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Dauntless bei uns im Preview

Monster Hunter als Free2Play-Variante

Phoenix Labs kreiert mit Dauntless eine würzige Mischung aus Monster Hunter und etlichen Anleihen aus anderen Genres. Die Basis der Gewürzmischung stellt der Koop-Gedanke dar, dazu kommen MMO-Streusel und RPG- sowie Action-Adventure-Brisen. Als königliche Abrundung soll das Spiel als fairer Free2Play-Titel erscheinen. In unserem Preview klären wir die wichtigsten Fragen!

Die Stadt als Lobby

Als schwächlicher Slayer erwachen wir in der Spielwelt von Dauntless und werden in ein kurzes Tutorial geworfen. Dort erledigen wir als Solist unser erstes Monster (Behemoths genannt). So erlernen wir spielerisch die Steuerung und einige wichtige Aspekte des Titels. Nun dürfen wir endlich die Stadt betreten, diese fungiert gleichzeitig als riesige Lobby in der sich alle Spieler des Servers treffen.

Wir können problemlos die Server switchen und nehmen unseren Charakter vollständig mit. Heißt unter Tags spielen wir auf den USA-Servern und am späten Nachmittag wechseln wir auf die EU-Server, somit finden wir immer locker genügend Mitspieler.

In der Stadt können wir an unserer Ausrüstung feilen und ihr den letzten Schliff verpassen.

Außerdem treffen wir in der Stadt Ramsgate unsere Questgeber und können mit anderen Spielern Gruppen formen. Zudem gibt es hier den Waffen- sowie Rüstungsschmied, eine Abteilung um unser Aussehen zu verändern oder wir gehen zum Alchemisten und besorgen uns Heiltränke. Abschließend können wir noch den Laternenshop besuchen und uns eine neue/bessere craften.

Liebe Monster nehmt euch in Acht

Überall in der Stadt finden wir Anschlagbretter, bei diesen melden wir uns für die Monsterjagd an. Bevor ihr das jedoch macht solltet ihr euer Journal öffnen und die Quests durchforsten welche ihr überhaupt erlegen müsst. Nun können wir uns für alle fehlenden Raids zeitgleich anmelden, das Spiel weißt uns dann automatisch jenem Raid zu wo gerade am meisten Spieler zugegen sind. Im optimalen Fall ziehen wir zu viert aus um das Monster zu jagen. Entweder mit Freunden oder mit unbekannten Spielern aus Dauntless.

Es wird frostig bei unserem Ausflug. Das Spiel überrascht uns mit immer anderen Bedingungen wie Sonne, Schnee oder Nachtinseln.

Nun geht es ans Eingemachte

Im fertigen Spiel werden wir auf zwanzig Behemoths treffen. Die Monster selbst gibt es in drei Varianten von jung bis hin zu erwachsen und alt. Das Alter stellt gleichzeitig den Schwierigkeitsgrad dar, je älter die Bestien desto schwerer sind sie zu erlegen. Bevor wir uns jedoch in den erbarmungslosen Kampf stürzen sollten wir die Umgebung nach Materialien absuchen. Wir finden etliche Arten von Steinen und Erzen sowie diverse Pflanzen die wir abbauen sollten. Mit diesen gewonnenen Materialien verstärken wir in der Stadt unsere Ausrüstung/Waffen beziehungsweise gönnen uns neue Exemplare.

Die erste Begegnung mit dem Shrike-Monster vergessen wir so schnell nicht mehr…

da wir die gleichen Monster aber durch die Quests immer wieder besuchen müssen, legt sich der Respekt relativ schnell. Nichts desto trotz stellen sie eine große Herausforderung dar, vor allem Solisten sind (fast) chancenlos. Die Behemoths wiederum lassen eine einzigartige Ressource fallen, mit der wir unsere Ausrüstung verstärken können oder wir schmieden uns direkt eine neue. Somit entspinnt sich ein Kreislauf aus Crafting und Monstermetzeln.

Wir prügeln uns zum Sieg

Technisch basiert Dauntless auf der Unreal Engine 4 und sieht dementsprechend gut aus. Optisch bietet der Titel einen seichten Comiclook. An der Darstellung der Bedienungsoberfläche müssen die Entwickler aber noch arbeiten, manche Menütexte befinden sich nicht astrein im Bild. Besonders bei Kämpfen in denen Feuer vorkommt kann es auch passieren das wir kurzfristige Lags erleben. Aber das sind Kleinigkeiten, befindet sich der Titel ja noch im Early-Access und in der Closed Beta-Phase. Wir sind zuversichtlich das Phoenix Labs diese Probleme noch bis zum Release in den Griff bekommen.

Unser halbes Team liegt trotz Heilaura am Boden, zum Glück können uns noch lebende Mitspieler problemlos wiederbeleben.

Jeder Behemoth verfügt über andere Angriffe und Angriffsmuster, so bleibt jeder Kampf spannend. Es macht einfach Spaß gegen die ältesten und somit schwersten Gegner zu kämpfen. Wir fahren Komboattacken, verwenden Ausweichrollen um Angriffen zu entgehen und verwenden unsere Fähigkeiten welche wir durch die Laterne erhalten – wir fühlen uns dezent an Dark Souls erinnert.

In Dauntless leveln wir nicht unseren Charakter, sondern die Ausrüstung beziehungsweise unsere bevorzugte Waffe. Eben dazu benötigen wir die ganzen Ressourcen die wir durch das Sammeln und das Erlegen der Monster erhalten.

Hier wurden wir von einem Behemoth eingefroren. Unsere Kollegen können uns mit einem Angriff befreien. Alternativ müssen wir ein paar Sekunden lang warten, dann dürfen wir weiter am Kampf teilnehmen.

Fazit:

Aktuell habe ich verdammt viel Spaß mit Dauntless, besonders die Monsterhatz im Koop verbreitet jede Menge gute Laune. Das Free2Play-Model erscheint aktuell zudem sehr fair. Spezielle optische Gimmicks können gekauft werden aber auch so können wir unseren Charakter selbst zusammenbasteln sowie etliche Farben der Ausrüstung ändern. Wir hoffen das bleibt so, dann steht einem tollen Release nichts mehr im Wege.

Video:

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