine gebaut. Der namensgebende Held Osiris hatte eine Vision, wir müssen die Vex aufhalten oder das Ende der Welt ist unausweichlich.

Der Leuchtturm

Als Anlaufpunkt auf Merkur dient der Leuchtturm. Dort angekommen treffen wir einen alten Bekannten, nämlich Bruder Vance. Dieser war bereits im Vorgänger zugegen und feiert nun auch in Destiny 2 seine Wiederauferstehung. Bei ihm lösen wir die erspielten Token ein, können Missionen starten und erhalten dafür Ruf und dadurch die Belohnungen.

Das Umland, also der Merkur selbst ist äußerst klein. Im Grunde genommen dient es als etwas größere Lobby wo Events stattfinden können. Haben wir alle Missionen erfüllt gibt es keinen Grund mehr auf den Planeten zurück zu kehren. Hier haben wir uns definitiv mehr erwartet.

Ikora öffnet uns den Weg ins letzte Level.

Die Optik ist teilweise wieder großartig aber durch die immer gleichen grau, braunen Level des Immerforst zu laufen ist nicht unbedingt aufregend. Klar wir haben kein so epochales Meisterwerk wie beim Hauptspiel erwartet, trotzdem verschenkt hier Bungie potenzial. Man merkt halt ziemlich eindeutig das es sich hier um ein DLC handelt und nicht um ein Add-On.

Ein neuer Geist

In Destiny 2: Der Fluch des Osiris bekommen wir einen neuen Geist in die Hand gedrückt. Ihr Name lautet Sagira, kurzerhand verdrängt sie unseren liebgewonnen Freund. Am Ende der Story reist sie aber mit Osiris weiter und wir bekommen unseren alten Begleiter wieder. Das wirklich interessante an dem Planet Merkur sind die Zeitreisen. Leider gehört der „schöne“, fruchtbare Planet nicht dazu. Diesen dürfen wir nur in der Story besuchen.

Hier seht ihr den Endboss des DLCs.

Diesen bekämpfen wir gemeinsam mit Osiris. Optisch erinnert er uns an eine gigantisch große Hydra. Da wir gerade beim Thema sind, wir bekommen zwar ein paar optisch veränderte Feinde zu Gesicht aber wirklich neue Gegner sind Fehlanzeige. Dafür hat uns der Bosskampf eine Menge Spaß bereitet.

Fazit:

Was mache ich nur mit dem DLC „Der Fluch des Osiris„. Auf der einen Seite liefert er gelungenen Content und eine gute Story ab. Auf der anderen Seite wurde auch viel Recycling betrieben. Ich bereue den Kauf aber nicht und freue mich das neue Maximallevel erreicht zu haben und mit meinen Jungs an das neue Powerlevel heran zu kommen. Auf der anderen Seite gibt es auch massive Einschnitte für Leute die sich das DLC nicht kaufen werden/möchten. Die Kollegen von der Gamepro haben das wunderbar zusammengefasst, Klick! Entscheiden Sie selbst liebe Leser.

Launch-Trailer:

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